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Samstag, 28. Juni 2025

(k)Entertainment DDeluxe ...

oder wenn die Bad(e) Lions in Leipzig auftauchen!

Heute vor einer Woche traf sich ein Teil der Bad Lions zu einer sommerlichen Kanu-Tour in Leipzig. Vom Edelfan über Goalie-Groupies und Foto-Gritgirls bis hin zu Bommeln und Chefs fand sich alles ein, was Rang und Namen hat, um ab 10 Uhr Leipzig zu Wasser zu erkunden.

Nach einer aufregenden wie letztlich unnützen Parkplatzsuche ging es zum Startpunkt am Schleußiger Weg, wo man nach einem hopfigen Aperitif in Vierer-Kanus stieg und auf der Pleiße anpaddelte. Bereits nach ca. 200 Metern ging es scharf links ins Elsterflussbett, welches sich für uns extra frisch aufgeschüttelt hatte. Leider hatten wir bereits nach 400 Metern den ersten Ausfall zu beklagen. Gerüchten zufolge sorgte ein Angriff eines Zitteraals für die Reduzierung einer Bootsstaffel. Wie sich später herausstellen sollte, ein Glücksfall für das Opfer der A(al)ttacke. Wir machten nun erst einmal ein paar Meter, um uns einzugrooven. Zwei Kilometer ging es bis zum Teilungswehr quasi geradeaus. Dann hieß es: raus aus dem Boot und es 80 Meter umheben in die Weiße Elster. Natürlich nicht, ohne einen Zwischenstopp am Ausschank. 

Nachdem wir die schweren Vierer-Kanus an das blanke diebische Kanälchen gebuckelt hatten, kickte
bei bestem Wetter und gerade bei den Männern ein seltsamer Mix aus Euphorie, Leichtsinnigkeit, Glückseligkeit und dezenter Überhopfung. Die Folge: Ein inszenierter Rückblick der DEL2-Saison der Eispiraten Crimmitschau. Ein Slalom-Parcours erweckte die Aufmerksamkeit der Gliedträger und animierte sie dazu, mehrere Tore im Vierer-Kanu durchfahren zu wollen. Nun, eine tolle Idee, die im Nachgang nur eines verdiente: Applaus. Denn so entstand der Moment und die Erinnerung, die für immer im Gedächtnis bleiben wird. Tordurchfahrt, leichter Rechtsdrang und dann ging es in einer grandios ausgeführten Alligator-Rolle ins kühle Nass auf Tauchgang. Let me Kentertain you. Seeigel, Korallen, ... ach lassen wir das. Die nächsten 15 Minuten waren Slapstick pur. Nach Paddel schwimmende Helden auf der einen Seite, Boot sichernde Kraftmeier auf der anderen. Danach erst die Feststellung, Smartphones und Geldbörsen waren natürlich nicht im gelben, extra dafür vorgesehenen Seesack wasserdicht gesichert. Herzlichen Glückwunsch. Dies sind die Momente, von denen Smartphone-Anbieter und Lederwaren-Hersteller träumen. Jackpot. Smartphone 500,- €, Geldbörse 29,- €, mit einem Vierer-Kanu gemeinsam baden gehen: Unbezahlbar. Doch wie die Westsachsen tauchten auch die badlionischen Herren der Schöpfung wieder auf, schüttelten sich, akzeptierten die Lage, behalfen sich mit Schöpfelementen, befreiten das Kanu vom Wasser, setzten ihre Reise fort und erreichten letztlich auch ohne weitere Zwischenfälle das Saisonziel.

Natürlich sollte dies nicht ohne den verdienten Hohn der weiblichen Brigade erfolgen, die nach dem Zwischenfall weit enteilt war, aber aufgrund eines sozialen Anfalls später auf die paddelnde Nasszelle wartete und mit Freude wieder in der Bad Lions Kolonne aufnahm. So schön sich die weiße Elster durch das idyllische Leipzig schlängelte, so elfengleich schnalzten auch wir nun durch die Kanal-Stadt mit vielen optischen Highlights, aber auch viel motorisiertem Gegenverkehr, der ziemlich rücksichtlos agierte und all unsere Steuer-Skills erforderte. Auch ohne Anwesenheit unseres Fanclub-Anwalts gelang im Wasserverkehr in jedem Fall eine gütliche Einigung. 

Kurz nach der Klingerhainbrücke hieß es für uns am Palmengartenwehr wieder scharf rechts, oder auch hart Steuerbord und dann ging es in einer kaum enden wollenden seichten Rechtskurve zurück Richtung Pleißearm. Karl-Heine-Denkmal, Gerhardscher Pavillon, Magnolien am Park, Sachsenbrücke und an der Galopp-Rennbahn vorbei zurück an den Startpunkt. Halbtrocken, halbmüde und halbhungrig ging es noch zum Kaumuskeltraining in die Gaststätte Drei Kastanien (wieso denn keine Haselnüsse?), wo man für vier Taler die Fünf auch mal grade sein lassen konnte. Etwas für die innere Flutung, etwas gegen den Hunger und gratis noch eine suspekte blau-weiße Feier nebenan, ließ uns schließlich etwas müde zu den Kutschen zurückschleichen. Einer verlor auf der Kutsche dann den Kampf gegen die Müdigkeit, nickte immer wieder ein und versuchte dabei, dem Airbag eine Kopfnuss zu verpassen. So kennt man ihn. Zinemaddin Zidane.

Trotz oder gerade des Kentertainments wegen, war es ein grandioser Ausflug der Gruppo und schreit nach einer Fortsetzung. Nächstes Ziel: Wildwasser-Rafting im Tatra-Gebirge 2026. Bis dahin können wir aber nicht garantieren, trocken zu bleiben. Die Bad(e) Lions müssen ihrem Namen schließlich alle Ehre machen. 

Fakten: 
7,7 km Flussstrecke
davon 7,69 km auf dem Wasser ;-)
Tauchgang 1,5 m unter Wasser über 10 m Strecke
1 Zitteraal
3 nasse Leichtmatrosen
1 Seepferdchenprüfung
2 Kanäle
6 Stunden Spaß
und Bier

Danke an alle, die dabei waren.

Samstag, 30. November 2024

Viel ZählBares ...

Secondary Scoring war erste Sahne!

Unsere Mannschaft hat ihr kurzes Tief mit einem verdienten Arbeitssieg beendet. Der gestrige Freitagabend war aber nicht nur auf sportlicher Ebene ein Erfolg.

Das Spiel begann unter den Augen von Weltmeister,  Hockey Hall of Famer und Rundi-Daddy Thomas Rundqvist, der als Glücksbringer fungierte, extrem zäh. Schließlich dauerte es wie eine Ewigkeit vorkommende 22 Sekunden, bevor wir erstmals trafen. Ein Blitzstart von Yogs, Porsche und Andy, den man sich wünscht, doch den wir leider nicht multiplizieren konnten. Stattdessen, wie in den vergangenen Partien, ein individueller Aussetzer und der schmerzliche Ausgleich. Man mühte sich in der Folge, die Führung zurückzuholen und hatte in der 17. Minute Erfolg. David Suvanto traf sehenswert zum 2:1. 

Im zweiten Drittel hatte Freiburg seine beste Phase. Kam vermehrt zu Chancen, die ein gut aufgelegter Schwendi allerdings vereiteln konnte. Offensiv fehlte wieder der Killerinstinkt im Abschluss und im Powerplay der so wichtige Quarterback namens Simon Karlsson. Positiv war aber, dass man ohne Gegentor blieb und stabiler sowie disziplinierter agierte als zuletzt. 

Im Schlussabschnitt sorgte dann das berühmte Secondary Scoring für die Entscheidung. Zwar hatte man etwas Glück, dass es einen Torpfiff statt eines Foulpfiffs gab, als Mazda zum 3:1 einnetzte und zuvor ein Freiburger beim Scheibenverlust leicht gehakt wurde, doch nach den vielen unglücklichen Entscheidungen gegen Blau-Weiß zuletzt, hielt sich unser Mitleid dann eher in Grenzen. Bei dem einen Treffer der Checking Line blieb es nicht, denn Yannick Drews legte nur 20 Sekunden später direkt noch das 4:1 nach und damit war der berühmte Drops gelutscht. 

Fazit: Unter dem Strich ein verdienter Heimerfolg mit einer relativ konstanten und stabilen Leistung. Auch wenn es wiederholt ein paar Fehlzündungen gab, lief der Motor deutlich gleichmäßiger und vor allem hat man defensiv besser gearbeitet als zuletzt. 14. Saisonsieg, die 40-Punkte-Marke vor Hauptrunden-Halbzeit überschritten und trotz diverser namhafter Ausfälle gewonnen. So darf es gerne weitergehen.

Doch weg vom Sport. Denn der gestrige Abend war, nicht nur wegen Papa Rundqvist, eine sehr runde Geschichte. 948,- € an Becherspenden, die die Eislöwen auf 1.000,- € aufrunden und nach dem Wochenende auf unserer Spendenseite verbuchen werden, haben heute bei uns für einen Glücksmoment gesorgt.

Damit aber nicht genug, haben wir heute auch noch unsere Spendendose, die gestern Abend im Einsatz war, geöffnet und ausgezählt. Satte 240,82 € an zusätzlichen Barspenden kamen zusammen, die wir auf 250,- € aufgerundet und direkt auf das Spendenkonto eingezahlt haben. Somit brachte der gestrige Abend insgesamt 1.250,- € für die Deutsche Krebshilfe ein.

Hinzukommen die 54,- € für 26 Eislöwentore (×1 = 26,- €) und 14 Eislöwenpunkte (×2 = 28,- €) im November, die ebenfalls bereits aufs Konto gewandert sind.

Damit stehen wir nun bei einer Spendensumme von beachtlichen 2.742,- €.

Wir sind dankbar für die großzügige Eislöwen- und Eishockeyfamilie und haben entschieden, diese karitative Aktion nun zu einer jährlich stattfindeten Aktion und damit zu einer guten Tradition im Kampf gegen Krebs werden zu lassen.

Danke an alle, die uns dabei unterstützt haben und zukünftig unterstützen werden. 

Donnerstag, 21. November 2024

Sorry Olli ...

Eine notwendige Klarstellung!

Wir werden vor allem deshalb geschätzt und gelesen, weil wir emotional aus Fansicht berichten und auch etwas mehr in die Tiefe gehen und uns nicht scheuen, Dinge offen anzusprechen. Doch bezüglich einer Spielerkritik sind wir gestern einfach in der Wortwahl und Art und Weise weit über das Ziel hinausgeschossen. 

Natürlich war es gestern ein überemotionaler Abend, doch dies rechtfertigt niemals eine unsachliche und persönliche Kritik, wie wir sie gestern, vor allem auch noch öffentlich sichtbar, formuliert haben. Die Jungs haben nie ein Problem, wenn wir sie sachlich kritisieren, wir tauschen uns vereinzelt immer wieder mit einigen Jungs aus. Mit sachlicher Kritik hatte allerdings vor allem das zweite, deutlich längere Statement einfach nichts zu tun. Die Einsicht reifte heute nach nochmaligem Lesen.

Die logische Konsequenz: Eine öffentliche Klarstellung. In dieser bitten wir hiermit Oliver Granz öffentlich um Entschuldigung für unsere unsachlichen und überzogenen Aussagen über ihn als Spieler unseres Herzensclubs. 

Donnerstag, 5. Januar 2023

Fan-Abstimmung ...

Gesucht wird der NICELÖWE des Monats Dezember 2022! 

Wähle jetzt den Spieler des Monats deiner Dresdner Eislöwen.

Mitmachen ist ganz einfach. Du brauchst nur dem unten aufgeführten Link zu unserer Facebookseite folgen und den Like-Button unter dem Bild deines Favoriten betätigen. Natürlich kannst du auch mehrere Stimmen (Likes) verteilen. Los gehts!

Zur Wahl stehen alle Spieler, die im zurückliegenden, äußerst erfolgreichen Monat in Punktspielen zum Einsatz gekommen sind.

Die Abstimmung läuft bis einschließlich Montag (09. Januar 2023).

+++ Teilnehmen und Teilen ausdrücklich erwünscht! +++

Hier geht's zur Abstimmung: KLICK

Mittwoch, 27. Juli 2022

Adé lieber HJG ...


Die Eislöwenfamilie trägt Trauer!

Beim Grillfest gab er sich vor kurzem noch die Ehre und hielt mit vielen alten Weggefährten ein kleines Schwätzchen, doch heute erreichte uns dann die bittere Nachricht: Hans Jürgen Gansauge weilt nicht mehr unter uns.

Bis 2013 war er 21 Jahre lang die legendäre Stimme der Dresdner Eislöwen. Seine Gesangseinlagen sind längst Kult und Teil der Dresdner Eishockeygeschichte. Unvergessen die galanten Darbietungen von "Griechischer Wein" oder der geliebten "Babicka"vor der Kurve in der neuen Arena oder der Haupttribüne an der Pieschener Allee. HJG war nie um einen lockeren Spruch und die eine oder andere spaßige Verunglimpfung des Gegners verlegen. Ein Stadionsprecher mit Herz und noch viel mehr als das, ein echter Eislöwenfan.

Auch nach seiner aktiven Zeit hinter dem Mikrofon blieb er seinem Herzensclub treu. Nun ist er gegangen, doch die unzähligen Erinnerungen, die man mit ihm, seiner Zeit bei den Eislöwen und seinen Liedern verbindet, werden uns immer im Gedächtnis und Herzen bleiben. 

Danke, Danke, Dankeschön lieber HJG. Ruhe in Frieden 

Donnerstag, 18. März 2021

Von Fans für Fans...

Wir wollen ein digitsles Zeichen setzen! 

 Liebe Eislöwenfans,

gemeinsam mit den Vertretern diverser Fanclubs der Dresdner Eislöwen haben sich unsere Fanbeauftragten des Clubs entschlossen, ein Signal für das Dresdner Eishockey und den Sport mit Fans zu setzen. Dazu benötigen wir eure Hilfe. 

Was wir genau inhaltlich bezwecken, könnt ihr im untersten Absatz nachlesen.

Nun erstmal zu euch:👇🏼
Wir suchen Fans, die uns bis spätestens Sonntag, den 21.03.2021 kurze Videoclips einsenden, in denen sie uns auf emotionale Art und Weise Schlagworte liefern, die sie mit dem Eishockey verbinden. Ob Quer- oder Hochformat spielt keine Rolle, denn uns kommt es auf euch und eure Emotionen an. 

Die Clips sollten nicht länger als 5 -10 Sekunden sein und werden mit weiteren Passagen der Fanbeauftragten und der Fanclubs zu einem großen Aufruf zusammengefügt.

Schnappt euch euer liebstes Fanoutfit und zeigt uns in einem kurzem Video, was ihr am Eishockey so liebt und was euch deshalb derzeit so sehr fehlt.

Wenn ihr Videoclips beisteuern wollt, dann sendet sie bitte an: 

📭 fanbeauftragter-eisloewen@gmx.de

❓Was wollen wir bezwecken?
Kurz erklärt: Zuallererst wollen wir hier klarstellen, dass wir die Corona-Pandemie ernst nehmen und nicht kopflos jede Schutzmaßnahme abschaffen wollen. Das ist nicht unser Ziel. Wir sehnen uns stattdessen nach einem Plan, der uns allen mit dem nötigen Verantwortungsbewusstsein für die kommende Saison 21/22 eine Lösung bietet, den Eishockeysport in Dresden und in der gesamten Republik bestenfalls wieder mit Fans stattfinden lassen zu können und ihm somit das Überleben zu sichern.

Wir wollen dieses Signal bewusst jetzt senden, damit der Sommer von den Verantwortlichen genutzt wird, Konzepte zu überprüfen und zuzulassen, damit wir im kommenden August nicht wieder in die Röhre gucken müssen. Dazu braucht es ein effektives und strategisches Pandemie-Management mit den Hilfsmitteln der Technik, die uns seit Monaten zumindest in der Theorie zur Verfügung stehen. Wir fordern die Entscheidungstragenden auf, dieser Verantwortung gerecht zu werden und uns dabei nicht zu vergessen.

Vorab vielen Dank für eure Teilnahme und euren Support! Fanclub Goldkufen - Bandenschägger - Nordkurve Dresden - Puckbusters Dresden - Dresdner Eislöwen Eishockeyclub - Fanbetreuung Dresdner Eislöwen

Mittwoch, 15. Juli 2020

Heute in der Gerüchteküche: Spekulatius!

Ja ist denn schon wieder Weihnachten?

Es geht in die heiße Phase der Kadermeldungen. Grund genug, mal auf die aktuellsten Gerüchte zu blicken.

Im Tor wurde ja jüngst von einem Lokalblatt in zweierlei Richtung gemutmaßt. Zum einen könnte Helenius als Importgoalie bleiben, zum anderen Pantkowski als Leihe von Kooperationspartner Düsseldorf kommen. Beides zusammen macht wenig Sinn. Wieso sollte sich Pantkowski hinter Helenius in der DEL2 auf die Bank setzen oder ein Import im Wechsel mit einem Fölispieler eingesetzt werden? Wir wissen es nicht. Auf der Bank kann Pantkowski auch in der DEL sitzen.

Derzeit logisch wäre, dass man entweder die finanziell womöglich etwas günstigere Variante mit zwei deutschen Goalies (Eisenhut, Proske - es wird gemunkelt, beide hätten noch Vertrag oder eben Pantkowski als Nr. 1) fortsetzt oder auf eine klare Nummer 1 aus dem Ausland setzt und die zweite Position mit einem verlässlichen Backup versieht. Ob nun Helenius der Import ist, sei dahingestellt, aber die Importvariante scheint aktuell am Wahrscheinlichsten.

Defensiv ist der Kader fast voll. Geht man davon aus, dass Dotzler bei seinem Vertrag ähnlich wie Lavallée agieren könnte, wären die ersten 6 fix. Sollte René Kramer tatsächlich ebenfalls bleiben, ließe das darauf schließen, dass auch er zum einen noch einen Vertrag besitzt und zum anderen bereit ist, auf Gehalt zu verzichten. Andernfalls müssten wir uns, auf die Leistung bezogen, doch sehr wundern, auch wenn das womöglich jeder anders beurteilt. Trifft all das so zu, wäre aber zumindest der angebliche Rückhol-Coup um Mirko Sacher endgültig vom Tisch.

Offensiv gibt es bei noch 6 offenen Positionen die meisten Gedankenspiele. Besonders auf den Centerpositionen. So kommt die Frage auf, ob Neuert die Mitte der dritten Reihe besetzen wird, oder vielmehr außen vorgesehen ist. Dies wiederum hängt wohl auch davon ab, ob Tom "Garlic" bleibt. Mit Swinnen, Betzold und Ehl (als Föli) besitzt man gute Optionen für die Flügel in den Scoring Lines. Mit Ritter hat man ebenfalls einen potenziellen Mann für Reihe zwei, der aber auch in der Checking Line agieren kann, wobei er da nicht ganz so effizient ist. Kiss und Trattner sehen wir vom Papier her zunächst in der vierten Formation. Ob dort abermals auch Rupprich als netter Onkel agiert, steht in den Sternen.

Für die erste Reihe dürfte Nick Huard gesetzt sein. Angeblich ist die Tinte unter dem Arbeitspapier bereits trocken und er geht in die vierte Spielzeit an der Elbe. Der Kanadier kann aber sowohl in der Mitte als auch außen spielen. Heutzutage sind ja die meisten Akteure flexibel. So auch der gerüchtete Tyler Gron. Er wird ja gern als Egospieler bezeichnet, aber das waren andere angeblich auch, die bei uns teils zu Kurvenlieblingen mutierten. Gron hat einen deutschen Pass und ist ein klassischer Scorer, der auch gern mal die Mitte besetzt. Ob er nun der Ersatz für Mitchell oder einen möglicherweise abwandernden Knackstedt ist, bleibt abzuwarten. Beim Verbleib bzw. der Rückkehr von Biezais dürfte vieles vom Pass abhängen. Seine bessere Hälfte und er schienen ja im Frühjahr sehr ambitioniert, den schwarz-rot-goldenen Darfschein zu ergattern. Mit deutschem Pass wäre Elvijs definitiv noch einmal wertvoller als ohnehin schon und so kann man durchaus fragen: Has Elvijs really left the building?

Ob man den besten Bullyspieler der letzten Saison erneut im Dresdner Trikot sehen wird, ist ebenso fraglich und hängt wohl nicht nur vom Gesundheitszustand nach der Kopfverletzung, sondern auch von der Bereitschaft, mit zwei kleinen Kindern in Pandemie-Zeiten die Heimat wieder zu verlassen und natürlich von der finanziellen Schmerzgrenze des Clubs ab. Lamoureux war auf jeden Fall ab Mitte der letzten Saison wie so viele ein Gewinn für das Team und würde den Eislöwen als Scorer und Leader erneut gut zu Gesicht stehen. Ob man sich alternativ wirklich um Jeff Hayes bemüht, ist anzuzweifeln. Vielleicht gibt man ja auch einem genesenen Arturs Kruminsch eine Chance in der DEL2, nachdem er die letzte Saison bei Krefeld wieder etwas Spielpraxis erhielt, aber dass ist nur eine fixe Idee unsererseits und kein Gerücht. Zudem hätte man ja bei all den Passgeschichten optional noch viel Platz für teils kostengünstigere Imports, wie Darby Llewellyn, der aber kein Center ist. Dieser erinnert auf dem Eis durchaus an einen Mini-Knackstedt und könnte ein Kandidat für den Flügel in einer der zwei Topreihen sein.

Nach dem Abgang von Ortega in Berlin, wird Knacki vielleicht wirklich noch eine Option für die Eisbären, wenngleich lediglich die Feld-Position Vergleiche zulässt, nicht aber ihr Spielstil. Auch wenn wir uns wünschen würden, dass Knacki bleibt, halten wir einen Verbleib für unrealistisch, vor allem nach den Aussagen zum Konzept und Kaderplan. Lassen wir uns dennoch überraschen. Oftmals kommt es doch anders als man denkt.

Im Import- und Doppelpassbereich sind ohnehin noch zu viele Alternativen mit DEL2-Erfahrung als Free-Agents auf dem Markt, um von Außen etwaige Club-Interessen eingrenzen zu können.

Wir rechnen aber auf jeden Fall schon in Kürze mit mehr Klarheit in der Kaderbesetzung, obwohl weiterhin völlig unklar ist, inwiefern man wirklich Anfang August mit der kompletten Mannschaft in die Vorbereitung starten kann/darf.

P.S.: Unabhängig davon freuen wir uns sehr, dass Fast-Eislöwe Wade MacLeod nach seiner x-ten Tumor-OP erneut an seinem Comeback arbeitet und derzeit seine Fitness fleißig auf Vordermann bringt. Vielleicht sehen wir Ihn ja irgendwann noch einmal in der DEL2. Immerhin hatten sich die Eislöwen, zumindest soweit wir uns erinnern, damals ein Gesprächs-Vorrecht bei Rückkehr gesichert. Doch das Wichtigste ist, dass er sein Leben möglichst beschwerdefrei mit seiner Familie genießen kann und noch viele Jahre vor sich hat.

Samstag, 29. Februar 2020

REL10N - Part IV

Herz.Schlag.Finale.

Es steht vor der Tür. Das letzte Spiel der Hauptrunde. Nicht irgendein Spiel, sondern ein Spiel, was über das Wohl einer ganzen Saison entscheiden kann. Ein echtes Herzschlagfinale. Genau das macht unsere Liebe zum Eishockey und zu unseren Eislöwen doch aus. Niemand will langweilige Spiele. Von Erfolg zu Erfolg zu eilen, das war es nicht, was uns mit dem Virus (oh er hat Virus geschrieben) Eislöwen infiziert hat. Wir lieben enge Spiele, den Kampf auf Biegen und Brechen, bei dem am Ende vielleicht nur ein Schuss über eine ganze Saison entscheidet.

Wir haben alles in den eigenen Händen. Die Spieler, die damit ihre Schläger koordinieren, mit denen Sie zauberhafte Dinge an der Scheibe fabrizieren und wir Fans, die damit rhythmisch, im Herzschlag eines jeden Eislöwen klatschen und unsere Farben damit druckvoll nach vorne treiben. Wir nehmen unser Glück in die eigenen Hände. Jeder von uns hat einen Anteil daran. Jede Stimme, jeder Laut, jedes glänzende Auge, jedes positive Gefühl, jedes Lächeln, all das überträgt sich auf unsere Mannschaft.

Jeder von uns kennt dieses Gefühl. Sonntag, du hattest einen wilden Traum oder eine unruhige Nacht, wachst auf und weißt: Es ist Spieltag. Es geht um alles. Um deine große Liebe. Du stehst auf, putzt deine Löwenzähne, der erste Gedanke an später kommt auf. Dieses Kribbeln, das kleine Gefühlsbeben im Körper. Der erste Kaffee am morgen kickt dich zusätzlich und du bist hellwach. Nur noch wenige Stunden, dann triffst du dich mit deinen Leuten. Die Nervosität und Anspannung steigt. 3 Punkte. Nur noch einmal gewinnen. Egal ob du in der Küche Gemüse schneidest, im Treppenhaus die Stufen wischst oder im Garten die Frühjahrsblüher bettest. Immer dieser Gedanke. Schaffen wir das? Ja natürlich schaffen wir das.

Gemeinsam haben wir eine unschätzbare Kraft. Auch unsere Jungs sind Menschen, träumen und haben die gleichen Gedanken. Zweifel? Natürlich. Aber jetzt ist kein Platz dafür. Nein. Lasst uns alle zusammen keine Fragen mehr stellen und keine Zweifel hegen, sondern mit Mut eine klare Antwort auf dem Eis und auf den Rängen geben. Wir sind Dresden. Wir sind die Eislöwen. Wir sind der Eissportclub der schönsten Stadt der Welt. Wir entscheiden über unser Schicksal. Niemand sonst. Wir haben die Macht in unserer Hand. Wir gehen in unser Wohnzimmer, zücken unsere Fahnen, Banner, Schals, Tröten. Streifen unsere Farben über und geben alles für selbige. Genauso unser Team. Protektoren an, Schlittschuhe an die Füße, den Schläger noch einmal tapen, Helm auf, Visier runter, raus aufs Eis. 60 Minuten Vollgas. Das ist unser Eis. Hier entscheiden wir. Laut. Hart. Emotional. Kein Pfiff kann uns stoppen, kein Gegentor lässt uns zweifeln, kein Zwischenergebnis nimmt uns den Fokus. Das einzig entscheidende Spiel spielen wir. Wir sehen uns. Alle. Spätestens 17:50 Uhr zum Warm-Up finden wir uns auf unseren Plätzen ein und empfangen unser Team mit einem klaren Statement. Blau-Weiß. Nichts anderes. Diese Jungs tragen unser Wappen, unsere Farben und halten Tag für Tag für uns und unser Seelenwohl ihre Knochen hin. Payday. Alles geben. Bis(s) zum Klassenerhalt. Los geht's.

1 Ziel. 0 Zweifel. Klassenerhalt.

Dienstag, 25. Februar 2020

Zahlen bitte!?

13 Jahre Fanblog-Berichte...

Wir haben heute unsere Beitragsstatistiken aus Blog und Social Media gesichtet und mal ein paar Zahlen sortiert.

Seit August 2007 haben wir demnach, soweit es statistisch zu erfassen war, weit über 2.000 Beiträge veröffentlicht und sind trotzdem kein Bisschen müde.

Weit mehr als 2.000 Beiträge entsprechen ca. 150 Beiträgen pro Jahr. Wenn das mal reicht.

Betrachtet man die damit verbundene Zeit des Schreibens und der Recherche, so haben mir mittlerweile mindestens 4.500 Stunden investiert. Mal euphorisch, mal schlecht gelaunt, aber immer authen-tisch und enthusias-tisch, um hier auch mal 2 Möbelstücke ins Spiel zu bringen.

4.500 Stunden, dass entspricht dabei etwa 350 Stunden im Jahr, rund 15 kompletten Tagen, 2 Wochen am Stück oder einer lausigen Stunde bzw. einem Netto-Eishockeyspiel pro Tag.

Insgesamt wurde(n) in 13 Jahren 188 volle Tage bzw. mehr als ein halbes Jahr Zeit dafür aufgebracht, zunächst alle Fanclub-Mitglieder, später dann auch einige Eislöwen-Fans und Interessierte mit unseren Beiträgen zu nerven oder gar zu quälen.

Über 2.000 Beiträge oder ca. 300.000 Textzeilen oder weit mehr als 4,5 Mio. Wörter.

Dazu kommen auch unzählige Grafiken, Logos und vieles mehr.

Kurzum. Solche Statistiken machen uns schon stolz. Vor allem da wir als kleiner Fanclub nie geplant hatten, eine viel gelesene und überwiegend respektierte Meinungswiese für mittlerweile deutlich mehr als 1.000 Eislöwen- bzw. Eishockeyfans und Sport-Interessierte zu werden.

Die letzten 2 Spielzeiten haben sehr viele Nerven gekostet und die Gedanken, die Freizeit nicht mehr in dem Maße zu opfern, kamen öfter als vorher, da das Konzept, immer auch auf die Leute und Ihre Gedanken persönlich einzugehen, viel Kraft gekostet hat.

Doch es geht weiter. Weil wir und dieses "wir" leben wir, obgleich nur einer schreibt, immer wieder euer Feedback bekommen, egal ob positiv oder negativ und daher verspüren, dass es einigen Leuten wichtig ist, diese Möglichkeit des Austausches oder auch die Art von Berichterstattung nutzen zu können.

Damit das ganze jetzt aber nicht zu sehr oder vollends zur Selbstdarstellung verkommt, die uns ja auch gern nachgesagt wird, möchten wir als Fanclub einfach nur Danke sagen: Danke für euer Interesse, eure Kritik, eure Interaktion und eure tapferen Augen, die in den letzten 13 Jahren so einiges lesen mussten und für uns der Anreiz waren, immer weiterzumachen.

P.S.: Denkt immer daran, wie viel Zeit dann erst unsere "Hardcore-Aktiven" in der Kurve investieren, um Jahr für Jahr Choreos und Kurvenmaterial zu basteln, das Team auswärts zu unterstützen, was uns heutzutage leider nur noch selten möglich ist, sowie diverse Aktionen zu planen und durchzuführen. Deshalb spendet gern auch mal 2 Euro oder mehr in die Choreokasse der Nordkurve, statt den Becher aufs Eis zu werfen oder sucht den direkten Austausch vor Ort in der Kurve, wie Ihr die Jungs und Mädels unterstützen könnt. Danke.

Donnerstag, 26. September 2019

(Augen)Klappe, die Erste...

Sachsenderby: 1 von 8

War was? Wisst ihr, klar kann man sich in so einer "langweiligen" Derby-Woche von vielen Sachen ablenken lassen und den Fokus verlieren, dann ist man aber auch selber schuld.

Das Einzige, was wir wirklich beeinflussen können, ist letztlich die Atmosphäre rund um unsere Farben und unsere Spiele. Je positiver und besser diese ist, desto erfolgreicher läuft es auch auf dem Eis. Impression statt Depression.

Jeder haut morgen alles raus, was er hat. Jede Stimme zählt. Mitmachen statt nur dabei sein. Wir müssen keinen Bock umstoßen, wir müssen Bock haben. Lasst uns morgen diese Bude zum Wackeln bringen. Wenn wir vor dem Abgrund stehen, sind wir doch sowieso am gefährlichsten. Wir holen uns diesen verdammten Derbysieg. Gemeinsam mit den Jungs wird die Bratwurst-Kogge aus dem Quader geblasen. Egal wie. Am Ende zählt nur, dass die Zahl der Tore bei uns höher ist als die der Einäugigen.

Wir sind Eislöwen. Spielernamen brüllen? Die Nummer 51, Thomas... Eis-Lö-We! Wer ist mit am Start?! Go Hard.

Samstag, 14. September 2019

SOZU 2020

Oberhand im Unterland!

Jetzt rollt's 13... Der 13. Eislöwen-Sonderzug steht an. Wir sind der traditionsreichste Sozu-Standort der DEL2 und wollen das auch bleiben. Ost- und westwärts hat man zusammengerechnet nicht einmal annähernd so viele Schienen-Meilen gesammelt wie wir.

Das Jahr 2020 hält direkt zum Start zwei Highlights für uns bereit. Zunächst steigt das Winterderby im Harbig-Stadion und knapp eine Woche später rollen wir nach Heilbronn. Ja, Heilbronn ist jetzt nicht der Tourismusmagnet Deutschlands und selbstredend Unterland, aber es ist ein nie da gewesenes Sonderzug-Ziel, zudem bietet die Kaschemme genug Platz für eine blau-weiße Invasion und der Preis ist auch wieder unschlagbar.

Beim Sonderzug ist außerdem der Weg das Ziel und das Erlebnis wichtiger als der Ort. Aber es gibt natürlich auch einen emotionalen Reiz, sind die Duelle mit Heilbronn aufgrund der letzten Duelle in den Pre-Playoffs 2018 und 2019 mittlerweile doch mit einer gewissen Rivalität verbunden.

Am 10.1.2020 wollen wir gemeinsam mit euch die Oberhand im Unterland gewinnen und neben der Zug- auch eine Siegesparty feiern. Im Schnitt besuchen 2.700 Fans unsere Heimspiele. Damit der Zug rollt, braucht es mindestens 350 davon, die sich verbindlich anmelden. Das sind gerade mal 13% unserer Stammfans. Das sollten wir also hinbekommen. Es braucht nicht wieder so eine ewige Hängepartie bei der Anmeldung wie zuletzt. Jeder weiß nun bereits 4 Monate vor Abfahrt bescheid und kann planen. Wir wissen, dass es immer Härtefälle geben wird und nicht jedem der Termin passt, aber bitte verzichtet auf sinnlose Diskussionen dazu. Wir können uns die Spielpläne nicht backen und das Eislöwen-Orga-Team sucht immer nach der sinnvollsten Lösung für alle.

Jetzt sind wir also wieder am Zug. Die Anmeldung startet zum Derby gegen Crimmitschau und wir werden uns da definitiv direkt verbindlich eintragen und die Abteile sowie die Kasse füllen. 110 Jahre Eishockey in DD und eine Jubiläumssaison ohne Sonderzug wäre großer Mist. Also ran an den Speck. Wir zählen auf euch!

Details:
Datum: Freitag, 10. Januar 2020
Organisation: Orga-Team/Fanbeauftragter/Dresdner Eislöwen
Veranstalter: BG ESCD Dresden mbH
Gegner: Heilbronner Falken
geplante Teilnehmerzahl: 400
Preis: (inklusive Eintrittskarte für das Spiel in Heilbronn)
85,00 Euro Normalticket
450,00 Euro (Abteilpreis) = 75,00 € pro Person
120,00 Euro VIP-Ticket
660,00 Euro (Abteilpreis) = 110,00 € pro Person
150,00 Euro Liegewagen-Ticket
Start des Ticketverkaufs: Sonntag, 27. September 2019 (Heimspiel gegen die Eispiraten Crimmitschau)

Verkauf der Tickets:
in der EnergieVerbund Arena nur zu den folgenden zwei Heimspielen:
Freitag, 27. September 2019: Dresdner Eislöwen – Eispiraten Crimmitschau
Sonntag, 06. Oktober 2019: Dresdner Eislöwen – EC Bad Nauheim
Freitag, 11. Oktober 2019: Dresdner Eislöwen – Lausitzer Füchse (optional)
Informationen: sonderzug-eisloewen@gmx.de

auch Online möglich:
Der Erwerb von Sonderzug-Tickets ist auch auf dem Onlineweg möglich. Hierbei sendet ihr bitte eine E-Mail unter Angabe von Name, telefonischem Kontakt, Anzahl der Mitfahrer je Kategorie an sonderzug-eisloewen@gmx.de

Aus organisatorischen Gründen werden in diesem Jahr die Reservierungen der Abteile unmittelbar nach der Anmeldung vorgenommen.

Ticketinhalte:
Normalticket - Zugfahrt im 6-Personen-Abteil ab Dresden (Hauptbahnhof) nach Heilbronn (Hauptbahnhof) und zurück + Eintritt zum Spiel
VIP-Ticket - Zugfahrt im 6-Personen-Abteil ab Dresden (Hauptbahnhof) nach Heilbronn (Hauptbahnhof) und zurück + Eintritt zum Spiel + Sonderzug-Fanartikel + Verpflegungspaket
Liegewagen - Zugfahrt im 3-Personen-Abteil ab Dresden (Hauptbahnhof) nach Heilbronn (Hauptbahnhof) und zurück + Eintritt zum Spiel + Sonderzug-Fanartikel + Verpflegungspaket + Decke und Kissen

Montag, 26. November 2018

(Identi)Fik(a)tion!

Blau-Weiß sind unsere Farben, doch wofür stehen sie?

Der Club, unser Club, hat sich ja angeblich nach vier Jahren reinen Konsumdenkens das Thema Identität wieder ganz groß auf die Fahne geschrieben.

Nun, da verliert man ein Derby ganz knapp mit 11:4 (höchste Derbyklatsche der Profigeschichte der Eislöwen) und es kommt anschließend nichts. Keine Entschuldigung, keine Worte beim anschließenden Heimspiel, keine Erklärung vor dem eigenen Anhang von der sportlichen Leitung oder einem Spieler. Nicht einmal eine in Zeiten von Social Media ganz einfach mögliche, ehrliche Videobotschaft. Das wäre zumindest ein Fünkchen Identifikation. Wenn die Kurve auf Banner und mehrheitlich auf Stimmung verzichtet, hat das einen Grund, zumal es bislang stimmungsmäßig eine der besten Saisons der letzten Jahre war. Sicher mögen einige eine andere Meinung vertreten und die Verweigerung von Zuwendung in Form von Stimmungsverzicht nicht gutheißen, aber der Kern ist, dass die Fans nicht ins Boot geholt werden. Es sind ja nur Kunden, doch auch die rebellieren irgendwann oder wenden sich einfach ab. Es fehlt an Eigeninitiative im Club, es mangelt an Ideen und klaren Konzepten. Der Fan ist die maximal geduldete Stiefmutter. So wird Identifikation ganz schnell zur unerreichbaren Fiktion.

Da preist man lieber die ideale Bettwäsche für Derby-Albträume an, oder das Kissen, was man sich oder dem ein oder anderen Derbyversager am liebsten nach solchen Spielen aus der Emotion heraus ins Gesicht drücken möchte, nehmt es uns nicht übel. Es wird dem Fan nicht leicht gemacht, Bindung aufzubauen oder die noch vorhandene Restbindung aufrechtzuerhalten. Da genügen keine vorschriftsmäßig abgehaltenen Meet & Greet Abende für Dauerkarten-Besitzer. Da muss schon etwas echtes rüberkommen und spürbar werden. Fangt an, Identifikation zu leben oder lasst es. Alles andere ist pure Heuchelei.

Jeder Spieler, der nach Dresden kommt, blubbert etwas über die schöne Stadt oder die professionelle Infrastruktur und die tolle Arena. Stadt und Infrastruktur kommen aber nicht in die Halle, um die Spieler zu unterstützen. Es sind die Fans. Das einzige Statement, was man ernst nehmen konnte, war Thomas Pielmeiers Dank bezüglich der Unterstützung des harten Kerns vor einigen Wochen. Ansonsten nur Alibi-Statements, die niemand braucht und auch keiner mehr ernst nimmt.

Wir hatten schon sportlich ähnlich schwache oder gar schwächere Spielzeiten, aber da standen Spieler auf dem Eis, die sich zerrissen haben, die vielleicht einfach nicht mehr im Tank hatten, auch weil der Kader und Etat zu schmal war, aber immer alles gegeben haben. Damals hat man noch reihenweise Derbys gewonnen, mittlerweile kann man die Siege über die Jahre an einer Hand abzählen, bald an einem Finger oder Fingernagel, den man sich aktuell vor lauter Sieges-Freude wegfrisst. Man kann niemandem den Kampfeswillen absprechen, aber diese unbedingte Leidenschaft, dieser unbedingte Willen, für einen Club zu kämpfen und sich aus der Scheiße rauszuziehen, ist derzeit nicht bei allen erkennbar, um es mal vorsichtig zu formulieren. So jedenfalls werden wir da unten nicht rauskommen.

Wir werden immer kommen, egal in welcher Liga, aber wenn man "nur" noch kommt, um mit seinen Freunden ein paar Stunden zu verbringen und kaum noch aufgrund der reinen Vorfreude auf ein Eishockeyspiel, läuft halt etwas verkehrt. Wenn Leidenschaft und Liebe zum Dienst nach Vorschrift verkommt, steht man am Scheideweg und genau da befinden wir uns derzeit.

Wir Fans können es auf dem Eis nicht richten, das müssen die Spieler und das geht nur als echte Einheit. Talent allein hat noch niemandem Erfolg beschert. Erfolg ist zuallererst harte und beständige Arbeit. Packt es endlich an!

Mittwoch, 26. September 2018

Zusammenhalten

Gemeinsam raus aus dem Tief!

Mittlerweile sollte eigentlich bekannt sein, dass wir weder Freunde überstürzter Personalpolitik, noch Fans ausufernder Kritik sind, in der teilweise digital Menschen aus blanker Wut diskreditiert werden, wie zuletzt unser neuer Trainer.

Eishockey ist ein Mannschaftssport und ein Team nur so stark wie sein schwächstes Glied. Aktuell sind wir Teil der Schwäche. Die Fangemeinde schürt Unruhe. Schluss damit. Man kann konstruktiv Kritik am Spiel üben, aber sollte endlich aufhören, einzelne Personen an den Pranger zu stellen. Es gab in Dresden keinen Trainer, der nicht kritisiert wurde. Selbst einen Jiri Kochta hat man am Ende zerrissen. Der eine ist zu ruhig, der andere zu impulsiv, der nächste nicht humorvoll genug und der übernächste ein Clown. So what? Wir sind alle gefordert, um den schlechten Start vergessen zu machen. Das ständige Bohren in der Wunde sorgt noch für Kopfprobleme.
Für uns ist der Trainer nicht das Problem und auch nicht ein einzelner Spieler. Es braucht mehr Zusammenhalt, Vertrauen und ein ganz simples psychologisches Hilfsmittel: Erfolgserlebnisse. Mit Unruhe hat man noch nie ruhiges Fahrwasser erreicht, sondern ist letztlich immer abgesoffen.

Es sind 4 von 52 Spielen gespielt. Es gibt keinen Grund, über einen möglichen Abstieg oder über angeblich notwendige Trainerwechsel zu diskutieren. Das hat schon letzte Saison nur geschadet. Wir sagen auf geht's Eislöwen. Wir kommen da gemeinsam raus. Geduld ist eine Tugend, also lasst uns tugendhaft sein und so agieren, wie man es in einem Team, in einer Gemeinschaft handhabt. Wie Thomas Pielmeier sagte:"Wir als Team sind in der Pflicht.", und zwar das 100% umzusetzen, was der Trainer akribisch mit ihnen erarbeitet.

Als nächstes steht das Duell mit dem Meister an. Jeder weiß, dass das von jeher ein schweres Unterfangen war und auch dieses Mal sein wird. Es wird nicht leichter, wenn man nicht an einem Strang zieht. Wir fordern keinen Sieg, das wäre vermessen und sicher auch keine Köpfe. Wir fordern Zusammenhalt, wir fordern eine Einheit auf dem Eis und auf den Rängen. Wir, nicht ich, nicht du, nicht die, nicht der. WIR. Wenn man sich für einen Weg entscheidet, dreht man nicht nach 5 Metern wieder um. Man geht voran und stellt sich den Hindernissen. Das nächste Hindernis ist Bietigheim. Egal ob wir 4.000, 2.000 oder 1.500 sind, wie viele wir auch sein mögen, lasst uns zusammenstehen und uns alle miteinander unterstützen! Mit Pessimismus hat man noch nie etwas Positives hervorgerufen. Mit Hass erzeugt man ja auch keine Liebe. Es geht immer weiter. Aufgeben ist keine Option. Wir verlieren in der zweiten Liga durchschnittlich pro Saison 27 Spiele in der Hauptrunde. 27! Wir drehen jetzt nicht wegen 4 Stück durch.

Wir sind Eislöwen. Vielleicht arrogant, vielleicht unbeliebt, vielleicht ungewollt, aber dann sind wir das doch bitte gemeinsam. Sollen die Randgebiete doch über uns lachen. Licht aus - Spot(t) an! Wen interessiert es?!
Wer wären wir denn, wenn wir uns unserem Schicksal ergeben würden. Löwen geben niemals auf, sie kämpfen. Heute, Morgen, Übermorgen und den Tag danach!

Hast du einen Negativlauf, "Dresden" in einen positiven Lauf um!

Immer vorwärts Dresdner Jungs.

Samstag, 4. Februar 2017

14 Jahre...

...und noch lange nicht fertig!

Wir sind immer noch hier und auch immer noch ein Pubertier. 14 Jahre als Fanclub mit Höhen und Tiefen, einigen Wechseln, viel Freundschaft, stets unangepasst, vielleicht polarisierend, aber stets klar unseren Weg gehend, zu unseren Farben stehend.

5.114 Tage für Dresden und die Eislöwen. Mal laut, mal leise, immer emotional, manchmal sogar weise, alles außer Dresden... Na ihr wisst schon. 2018 winkt das 15-jährige Jubiläum und die nächsten 15 sind fest eingeplant, egal in welcher Liga. Wir stehen bis wir liegen, lassen uns niemals unterkriegen.

Danke an alle Aktiven und Passiven, die uns zu dem machen, was wir sind. Ein verschworener Haufen, ein Sammelsurium Bekloppter. Auch nach 14 Jahren gilt: "It's good to be bad"!

Auf uns und alle Neider, alle Nichtsgönner und Nichtskönner, auf alle Hasser, Verlasser und Verprasser, alle Spalter und Finanzverwalter, auf alle Pappenklatscher und Quatscher, alle Vorverurteiler und Richter, auf alle großen und kleinen Lichter, auf die Siege und die Pleiten, auf die Dummen und die Gescheiten, auf unser Leben, auf unser Liebe, auf den geilsten, auf unseren Sport, egal an welchem Ort. Auf die Ku(h)-zunft... Prost!

Samstag, 21. Januar 2017

Eine Erklärung zu gestern...

"Was sind wir nur für Fans"

Den jüngsten "Bruch" zwischen Spielern und Fans in Bayreuth haben wir zum Anlass genommen, im Verbund vieler Aktiver der Dresdner Fanszene (Fanclubs und Vereinigungen gleichermaßen) die gesamte Woche über ein Für und Wider einer angemessenen Reaktion zu diskutieren und sind trotz der von jedem akzeptierten Entschuldigung unabhängig vom Vorfall in Bayreuth zu dem Entschluss gekommen, beim gestrigen Heimspiel sowohl bei der Einlaufshow, als auch die ersten 7 Minuten des Spieles zu schweigen.

Dabei ging und geht es nicht um ein Kräftemessen oder um das kindische Schmollen gegenüber einer Mannschaft. Es ging, wie erwähnt auch nicht explizit um Bayreuth. Es ging um ein Zeichen, was Fans für einen Club bedeuten, um Werte, die man auch als Club mit den Spielern pflegen und vermitteln sollte und es geht schlicht um Fankultur.

Der Dresdner Eishockeyfan hatte viele Jahre des Leidens und hat dabei einige Werte für sich manifestiert. Treue und Verbundenheit, sowie Zusammenhalt. All das ist jedoch seit einiger Zeit ins Bröckeln geraten. Dabei trägt der Fan natürlich selbst, aber auch der Club seinen Teil der Verantwortung, Fankultur, Werte und Identität tragen und mitleben zu wollen, sowie den Raum dafür aufrecht zu erhalten.

Bayreuth war nun letztlich nur die Spitze des Eisbergs. Wir alle sind gefragt, uns mit Themen wie Identifikation und Fankultur auseinanderzusetzen, uns selbst zu reflektieren und uns zu fragen, wer wir sind und wer wir sein wollen. Gemeinschaft oder zerstrittene Gruppen, Club mit Identität oder Plastik-GmbH.

Es ist zu spüren, dass der ursprüngliche Eishockeyfan, der seine Liebe zu seinen Farben nicht nach Siegen und Tabellenplatz bemisst, immer mehr zurückgedrängt wird.

Diese Kultur, der wir uns verschrieben haben, bedeutet: Leiden, Zittern, Jubeln, Singen, Reisen wer kann und das Team, die eigenen Farben zu unterstützen. Wir supporten nicht für Selfies mit Spielern oder Autogramme, wir tun dies für unsere Liebe, unseren Club. Wir kritisieren nicht, was wir nicht lieben und kämpfen nicht für etwas, was uns egal ist. Eishockeyfankultur ist für uns mehr als 60 Minuten ein Spiel zu schauen, ein Bier zu trinken, Becher zu werfen, Fanartikel zu kaufen und ansonsten alles still hinzunehmen. Wir leben den Sport, ebenso wie den Club mit jeder Faser in jeder Phase.

Wir alle sind ein kleiner Teil einer großen Gemeinschaft und die darf/soll auch mal streiten und unterschiedlicher Meinung sein, aber sollte am Ende immer zusammen die gleichen Werte vertreten und bewahren. Egal ob Sieg oder Niederlage, egal ob 5 oder 5.000 Fans. Es geht uns um gegenseitigen Respekt und nicht um Gepose und Winke-Winke.

Aus all diesen Gründen haben wir uns gestern entschieden, derart zu handeln und wie erwähnt von der Einlaufshow bis zum Ablauf der 7. Minute zu schweigen. Ein Zeichen, was es in unseren Augen brauchte, um zu symbolisieren, wie Eishockey ohne Fankultur aussehen würde.

Da wir nicht für alle sprechen können, haben wir unser Vorhaben gestern intern weitergetragen, informierten darüber und sind dankbar für jeden, der uns dabei unterstützt und zur Seite steht und damit unsere Werte vertritt. Wir akzeptieren und tolerieren jedoch auch jeden, der sich an unserer Aktion nicht beteiligt hat. Bitten aber darum, unseren Weg dann ebenso zu akzeptieren und zu tolerieren, statt unsachliche Äußerungen zu entgegnen.

Niemand von uns zweifelt den kurzfristigen finanziellen und sportlichen Erfolg des Clubs an. Es lässt uns aber nicht abstumpfen und so beschäftigen wir uns mit ungemütlichen Themen, die manche vielleicht nicht wahrnehmen und andere vielleicht auch nicht wahrnehmen wollen. Wir sind uns dem Risiko bewusst, damit keine offenen Türen einzurennen, sondern eher mit dem Kopf gegen Wände zu laufen, aber im Sinne der eigenen Werte und Ideale ist dies notwendig.

Uns ist klar, dass wir kein halbprofessionaler Standort mehr sind, mit maroder Halle und gleichem Kartenpreis für alle. Auch ist uns bewusst, dass Profisportler nicht stundenlang mit Fans in einem Foyer, wie damals üblich, Gespräche abhalten, was übrigens aus freien Stücken passierte. Wir haben Verständnis für die Professionalisierung zur Entwicklung der sportlichen und finanziellen Perspektive. Doch all das darf nicht im Gegenzug bedeuten, dass der Fan zum zweckdienlichen Mittel verkommt.

Es stimmt, dass viele Aktionen vom Club initiiert werden, aber wir messen Aktionen nicht an der Quantität, sondern Qualität. Womit holt man möglichst viele Anhänger ab, womit nicht. Es gibt funktionierende Themen, aber es gab und gibt auch eine Vielzahl an fraglichen Events, die meist nur ein Spektrum an Fans bedient, wenn überhaupt.

Ebenso ist aus unserer Sicht kein vorgelebter Wert, keine Identität erkennbar, die ein Club nach außen tragen sollte und durch die Fans verinnerlicht werden kann..

Wir werden bei all den Themenpunkten jetzt nicht ins Detail gehen oder öffentliche Diskussionen führen, aber wir sprechen Themen wie Werte, Identifikation, Slogan, Ticketing und vieles mehr an, was die Fanszene bewegt.

In Verbindung mit der Fanbetreuung sind wir bestrebt, wie bereits begonnen, mit der BG in regelmäßigen Austausch zu treten, um für uns relevante Themen zu erörtern, Fragen zu stellen, Ideen einzubringen und für die Basis zu kämpfen.

Wir sind gewillt, dies zu intensivieren und dabei noch protokollierter vorzugehen, um konstruktiv Themen anzupacken. Uns ist dabei auch klar, dass nicht all unsere Vorstellungen realisierbar sind, jedoch eben ein Miteinander zwischen BG und Fans, sowie Team und Fans auf Basis gemeinsamer Werte unabdingbar ist, um langfristig ein funktionierender Standort sein zu können.

Wir sind im Übrigen froh über jede aktive Beteiligung von Fanseite. Euer Mitwirken ist erwünscht. Jeder Fanclub, jede Vereinigung nimmt sich in Verbindung mit dem Fanbetreuer eurer Ideen oder Sorgen an, wenn sie denn geäußert werden.

Was das uns selbst betreffende Thema Stimmung angeht, so haben die letzten Jahre gezeigt, dass man Stimmung nicht herbeidiskutieren kann, sondern macht. Sie lässt sich nicht erzwingen. Jeder ist für sich selbst verantwortlich, seinen Teil dazu beizutragen, alte Geschichten ruhen zu lassen und andere Leute vorurteilsfrei zu begeistern und mitzunehmen. Die Kurve ist kein kritikfreier Raum, solang man fair miteinander umgeht und spricht. Die gestrigen 7 Minuten haben dazu ein sehr passendes Bild gezeichnet, wo jeder sich gern selbst reflektieren kann und sollte. Die Basis, um gemeinsam Dinge zu bewegen, zu verbessern und Zusammenhalt zu schaffen, ist und bleibt Akzeptanz! 

Mittwoch, 12. Oktober 2016

Neue Rubriken für Fans

...oder die, die Fans werden wollen!

> Du möchtest gern auswärts fahren, am besten in Gemeinschaft mit dem Bus?

> Du möchtest Choreos unterstützen mit Material und Geldspenden oder aktiv beim Basteln helfen?

> Du möchtest den Nachwuchs der Eislöwen unterstützen, als Zuschauer bei den Spielen oder als neues Vereinsmitglied mit deinem Jahresbeitrag, bzw. als Gönner mit einer kleinen oder großen Spende?

Dann check die neuen Startseiten-Rubriken auf unserer Website
-> www.bad-lions.de

...und du erhältst für alle Themen den passenden Link mit Kontakten und Infos! Bei weiteren Fragen kannst du uns natürlich auch direkt kontaktieren (egal ob FB, Instagram, Mail, oder in der Eishalle). Wir versuchen stets, wie bereits gewohnt, zu allen Fragen eine Antwort zu geben oder leiten euch bzw. euer Anliegen gern an die jeweiligen Kontakte weiter.

Donnerstag, 26. Februar 2015

Volle Punkte statt volle Hose!

Eislöwen gegen Landshut zum Siegen "verdammt"...

Wenn wir den direkten Klassenerhalt realisieren wollen, braucht es morgen gegen Jarrett und Co. einen Sieg. Ja, ein Sieg und wir könnten vielleicht morgen schon den Klassenerhalt feiern.

Also volle Hütte (hoffentlich), volle Pulle (nicht Flasche leer) und volle Punkte statt volle Hosen. Wir - Singen - Ihr - Siegen. Wir - Lautstark - Ihr - Laufstark. Wir - Heiser - Ihr - Heißer. Wir - Auf den Rängen - Ihr - Auf dem Eis. Nur mit 190,9% LeidEnSChaft schaffen wir den Sieg und die Pre-Playoffs. Nur gemeinsam. Alle für ein Ziel. Klassenerhalt!

Donnerstag, 19. Februar 2015

Endspiel 1 von 4 - Mehr Müssen geht nicht...

Derby gegen die Eispiraten!

Das letzte Derby der Vorrunde steht an. Das wohl wichtigste (Heim-)Spiel der bisherigen Saison. Ja, wir haben schon einige wichtige Spiele verhauen... Aber ab jetzt zählt keine Vergangenheit mehr, sondern nur noch eins - der direkte Klassenerhalt(=Pre-Playoffs)! Trainerfrage, Goaliefrage, Reihenzusammenstellungen, all das spielt die nächsten 14 Tage keine Rolle.

Es gilt 4 Mal 190,9 % Blau-Weiße Leidenschaft zu leben. Auf den Rängen und noch etwas wichtiger, auf dem Eis. Keine Eitelkeiten, keine Befindlichkeiten, keine persönlichen Vorlieben, keine Namen, nur der Sieg unserer Eislöwen zählt.

Genug gESChrieben und geredet - Jetzt wird endlich gESChafft! Mit Einsatz. Mit Stärke. Mit Charakter. Nur der ESC!

Donnerstag, 5. Februar 2015

Seit 4.2.2003 - Ein Dutzend geiler Eishockeyjahre!

Wir gratulieren uns mal selbst nachträglich zum Geburtstag...

Es waren einmal drei junge Männer, die trafen sich gestern vor 12 Jahren in einer Lokalität der Dresdner Innenstadt. Man trank, lachte und erzählte sich die wildesten Geschichten aus der bereits erlebten Eishockeyzeit mit den Dresdner Eislöwen. Doch an diesem Tag blieb es nicht beim Trinken, Lachen und Reden, man machte Nägel mit Köpfen und gründete gemeinsam den Fanclub Bad Lions.

Mittlerweile sind ein Dutzend Eishockeyjahre in's Land gegangen und es gilt den Mitgliedern, vor allem den Aktiven, Danke zu sagen für 12 Jahre Leidenschaft, Herzblut und Treue zum geilsten Sport und Club der Welt.

Was gab es nicht alles? Die Zeiten, als man noch jedes Spiel erleben konnte/durfte, überall dabei war, noch keine Verpflichtungen hatte. Selten wurden weniger als 50 Spiele besucht. Zeiten des immer wiederkehrenden Scheiterns im Kampf um den Aufstieg in Liga 2. Die vielen traumhaften Momente gelebter Eishockey-Fankultur ohne Hass und Anfeindung, egal ob in Weiden, Hannover oder beispielsweise jüngst in Nauheim. Persönliche alkoholische Rauschzustände und Abschüsse, Krankenhausbesuche und bittere tränenreiche Momente, wie der herzgefrierende Abstieg im Feinstaubviertel. Ein Brandfleck für die Ewigkeit. Aber auch unzählige Bastelabende auf Dachböden und in engen Wohnungsräumen. Doppelhalter, Choreos, als die Freizeit auch noch freie Zeit und nicht knapp bemessen war.

2 bewegende Aufstiege in 2 heimischen Spielstätten, der emotionalste bleibt der Erste. Ein typische Dresdner Comebackgeschichte. Bei uns ist es immer das ganze Paket, was man bekommt. So auch im Fanclub. Mehr als nur Mitglieder, eine Gemeinschaft, Freundschaft. Auch wenn diese manchmal zerbrach oder Risse erhielt. Wir stehen auch nach 4383 Tagen noch zu unseren Grundsätzen und sind uns treu geblieben, wie wir es immer unseren Farben gegenüber waren, sind und sein werden. Egal ob bei Spielen im Fanblock oder als Unterstützer des Fanrates bzw. des Clubs als "aktive Sparmaßnahme". Sei es Marketing & Werbung für eine komplette Saison auf ehrenamtlicher Basis gewesen, oder die Unterstützung bei Sonderzügen, oder das Durchführen von Spendenaktionen, wie der große Spenden-Sammlung für die Kinderkrebsstiftung im Namen von Robert Müller (R.I.P. #80). Auch gemeinsame Unternehmungen, wenn auch leider aufgrund der Familie und Arbeit immer seltener, sind ein wichtiger Bestandteil. Der traditionelle Cruise, die Saisoneröffnung auf der Elbe als Beispiel genannt, die so etwas wie ein "geheimer" Vorreiter der nun beliebten Saisoneröffnung der Eislöwen auf dem Dampfer wurde. Oder aber das legendäre Fanclub-Backen in der Adventszeit, um sich und die Kurve mit süßem Gebäck zu mästen. Natürlich auch vergnügliche Unternehmungen fernab vom Sport - Kinoabende, Geburtstage, Ausflüge, vielleicht bald auch mal Urlaubsreisen. Egal ob Feste, Feiern, oder auch gemeinsames Trauern - Wir sind immer gemeinsam gegangen und haben zusammengestanden. Möge es so bleiben, mögen wir auch wieder mehr Zeit füreinander und unsere Freundschaft finden. Auf die nächsten 12 Jahre ihr Bekloppten!

Euer Cheffe

Montag, 2. Februar 2015

Wer möchte gern im Fanbus nach Bietigheim?

Am 13.02. die Eislöwen beim Spitzenreiter unterstützen - Sei dabei!

Zum Auswärtsspiel der Dresdner Eislöwen bei den Bietigheim Steelers am Freitag (13.02.2015) bietet die Blue White Crew einen Fanbus an.

Treff voraussichtlich: 10.45 Uhr
Abfahrt voraussichtlich: 11.00 Uhr
Preis: 35,- Euro (Vorkasse)

Wenn der Bus vollkommen ausgelastet ist, erhält jeder Mitfahrer 9,- Euro zurück, bei einer Anzahl von 40 Leuten immerhin 4,- Euro. Bei einer Teilnehmerzahl von mindestens 35 Leuten fährt der Bus, der Fahrpreis beträgt dabei 36,- Euro! Bei weniger als 35 Anmeldungen muss der Bus abgesagt werden.

Eure Anmeldung(en) richtet ihr bitte per E-Mail an:
-> blue-white.crew@web.de

Vielen Dank und viel Spaß!