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Samstag, 14. Februar 2026

International unschlagbar ...

Eislöwen gewinnen Duell der Schlusslichter!

Am Supereishockeysamstag sind es ausgerechnet unsere Eislöwen, die für positive Gefühle sorgen. Begleitet von reichlich 350 bis 400 lautstarken Eislöwenfans siegten die "Fleminge" in Litvinov mit 2:4.

Beim Start ins Spiel nahm man sich das DEB-Team zum Vorbild und erspielte sich mit einem Blitzstart per Doppelschlag eine zügige 0:2-Führung. Die Hausherren kamen allerdings im ersten Drittel noch zum Anschlusstreffer.

Der Mittelabschnitt gehörte dann Litvinov, auch weil wir viel in Unterzahl agieren mussten. Das Penalty Killing hielt sich zwar schadlos, doch im Anschluss kamen die Gastgeber dennoch zum Ausgleich. 

Im Schlussdrittel sah es zunächst eher nach einem Tor für den HC Verva aus, doch auch dank Janick Schwendener blieben die Eislöwen ohne weiteres Gegentor, orientierten sich lieber an den heutigen Letten und so war es Rourke Chartier vorbehalten, dass Team in der 56. Minute auf die Siegerstraße zu wuchten. Dem 2:3 ließ Tomas Andres sogar noch das 2:4 folgen und so war schließlich der Deckel drauf. 

Wir feiern einen Eislöwen-Sieg. Es war nur ein Testspiel, aber ganz ehrlich, in so einer Saison sollte man alles an Feierlichkeiten mitnehmen, was geht. 

"Wir steigen auf, wir steigen ab und zwischendurch Europacup." In diesem Sinne wünschen wir allen ein schönes Wochenende.


Mittwoch, 17. September 2025

Mit de Glubschn off de ...

Löwen gloDDsn!

Man könnte sagen, morgen wartet das erste Pflichtspiel auf uns, in dem wir etwas zu verlieren haben. Das erzeugt Druck, aber natürlich auch eine noch größere Gier nach dem ersten Saisonsieg, den sich unsere Eislöwen im Duell der der grauen und weißen Könige der Tiere.

Blicken wir auf unser zweites Reiseziel der jungen Saison: die Löwen Frankfurt. 

Was verbindet man direkt mit dem Klub aus Mainhattan?

Heute definitiv Wade MacLeod. Der größte Kämpfer, den wir kennen, und ein großartiger Mensch schnürte seine Schlittschuhe 2017/2018 für die Löwen Frankfurt und wechselte danach zu uns. Leider konnte er aufgrund seiner Krankengeschichte jedoch nie ein Pflichtspiel für uns bestreiten.

Seit 2013 kämpfte Wade gegen den Krebs. Bei ihm handelte es sich um einen wiederkehrenden Hirntumor. Zwölf Jahre stand das Leben einer ganzen Familie im Zeichen dieser Krankheit und doch schafften sie sich gemeinsam immer wieder große Phasen und Momente des Glücks. 

Am heutigen Mittwoch gab Karly, die Frau von Wade MacLeod, bekannt, dass ihr Mann und der Vater ihrer gemeinsamen Kinder den langen Kampf gegen den Krebs verloren und sich im engsten Familienkreis für immer verabschiedet hat. Ein schwerer Schicksalsschlag und doch in gewisser Weise für Wade auch eine Erlösung. 

Wir wünschen seiner Familie viel Kraft in dieser schweren Zeit und drücken in stillem Gedenken unser Beileid aus. 

Ruhe in Frieden. 

Donnerstag, 28. August 2025

Se nuu Schürmens ...

Drew und Trevor erhalten den deutschen Pass!

Was lange gemunkelt wurde, ist nun Gewissheit. Der US-Amerikaner Drew LeBlanc und der Kanadier Trevor Parkes haben die Deutsche Staatsbürgerschaft erhalten und wurden heute offiziell vereidigt.

Rein sportlich ein großer Schritt für den Club, weil er zusätzlichen Spielraum bietet und derzeit als Aufsteiger unter den Gegebenheiten ein absoluter Glücksfall.

Natürlich ist die grundsätzliche Entwicklung der Doppelpässe im Eishockey durchaus kritisch zu betrachten, zumal wir aktuell gleich ein Dutzend solcher Spieler im Kader haben. Aber die Diskussion ist teilweise auch scheinheilig. Es gibt aktuell keinen deutschen Spieler der Qualität eines Parkes oder LeBlanc auf dem Markt, der aufgrund der Einbürgerung nun benachteiligt wäre und der Nachwuchs ist durch das eigene Kontingent besser geschützt als früher. In anderen Sportarten gibt es diese selbst auferlegten Kontingente erst gar nicht. Auch das gehört zur Wahrheit. Aber natürlich führt es in gewisser Weise das Importkontingent ad absurdum. Wobei man schon erwähnen sollte, dass bei uns bislang keinerlei Blitzeinbürgerungen stattgefunden haben.

Alle, während der Zeit bei den Eislöwen eingebürgerten Spieler haben lange Zeit in Deutschland gelebt und gearbeitet, ihren Lebensmittelpunkt mit ihren Familien hier gestaltet und sind zudem Spitzensportler, also Fachkräfte auf ihrem Gebiet.

Trevor Parkes und Drew LeBlanc spielen seit 9 bzw. 10 Jahren durchgängig in Deutschland und haben sich aktiv dafür entschieden, die Deutsche Staatsbürgerschaft anzustreben. Natürlich steigert das den eigenen Marktwert, doch die Familien und besonders die Kinder spielen eine deutlich größere Rolle bei der Entscheidung. Manche gehen hier zur Schule, wachsen mit der deutschen Sprache auf und sind demzufolge hier zuhause, da sie hier ihre Freundschaften aufbauen. Das Thema ist also nicht so schwarz-weiß, wie mitunter angenommen. 

Beide Spieler absolvierten die vielschichtigen Sprachtests und haben selbige auch vor geraumer Zeit bestanden. Bereits bei der Saisoneröffnungsfeier waren beide bemüht, Deutsch zu sprechen. Nun wurden die Anträge endlich final bewilligt. 

Wir gratulieren beiden Spielern zur Einbürgerung und wünschen Ihnen wie ihren Familien ein positives Leben als deutsche Staatsbürger in Dresden und ganz Deutschland. 

Man darf gespannt sein, ob die Eislöwen nun nochmals auf dem Transfermarkt tätig werden, da derzeit auch einige Spieler angeschlagen sind und zumindest drohen, noch längere Zeit auszufallen. Ein Mittelstürmer dürfte es gerne noch sein, wenn es nach der sportlichen Leitung geht. Mal sehen, ob und wann das geschieht, doch bis dahin freuen wir uns erst einmal auf unser Heimturnier und die ersten Spiele als Erstligist in unserem Wohnzimmer.


Freitag, 23. Mai 2025

Huda-Show in Drezno ...

Eislöwen präsentieren ihre neue Nr. 1 (#35)!

Von einem legendären Oldie zum anderen. Von Blocker-Goalie Danny Aus den Birken, der durch Ruhe und cooles Positionsspiel glänzte, zum Hexer Július Hudáček, der dir reihenweise Spiele im Alleingang festhalten kann, aber eben auch ein extrovertierter Charakter ist, den man richtig händeln muss.

Ein Star in einer Woche scheint nicht genug für unsere Blau-Weißen, die nach Justin Braun gleich den nächsten Kracher auspacken. Der 36-jährige slowakische Topgoalie wechselt vom Rhein an die Elbe und soll den Eislöwen viele wichtige Punkte für den Klassenerhalt festhalten. 

Schon ein Blick auf seine Fanghand genügt, um zu erkennen, dass Huda ein spezieller Goalie ist. Schließlich fängt er mit der rechten Hand. Eher selten im Eishockey. Doch schon allein das sorgt für Verwirrung bei den Stürmern, die in erster Linksfänger gewöhnt sind. 

Július ließt das Spiel sehr gut. Er ahnt viele Situationen voraus und kann sich im Notfall immer auf seiner herausragenden Reflexe verlassen. Seine Fanghand darf als Weltklasse bezeichnet werden. Zudem ist er, auch wenn er nicht so austrainiert wie andere ausschaut, unheimlich beweglich und gelenkig. 

Zuletzt führte Hudáček die Kölner Haie bis ins Playoff-Finale, wo allerdings auch er die vier Kantersiege der Eisbären Berlin nicht verhindern konnte. Schaut man aber auf seine Statistiken, wird klar, dass das Alter bei Huda keine Auswirkungen auf die Leistungsfähigkeit hat. Zwar kann er nicht mehr 50 Spiele pro Saison auf höchsten Niveau spielen, doch er ist immer gut für Fangquoten jenseits der 91 %, egal auf welchem Level er gerade agiert. Das wird uns im DEL-Premierenjahr enorm helfen, Spiele zu gewinnen. Zudem hat er mit Janick Schwendener einen verlässlichen Goalie-Kollegen, der in der DEL sicher auch seine 10-15 Spiele bekommen wird. 

Mit Július Hudáček bekommt man verdammt viel Qualität und Ego. Dieses offenbart sich vor allem in seiner berühmten Huda-Show, die er nach siegreichen Heimspielen mit den eigenen Fans zelebriert. Er sorgt für mediale Aufmerksamkeit, aber eben auch ein wenig für Starallüren. Man wird sich in DD diesem Status bewusst sein und hat mit Niklas Sundblad auch einen Trainer, der bekannt dafür ist, solche Dinge charmant moderieren zu können. 

Einer der besten Goalies der letzten DEL-Saison hütet ab sofort das Dresdner Tor und darf durchaus als bisheriger Königstransfer des noch jungen Sommers bezeichnet werden. 

Willkommen in der schönsten Stadt der Welt. Hudáček this out. 

Montag, 25. Juli 2022

Eislöwen statt WM ...


Jussi Petersen nicht für Nachholturnier nominiert!

Im Dezember letzten Jahres zählte Eislöwenstürmer Jussi Petersen noch zum DEB-Aufgebot bei der U20-WM in Kanada, die jedoch nach zwei Gruppenspielen abgebrochen wurde. Bei der Wiederaufnahme des Turniers im August wird der DEB nun aber mit Fokus auf die Zukunft bereits vermehrt auf die jüngeren Jahrgänge setzen, was bedeutet, dass Jussi Petersen bei der Nominierung keine Berücksichtigung fand.

Sicherlich auf der einen Seite eine traurige Nachricht für unsere Nummer 14, doch andererseits kann Jussi nun die komplette Saisonvorbereitung an der Elbe bestreiten und sich mit voller Kraft für einen Stammplatz im Dresdner DEL2-Kader empfehlen, statt in Edmonton gegen den Abstieg aus der Top-Division zu kämpfen.

Auf gehts Jussi.

Mittwoch, 22. September 2021

Safranek macht die Goalies fit...

Tschechischer Goalie übernimmt das Torwarttraining!

Die Eislöwen haben mit Dušan Šafránek einen neuen Torwarttrainer verpflichtet, der auch den Nachwuchs unterstützen soll, wenngleich auch er aufgrund der aktuellen Lage keine Vollzeitstelle bei den Eislöwen erhält, sondern in regelmäßigen Abständen zu On- und Off-Ice-Lehrgängen am Standort erscheinen wird, wie man es auch von anderen Clubs kennt.

Der 35-jährige Tscheche spielte bis 2018 aktiv für Opava in der 3. Liga unseres Nachbarlandes, hatte aber vereinzelt auch Einsätze für Havirov in Liga 2, wo er zuletzt dann auch im Nachwuchs als Goaltending-Coach arbeitete und unter anderem vielversprechende Talente wie Marek Stipcak betreute. Wie Vorgänger Anton Lukin gehört auch Safranek dem Get Pro Hockey Staff an, der europaweit Goalie-Camps und Trainings-Lehrgänge ausrichtet.

Wir wünschen ihm viel Erfolg und hoffen auf einen positiven Effekt für unsere Eislöwen-Goalies, vom Nachwuchs bis hin zu den Profis.

Donnerstag, 1. Juli 2021

Vier Mann sind genug...

Gerüchte um Dresdner Schweden-Happen(ing) verdichten sich!

Eine gewisse lokale Tageszeitung lag in dieser Transferperiode zwar auch schon mehrfach falsch mit ihren Gerüchten, aber an den jüngsten Namen könnte dafür umso mehr dran sein. Allerdings haben wir auch schon bei einem anderen Schweden gedacht, er könnte fix sein und dann hat er doch bei unseren tschechischen Nachbarn angeheuert.

Anders als Ludwig Blomstrand könnten Johan Porsberger und David Rundqvist aber am Ende wirklich in Elbflorenz landen und nicht etwa als schwimmunfähige Zeitungsente in der Elbe enden.

Doch wer sind die beiden eigentlich? Wir bringen euch die Spieler daher einmal näher und beleuchten ihren Werdegang genauso wie ihre Eigenschaften unter Berücksichtigung des Anforderungsprofils von Sportdirektor Matthias Roos und Trainer Andreas Brockmann.

Genau wie die Defensivkollegen Simon Karlsson und David Suvanto gehören auch Johan Porsberger und David Rundqvist quasi dem gleichen Jahrgang an. Alle vier sind zwischen 26 und 28 Jahre alt, spielten 2012 gegeneinander in der höchsten Nachwuchsklasse Schwedens und könnten demnächst in der Eislöwenkabine zur "Swedish House Mafia" fusionieren.

Johan Porsberger (SWE, zuletzt Graz 99ers, ICEHL):

Der 28-jährige Flügelstürmer ist Rechtsschütze und hat über Jahre in den zwei höchsten Spielklassen Schwedens sowie zuletzt in Österreich seine Qualität als Flügelstürmer nachgewiesen. Obwohl auf dem Flügel zuhause, zieht es ihn immer wieder in den Slot, wo er oft eiskalt vollstreckt.

Porsberger ist ein echter Torjäger, der selbst in Schwedens Eliteliga zweistellig (15 Saisontore 2016/2017) getroffen hat und seine große Stärke auch im Überzahlspiel einbringen kann. 

Doch der technisch versierte und läuferisch starke Angreifer ist extrem vielseitig, egal ob Solo und Penaltyschuss oder das schnelle Deuten von Freiräumen in der gegnerischen Defensive, egal ob mit Geschwindigkeit ins Drittel kommend oder aus dem Stand den Gegner auswackelnd, Porsberger ist ein Mann mit unglaublichem Zug zum Tor und hoher Zielgenauigkeit, hat aber trotz Torjäger-Genen auch das Auge für den besser postierten Teamkollegen. Zudem bringt er immer Emotionen und Charakter ins Spiel, fackelt nicht lange, liebt die Offensive und ist sich dennoch nicht zu fein, defensiv mitzuarbeiten.

In der letzten Saison spielte er in Graz unter anderem auch mit Ex-Eislöwe Dominik Grafenthin in einem Team, der übrigens kürzlich seinen Vertrag bei den 99ers verlängert hat und dort in seine vierte Spielzeit gehen wird.

In bislang 431 Profispielen auf überwiegend Topniveau oberhalb der DEL2 (SHL, HockeyAllsvenskan, ICEHL) erzielte er beeindruckende 116 Tore und bereitete weitere 120 Tore vor. In Dresden könnte der Mann, der bereits jahrelang bei Leksands IF mit viel Herzblut blau-weiße Trikots getragen hat, den rechten oder noch viel lieber als Sniper den linken Flügel besetzen und somit eine wichtige Rolle in der ersten bzw. zweiten Scoring Line einnehmen. 2018/2019 hat er Selbiges übrigens in Leksand unter anderem auch hin und wieder neben Center David Rundqvist getan. Beide hatten damals gehörigen Anteil am Aufstieg des Clubs in die SHL, nachdem es zunächst unter Leif Carlsson (aktuell Coach in Landshut), der Mitte der Saison dann entlassen wurde, so gar nicht nach Aufstieg ausgesehen hatte.

Man darf Johan Porsberger durchaus auf einem ähnlichen Leistungsniveau wie den neuerdings in der DEL2 als etwaigen Kracher gerüchteten Matt Carey ansiedeln, bei dem wohl etwas grauere Löwen bereits Besitzansprüche angemeldet haben sollen. 

David Rundqvist (SWE, zuletzt DVTK Jegesmedvék, Extraliga Slowakei): 

Der 28-jährige Center ist Linksschütze und hat ebenfalls über Jahre in Schwedens Topligen gespielt, ehe ihn zuletzt eine heftige Verletzung ein ganzes Jahr aus der Bahn warf.

Der Stürmer stammt aus einer echten Mittelstürmerfamilie. Papa Thomas war Center und wie sein Bruder Adam, der in der Schweiz spielt, ist auch David Center geworden. Zwar reichen beide Söhne nicht an den berühmten Papa heran, der Titel sammelte wie andere Scorerpunkte ( 5x Meister Österreich, 3x Meister Schweden, 1x AHL Champion, 2x Weltmeister, 2x Olympiabronze, 3x Vizeweltmeister, 1x WM-Dritter), sind aber dennoch gute Eishockeyspieler geworden, die durchaus höheren Ansprüchen genügen.

Rundqvist überzeugte in SHL und HockeyAllsvenskan als spielstarker und technisch versierter Mittelstürmer mit großartigem Puckhandling, was ihm bis Februar 2020 durchgehend einen Stammplatz in den höchsten schwedischen Ligen und sogar 14 Mal in der Champions Hockey League sicherte, bevor seine Karriere wortwörtlich durch einen Puck brutal unterbrochen wurde.

Beim Versuch einen Schuss zu blocken, zerschmetterte der heranschnellende Puck in einem Ligaspiel seine Kniescheibe. Mehrere Operationen sowie lange und quälende Reha-Maßnahmen waren nötig, bis Rundqvist, der in dieser schweren Zeit unglaublichen Charakter und viel Leidensfähigkeit bewiesen hat, beschwerdefrei war und aufs Eis zurückkehren konnte.

Ziemlich genau ein Jahr nach der schweren Verletzung bekam er dann in der Slowakei die Möglichkeit, wieder unter Wettkampfbedingungen zu spielen und absolvierte folglich ab Februar 2021 noch 6 Liga-Spiele, verpasste aber trotz seiner 5 Assists mit seinem Club sehr deutlich die Playoffs, was jedoch bereits vor seinem Wechsel tabellarisch absehbar war und so endete das Comeback etwas abrupt, ist aber dennoch als Erfolg zu werten, gilt die slowakische Extraliga doch als durchaus gutklassige Meisterschaft in Mitteleuropa, in der er seinem Team direkt wieder wichtige Impulse geben konnte.

Da er nach seiner Verletzung sehr demütig und dankbar auftritt und selbst betont, bei der Möglichkeit wieder zu spielen nicht wählerisch oder gar geldgierig zu sein, sondern zuallererst wieder Eishockey spielen und Spaß haben zu wollen, könnte David Rundqvist sogar ein echtes Schnäppchen mit großem Mehrwert darstellen und dadurch zum absoluten Glücksgriff mutieren. Vorausgesetzt natürlich, er kommt tatsächlich an die Elbe, ist er auch nach seiner Verletzung immer noch ein absoluter Topspieler für DEL2-Verhältnisse und würde nicht nur unserem Team als Center in Reihe 1 oder 2 sehr gut zu Gesicht stehen.

In bislang 377 Profieinsätzen (unter anderem in der SHL, Champions HL, HockeyAllsvenskan und Tipos Extraliga) gelangen ihm sehr solide 57 Tore und 106 Vorlagen auf hohem Spielniveau und damit mehr als 0,4 Scorerpunkte pro Spiel in höher einzuschätzenden Ligen. Er gehörte zwar in Schweden nicht gerade zu den stärksten Bullyspielern der jeweiligen Liga, kann aber durchaus solide Zahlen und besonders in wichtigen Spielen und Momenten ordentliche Quoten vorweisen. Wenn es jedoch um Anspiele in der eigenen Zone geht, sind seine Werte eher ausbaufähig als berühmt. Im Powerplay ist Rundqvist hingegen in der Lage, zur absoluten Passmaschine aufzusteigen und seine Mitspieler auch unter Bedrängnis mit tödlichen Pässen zu füttern. Im Allgemeinen gilt David Rundqvist eher als Vorbereiter und Spielgestalter, denn als Vollstrecker. 

Man darf gespannt sein, ob einer der zwei oder gar beide Spieler zukünftig in Dresden ihr und vor allem bestenfalls unser Punktekonto gehörig aufstocken sowie Speed und Torgefahr aufs Eis bringen werden. Wir hätten jedenfalls nichts dagegen.

Freitag, 3. Januar 2020

Feucht, Fröhlich, Freiluftig...

Geh raus an die frische Luft, hat schon Mama früher immer gesagt!

Morgen steigt es also, das Hockey Open Air und damit unser zweites Freiluft-Derby gegen die Feinstaubigen im Harbig-Stadion, wo laut Sportgesetz nur ein Dynamo-Team Siege feiern darf.

Gut, dass wir das erste Spiel haben. da sind wir alle noch frisch, fit und das Eis vom Regen vielleicht noch nicht so in Mitleidenschaft gezogen.

Getreu dem Motto "Zurück zu den Wurzeln" gibt es Eishockey unter freiem Himmel, so wie früher. Ganz ursprünglich, traditionell und damit auch ohne neumodischen Kram wie bunte und eventlastige Choreos. Gelle ;-)

Da es ein Tag der deutsch-tschechischen Eishockeyfreundschaft werden soll, gönnen wir uns natürlich vorab die gruppale Einkehr in einem original tschechischen Restaurace, um dann ordentlich verbiert und verknödelt ins Stadion am Arnhold-Badeteich pilgern zu können.

Da uns das bekannt einfältige und farblich abtörnende Merch sowieso nicht abholt, werden wir uns in eigener Traditions-Kluft mit beständigen Armbeugeübungen die Zeit vertreiben und mit Wonne, wenn auch dieses Mal ohne Sonne, dem Hauptakt hingeben, zwischendurch bei musikalischer Umrahmung den Kachelbereich besichtigen, aber auch dem Karel huldigen und zum Abschluss noch die zweite Dosis Spitzenhockey inhalieren.

Die letzten Derbys haben ohnehin Bock auf mehr gemacht. Zuhause sind wir derzeit eine Macht und im Harbig sowieso unschlagbar. Dies soll auch in den goldenen 20ern so bleiben. Die Chancen auf ein 4:1 stehen 20:20. Sagt zumindest der Pavel Datumek. Mit einem weiteren Erfolg ist übrigens dann auch die Sachsenmeisterschaft ganz nah.

Wir sehen uns. Begehen wir das EislöVENT mit Freude und Freunden und unterstützen unser Team beim Kampf um den Derbysieg und die Playoffs. Lasst uns gemeinsam dafür sorgen, dass sich der Regen zumindest bei den Spielen verpi**t und wir ein echtes Eishockeyfest auf die ansonsten trübe Hockey-Wetterkarte zimmern können.

Gehen wir es an.

Freitag, 30. August 2019

Fog you....

Eislöwen sind kein Studentenfutter!

Erst keine klaren Aktionen der Eislöwen, dann ein klares Ergebnis und hinten raus viel Unklares. Der "Ültje-Test" gegen die University of Ottawa war letztlich ein Muster ohne großen Wert und bringt dennoch ein paar Erkenntnisse auf der Pro und Contra Liste.

Einen 5:3 Erfolg gegen ein Team, welches erst seit 3 Tagen in Deutschland ist, mit Jet Lag, Trainingsrückstand und müden Knochen vom bereits gestern erfolgten Auswärtstest in Deggendorf zu kämpfen hatte und trotzdem den Start der Partie und das Ende dominierte, sollte man wahrlich nicht zu hoch hängen.

Die ersten Zehn Minuten spielte nur ein Team Eishockey, Team Ottawa. Folgerichtig auch die verdiente Führung. Danach folgten die wohl effektivsten Minuten der Eislöwen seit langem und zack steht es 3:1 für unsere Jungs. Danach hatte man das eher freundschaftlich anmutende Spiel im Griff, holte sich offensiv weiteres Selbstvertrauen, ehe irgendwer eine Tür öffnete und somit im letzten Drittel den Nebel in die Eishalle holte. So feierte dann die Eisdisko in der Arena eine verfrühte Premiere und die Eislöwen mutierten zum Kreissportclub, kreisten sie doch mehrmals, um die "Carmen" aus der Bude zu wirbeln.

Dennoch war es fortan ein eher undurchsichtiges Hin und Her mit dem bekannten Ende. Im Schlussdrittel wird kassiert, aber kein Geld, sondern es setzt reihenweise Gegentore. Egal ob Landshut, Krefeld oder Ottawa, klare Führungen werden leichtfertig verspielt und das ist wohl die wichtigste Erkenntnis für Trainer und Mannschaft. Sicher eher eine Frage der Konzentration denn der Kondition und bis zum Saisonstart bestenfalls aus dem Repertoire verschwunden, gilt es vor allem da den Nebel... äh Hebel anzusetzen.

Fazit: Offensive funzt. Klammert man mal die zwei Tests gegen DEL-Clubs aus, schießt das Team im Schnitt mehr als 5 Tore pro Spiel. Proske hat erneut angedeutet, dass er berechtigte Ansprüche auf die Starting Six anmeldet. Unterzahl sehr solide, Überzahl gefällig aber unproduktiv. Es hakt wie zu erwarten war noch in der Defensive. Die individuellen Fehler müssen einfach reduziert werden, sonst brauchen wir auch jedes Spiel 5 Tore, um zu gewinnen. Die Gangart des Teams insgesamt findet aber Anklang bei den Fans und apropos Fans - Das war stimmungstechnisch heute keine Weltsensation, aber für unsere Verhältnisse und die Vorbereitungszeit ein sehr ordentlicher Auftritt von gut 1.500 Fans und somit auch ein guter Abschluss der Heimtests in der aktuellen Pre-Season. Die Kanadier haben es definitiv genossen, am Ende noch gefeiert worden zu sein, werden den Abend trotz Niederlage in guter Erinnerung behalten und vielleicht sehen wir ja einen der Cracks schneller als wir denken in der DEL2 wieder.

Dienstag, 27. August 2019

Thank God, there will be a Hockey Night on Friday...

Das absolute Highlight der Vorbereitung steht an: Eislöwen vs. Ottawa!

Ein renommierter Gast aus dem Mutterland des Eishockeys gibt sich die Ehre. Unsere Eislöwen empfangen zum letzten Heimspiel vor dem Saisonstart das kanadische Universitätsteam aus der Eishockeystadt Ottawa. Ein reizvoller Test gegen eine Mannschaft voller nordamerikanischer Toptalente.

Was will man mehr? Schnappt euch jeden, den ihr kennt und lasst uns gemeinsam am Freitag eine Hockeyparty feiern. Mehr internationales Flair geht nicht und ein paar NHL-Draftpicks werden dabei auch live zu sehen sein. Außerdem ist der Head Coach der Kanadier kein Unbekannter in Deutschland. Patrick Grandmaitre war zwischen 2005 und 2009 in der 2. Bundesliga für Kaufbeuren, Schwenningen, Bietigheim und Crimmitschau als Center aktiv und steuerte in 190 Pflichtspielen immerhin 161 Scorerpunkte bei. Damals spielten übrigens unsere zwei neuen Verteidiger Kevin Lavallée und Alex Dotzler jeweils noch mit ihm zusammen und feiern somit am Freitag ein Wiedersehen.

Die "GeeGees", wie das Team der University of Ottawa auch genannt wird, sind ein traditionsreiches Hockeyteam. Wir wollen euch nix vom Pferd erzählen, aber am Freitag heißt es Eislöwen-Hockey vs. Horse-Hockey. Lasagne in da House, wenn man so will. ;-)

Die "garnet and greys" (GGs - die Granatroten und Grauen) gibt es seit 1889 und somit noch einmal 20 Jahre länger als das seit 1909 völlig traditionslose Eishockey in Dresden.

Letztmalig gab es in DD in den 60er Jahren Duelle mit kanadischen Teams. Damals traf das Nationalteam der DDR im Freiluft-Kunsteisstadion an der Magdeburger Straße auf die Ahornblätter.

Jetzt steigt also das erste Duell der Moderne gegen eine kanadische Auswahl und es wäre doch toll, wenn wir unseren Jungs und den Kanadiern nicht nur eine gut gefüllte Eishalle, sondern auch ordentliche Stimmung Made in Germany bieten könnten. Also gebt alles und mobilisiert all eure Freunde, Kollegen und Bekannten, um die Bude halbwegs annehmbar zu füllen.

It's Hockey Time!

Mittwoch, 31. Mai 2017

Die South Carolina Stingrays (ECHL)...

Einer "der wichtigsten Umschlagplätze" guter Kontingentspieler für die DEL2!

Viele Importspieler, die in Deutschland und vor allem in der 2. Liga zu den absoluten Leistungsträgern zähl(t)en, haben in ihrer Vita den Club aus North Charleston SC, USA in der Vita stehen. Vielleicht purer Zufall, auf jeden Fall aber eine interessante Erkenntnis und daher für uns auch eine Erwähnung wert.

Egal ob zum Beispiel Ty Morris, Matt Beca, Michael Dorr, Matthew Pistilli, Tyler McNeely, Branden Gracel, Braden Pimm, Jack Downing, Shawn Weller, Stephen Werner, Jonathan Boutin, Jonas Johansson, Louke Oakley, Drew MacKenzie, Jordan Owens, Scott Campbell, Derek DeBlois oder jüngst Cody Sylvester, all diese Jungs sind mit dem "South Carolina Stingrays Siegel" gebrandmarkt.

Man darf also allemal gespannt sein, ob nicht in nächster Zeit Namen wie Zajac, Weinstein, McParland, Arnold oder Cherniwchan in Deutschland und speziell in der DEL2 auftauchen werden.

Dienstag, 25. März 2014

Sommer(pause)...

Kein Eishockey im Sommer, nicht in Dresden

Eine richtige Sommerpause gibt es für Eislöwenfans ja eigentlich nie, denn im Sommer geht es meist nicht nur am Strand heiß her. Wir haben mal für euch den Fahrplan mit wichtigen Terminen zusammengestellt und euch zudem das TV-Angebot der nächsten 2 Monate zusammengefasst.

Der Eislöwen-Fahrplan für die Sommerpause


Montag, 31. März 2014, 18 Uhr (nicht-öffentlich)
Sitzung im Sportausschuss zum Sanierungskonzept der Eislöwen mit OB Orosz

Mittwoch, 16. April 2014, 16 Uhr (öffentlich)
Entscheidung/Abstimmung des Dresdner Stadtrates bezüglich Sanierungskonzept und Fortbestand der GmbH, des Eishockeys in Dresden

KW 21 (19.05.2014 bis 25.05.2014) - ohne Garantie -
möglicher Abgabetermin der DEL2 für die Lizenzunterlagen
(andere Ligenlizenzierungstermine sind uns nicht bekannt, dürften aber später anstehen, weil späterer Saisonbeginn)

Unsere Eishockey-Fernseh-Tipps für die nächste Zeit:

>>> ServusTV Deutschland

Mittwoch, 26. März, 19.15 Uhr
Viertelfinale - Spiel 5: Adler Mannheim - Kölner Haie &
Krefeld Pinguine - ERC Ingolstadt (Konferenz)

Freitag, 28. März, 19.15 Uhr
Viertelfinale: Spiel 6 (Begegnung noch offen)

Sonntag, 30. März, 14.10 Uhr
Viertelfinale: Spiel 7 (Begegnung noch offen)

Mittwoch, 2. April, 19.15 Uhr
Halbfinale: Spiel 1 (Begegnung noch offen)

Freitag, 4. April, 19.15 Uhr
Halbfinale: Spiel 2 (Begegnung noch offen)

Sonntag, 6. April, 14.10 Uhr
Halbfinale: Spiel 3 (Begegnung noch offen)

Dienstag, 8. April, 19.15 Uhr
Halbfinale: Spiel 4 (Begegnung noch offen)

Freitag, 11. April, 19.15 Uhr
Halbfinale: Spiel 5 (Begegnung noch offen)

Sonntag, 13. April, 14.10 Uhr
Halbfinale: Spiel 6 (Begegnung noch offen)

Die Finalspiele gibt es natürlich auch Live bei ServusTV

>>> ServusTV Österreich

Dienstag, 25. März, 19.15 Uhr
Halbfinale - Spiel 2: Black Wings Linz - Red Bull Salzburg

Freitag, 28. März, 19.15 Uhr
Halbfinale - Spiel 3: Red Bull Salzburg - Black Wings Linz &
HCB Südtirol - EC VSV (Konferenz)

Sonntag, 30. März, 17.30 Uhr
Halbfinale: Spiel 4 (Begegnung noch offen)

Dienstag, 1. April, 19.15 Uhr
Halbfinale: Spiel 5 (Begegnung noch offen)

Freitag, 4. April, 19.15 Uhr
Finale: Spiel 1 (Begegnung noch offen)

Sonntag, 6. April, 17.30 Uhr
Finale: Spiel 2 (Begegnung noch offen)

Dienstag, 8. April, 19.15 Uhr
Finale: Spiel 3 (Begegnung noch offen)

Freitag, 11. April, 19.15 Uhr
Finale: Spiel 4 (Begegnung noch offen)

Sonntag, 13. April, 17.30 Uhr
Finale: Spiel 5 (Begegnung noch offen)

>>> Sport1

Donnerstag, 10.04.2014, 19.00 - 21.30 Uhr
Eishockey Länderspiel Live
DEB vs. Frankreich in Weißwasser

Freitag, 11.04.2014, 19.55 - 22.15 Uhr
Eishockey Länderspiel Live
DEB vs. Frankreich in Crimmitschau

Donnerstag, 17.04.2014, 17.25 - 19.45 Uhr
Eishockey Länderspiel Live
Finnland vs. DEB in Savonlinna

Freitag, 18.04.2014, 17.25 - 19.45 Uhr
Eishockey Länderspiel Live
Finnland vs. DEB in Mikkeli

Donnerstag, 24.04.2014, 19.15 - 21.45 Uhr
Eishockey Länderspiel Live
DEB vs. Russland in München

Freitag, 02.05.2014, 20.15 Uhr
Eishockey WM-Vorbereitung Live
DEB vs. Schweiz in Mannheim

Dienstag, 06.05.2014, 20.00 Uhr
Eishockey WM-Vorbereitung Live
DEB vs. USA in Nürnberg

Freitag, 09.05.2014 bis Sonntag, 25.05.2014
IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft in Weißrussland Live
mit dem DEB-Team

Donnerstag, 13. Dezember 2012

Stilles Publikum erlebt deutschen Sieg gegen Russland

Dresden bleibt ein gutes Pflaster für das DEB-Team...

Vor gut 3.200 Zuschauern gewann Deutschland gestern gegen Russland mit 2:1 und konnte sich so für die Tags zuvor erlittene Niederlage in Chemnitz revanchieren. Insgesamt war es der 2. Sieg im 3. Länderspiel in Dresden's Eisarena.

Leider konnten wir aufgrund der großen Lücken im Stehplatzbereich keinen stimmlich akzeptablen Protest gegen die Machenschaften des DEB inszenieren, dafür gab es aber einen guten Spaßsupport von gut 20 Fans, der sich sehen lassen konnte.

Das Spiel ist schnell erzählt. Gutes Tempo, etwas bessere Deutsche, starke Torhüter und ein Match, was erst am Ende richtig Fahrt aufnahm. Akdag brachte Deutschland im zweiten Drittel in Führung, die Russen kamen spät im letzten Drittel zum Ausgleich, aber ein Zuckersolo von Matthias Plachta sorgte dann kurz vor Schluss doch noch für den verdienten Heimsieg der Deutschen Mannschaft in Dresden.

Wäre die Nordkurve nicht so rar besucht gewesen, hätte man von einem vollen Haus sprechen können, aber aufgrund der schlechten Fan-Anwerbung im Vorfeld mit Rabattaktionen für Fußball- statt für Eishockeyfans und für Dresdner Verhältnisse teuren Stehplatzpreisen war zu erwarten, dass die meisten Hardcorefans der Veranstaltung fernbleiben würden. Dennoch wäre stimmungstechnisch mehr möglich gewesen, wie man zum Ende hin auch hören konnte.

Alles in Allem war es ein schöner Abend mit gutem Hockey und viel guter Laune in der Kurve und daher auch den Eintrittspreis wert.

Dienstag, 11. Dezember 2012

Mittwoch in DD: Länderspiel gegen Russland!

DEB-Team trifft auf Olympia-Gastgeber & Titelfavorit...

Morgen steigt in Dresden das nächste Länderspiel des deutschen Perspektiv-Teams für Olympia in Sotschi. Dabei tritt ein junges Nationalteam Deutschlands gegen ein junges Nationalteam Russlands an.

Nationaltrainer Pat Cortina testet dabei Toptalente für den Olympiakader. Mit dabei unter anderem die beiden Ex-Eislöwen Alexander Weiß und Alexander Oblinger, sowie bekannte Namen aus aktuellen und früheren Bundesligazeiten wie Pielmeier (Landshut), Brückmann ( ehemals Heilbronn), Treutle (ehemals Crimmitschau), David Wolf (ehemals Crimmitschau), Garrett Festerling (ehemals Füssen), Sören Sturm (ehemals Fischtown Pinguins) und viele weitere Youngster, die mittlerweile zum festen Bestandteil ihrer DEL-Clubs zählen.

Spielbeginn ist 19.30 Uhr und alle Dauerkartenbesitzer erhalten immerhin nun Rabatt auf den Eintrittspreis.

Die Begegnung bietet die Gelegenheit, ein Länderspiel zu genießen, gutes Eishockey zu sehen, sein Nationaltrikot zu tragen und auf Mißstände im DEB hinzuweisen. Wir sind mündige Fans und kämpfen für unsere Leidenschaft und Liebe. Das kann uns kein noch so h(...)rn(l)oser Anwalt nehmen (etwaige gezielte Anspielungen auf bestimmte Personen im DEB sind rein zufällig und weisen wir entschieden von uns).

Montag, 14. Mai 2012

DEBakel im Dutzend!!!

Das Aushängeschild Eishockeydeutschlands hängt in den Seilen...

Da hat man die Chance auf das Viertelfinale und verliert im entscheidenden Spiel gegen die gleichwertigen Norweger knapp mit 4:12 und lässt sich willenlos abschlachten. Wenn dass das Ergebnis des frucht- oder furchtbaren Koperationsvertrages zwischen DEL und DEB ist, dann sollte man den Laden dicht machen. Diese 2 abendlichen Stunden des gestrigen Sonntages haben die letzten 2 Jahre unter Krupp zerstört und jeden Eishockeyfan in Deutschland bis ins Mark getroffen. Ein Glück können wir nicht mehr absteigen. Vielleicht gelingt es der DEL ja auch, die IIHF davon zu überzeugen, dass man bei der WM den Abstieg abschafft, sie nur noch alle vier Jahre stattfinden lässt und die WM zudem immer in Deutschland in den prunkvollen und übergroßen DEL-Hallen ausgetragen wird.

Quo Vadis DEB?

Donnerstag, 10. Mai 2012

DEB-Team und Eislöwen verlieren!

Deutsche verkommen zum Schwedenhappen - Keussen geht nach Duisburg!

Gestern verloren die Deutschen bei der Eishockey-WM auch gegen den 2. Topfavoriten und diesmal war es doch recht klar. Die Schweden diktierten das Geschehen nach Belieben und siegten am Ende verdient mit 5:2. Nun brauch es in den abschließenden 3 Vorrundenspielen 3 Siege zum Einzug ins Viertelfinale. Die Deutsche Mannschaft hat nun aber erstmal spielfrei und kann Wunden lecken und sich auf Dänemark, Norwegen und Tschechien vorbereiten.

Auch die Eislöwen haben verloren! Nämlich einen weiteren Spieler. Nach nur einer Saison verlässt Verteidigertalent Joel Keussen die Eislöwen und heuert beim Oberligisten EV Duisburg an. Vielleicht aber kommt quasi im Tausch nun Thomas Ziolkowski an die Elbe. Wir danken Joel für seinen Einsatz bei den Eislöwen und wünschen alles Gute für die private und sportliche Zukunft.

Mittwoch, 9. Mai 2012

punklos gegen die Sbor"naja"

DEB-Team verliert unglücklich...

0:2 stand es am Ende gestern Abend im Globen zwischen Deutschland und Russland, dabei wäre auch ein 2:2 und Overtime durchaus verdient gewesen. Doch Deutschland scheiterte diesmal an sich selbst und an der schwachen Chancenverwertung. Damit sind die Chancen auf das Erreichen des Viertelfinales weiter gesunken, jedoch kann ein Überraschungssieg gegen den Gastgeber Schweden heute (ab 20:00 Uhr auf Sport1, Spielbeginn: 20.15 Uhr) schon wieder alles wenden. Fakt ist, die Deutschen brauchen nicht nur die "Pflichtsiege" gegen Dänemark und Norwegen, sondern auch einen Sieg aus den Duellen mit den Tre Kronors oder den Tschechen im abschließenden Vorrundenspiel.

Montag, 7. Mai 2012

Wie gewonnen so zerronnen!

DEB-Team verpasst es nachzulegen!

Da war Ihnen ein souveräner Start in die WM gelungen mit einem 3:0 gegen die Maurer aus dem Stiefelland und dann verschläft man ausgeruht gegen Lettland die ersten 24 Minuten und sieht sich am Ende als unnötiger 2:3 Verlierer wieder. Damit verpasste das DEB-Team einen wichtigen Sieg Richtung Viertelfinale und bringt sich auch selbst wieder in Abstiegsnöte. Nun brauch es einen Sieg gegen einen der 3 großen und dazu zwei Siege gegen Norwegen und Dänemark. Natürlich ist das alles möglich, aber ein Sieg gegen Lettland hätte es einfacher gemacht.

Am Dienstag gegen die extrem stark besetzten Russen kann man gegen Malkin und Co. nur auf die jüngste Serie gegen russische Teams hoffen und auf eine Abwehrschlacht mit Happy End. Schaltet morgen ein und seit auf Sport1 live zur Primetime dabei, wenn es 20.15 Uhr heißt: Deutschland vs. Russland!

Sonntag, 18. Dezember 2011

U-20 wieder erstklassig!

Ab jetzt soll der Fahrstuhl defekt sein...

In den letzten Jahren ging es für die DEB-Junioren der U-20 oftmals zwischen A-Pool und B-Pool hin und her. Jedes Mal gelang aber nach dem Abstieg der direkte Wiederaufstieg. So auch gestern in Garmisch. Mit dem 5:3 gegen Hautkonkurrent und Mitabsteiger Norwegen sicherten sich die DEB-Jungs den 5. Sieg im 5. Spiel und damit auch den Aufstieg in die Elite-WM! Mit Siegen über Weißrussland (2:1), Österreich (11:2), Slowenien (5:2), Großbritannien (11:1) und eben Norwegen (5:3) gelang ein eindrucksvoller Durchmarsch eines Teams, was mit Talenten gespickt ist, welche zum Großteil in Nordamerika bereits Fuß gefasst haben, wie Abeltshauser, Rieder, Elsner, Niederberger, Hofflin, Uvira, Latta, Noebels und Krammer.

Wie dominant die Deutschen waren, zeigt auch ein Blick auf die besten Spieler des Turniers: Als bester Torhüter des Turniers wurde Mathias Niederberger ausgezeichnet, Konrad Abeltshauser wurde bester Verteidiger. Top Scorer des Turniers wurde Tobias Rieder vor David Elsner und Marcel Noebels.

Wir gratulieren dem Nachwuchs des DEB zum Aufstieg in die Eliteklasse und hoffen, dass sich zukünftige Teams dauerhaft im A-Pool mit der Nachwuchs-Elite aus Russland, Finnland, Kanada, USA, Schweden und Co. messen können.

Sonntag, 23. Oktober 2011

Hacker für U-20-Nationalmannschaft nominiert!!!

Eislöwen-Back-Up ist Kandidat für Heim-WM!

Vom 11. bis 17. Dezember 2011 kämpfen unsere Jungs in Riessersee bei der U-20-WM Div. 1 gegen die Teams aus Großbritannien, Österreich, Norwegen, Slowenien und Weißrussland um den Aufstieg. Mit diesem Heimvorteil wollen die jungen Spieler die sofortige Rückkehr in die Eliterunde schaffen. Mit dabei könnte nun auch Christian Hacker sein, der aktuell für den U-20-Kader nominiert wurde und damit bei den nächsten Lehrgängen mit DEB-Pokal und Testturnier in der Slowakei vertreten sein wird und sich für die Goalieposition anbieten kann. Nach dem ersten Profivertrag und seinem Debüt in der Bundesliga für die Eislöwen hat Christian Hacker nun also den nächsten Schritt vor sich. Wir gratulieren zur Nominierung und wünschen ihm weiterhin viel Erfolg und Willen auf dem Weg zum Topgoalie.