Freitag, 6. Februar 2026

No Joke, no more Yogs ...

Hat der Ausverkauf begonnen?

Mit der Selbstakzeptanz des Abstiegs begann auch spätestens die Planung der Zukunft und da diese nicht in der DEL stattfinden wird, passiert wohl nun, was wir bereits in der Vergangenheit in der damals noch geschlossenen DEL erlebt haben. Wie werde ich sie los in zehn Tagen?!

Natürlich ist es nicht ganz so simpel, denn zunächst musst du prüfen, mit wem du nicht mehr weitermachen möchtest und dann musst du prüfen, ob es Interessenten gibt und der Spieler letztlich auch das Interesse hat, zu wechseln. Schließlich verfügen die meisten Spieler über Jahresverträge.

Andrew Yogan ist einer unserer Meistermacher. War oft ein Unterschiedspieler in der Titelsaison, jedoch kamen seine Qualitäten in der DEL aufgrund seines Tempos nicht mehr so zur Geltung. Acht Tore waren solide, doch 13 Scorerpunkte sind für einen Importstürmer dann doch viel zu wenig. So gesehen kommt der Abschied nach Stavanger nicht völlig überraschend. Man darf aber gespannt sein, wie viele dieser Deals nach Rundqvist, Hammond und Yogan noch folgen werden. Es ist wirtschaftlich clever, aber es ist natürlich sportlich gesehen mitunter fragwürdig. Allerdings haben wir ja genau genommen bereits die gesamte Saison hinweg Wettbewerbsverzerrung betrieben, da wir durchweg als Punktelieferant fungiert haben. Also warten wir mal ab, was die nächsten Tage und Wochen bringen werden.

Wir möchten Yogs unabhängig davon unseren Dank ausrichten. Er war mit 26 Toren und 62 Scorerpunkten einer der Garanten des Meisterjahres. Ein Stürmer mit Skill und Treffsicherheit. Auch in der DEL hatte er die beste Schussquote aller Eislöwenstürmer, lag bei über 18 % Trefferquote. Doch es fehlte an Konstanz und Schnelligkeit für das Level. Wir sind uns sicher, dass Yogs in Norwegen wieder als Scorer glänzen wird, doch wir müssen offensiv neue Wege gehen.

Danke Champion. Wir werden nie vergessen, was du für uns geleistet hast. Jeder Meisterspieler wird auf ewig in unseren Herzen bleiben. So auch du.

Thanks Yogs. Good luck young Father and may you and your family stay healthy.

Thanks Hams ...

Big Tariq geht auf die Jagd nach dem Triple! 

Nach Rundis Tacktag gab es nun auch den ersten Abgang aus dem DEL-Kader zu verzeichnen. Tariq Hammond schließt sich mit sofortiger Wirkung der Düsseldorfer EG an und hat bis 2027 dort unterschrieben.

Damit geht Hams nun also auf die Jagd nach dem dritten DEL2-Meistertitel in Folge. 

Für uns war Tariq der solideste und konstanteste klassische Defensivverteidiger der letzten anderthalb Jahre. Kein Scorer, kein Aufbauspieler, aber ein guter Zweikämpfer, der aufräumt und nicht das Importkontingent belastet. Auch in der DEL hat er mit diesem Stil das beste Plus/Minus Rating aller Eislöwen-Verteidiger generiert. 

Doch Tariq wird nicht jünger, wird nicht schneller und damit nicht moderner. In Hinblick auf die nächste Saison, die uns zu 99,9 % wieder in die DEL2 führen wird, tut da beiden Seiten ein Farbwechsel gut, zumal es durchaus einige Alternativen dieser Art auf dem Markt geben wird. 

Jens Baxmann war sicher nicht abgeneigt, weiter mit Tariq Hammond zu arbeiten, doch eine frühe Entscheidung gibt Klarheit und mehr Handlungsspielraum, auch wenn uns die gleichen Spieler wie vor einem Jahr nun teilweise mit völlig absurden Gehaltsvorstellungen angeboten werden. Kleiner Tipp an die Agenten. Nur weil wir gerade ein Erstligist sind, ist euer Spieler nicht wertvoller geworden, da er bei uns anheuert.

Wir möchten Tariq Danke sagen. Für seinen Einsatz in über 100 Einsätzen in Blau-Weiß. Du warst ein wichtiger Teil der Meistermannschaft und wirst immer mit diesem Titel, dem Aufstieg und unserem Club verbunden sein. Vielen Dank, du Legende. 

Stay healthy, take care and have fun. Go Hams.

Samstag, 31. Januar 2026

Tack Rundi ...

Ein langer Abschied!

2021 kam David Rundqvist an die Elbe und suchte drei Jahre lang technisch und läuferisch in der DEL2 seinesgleichen, was sich für ihn allerdings in gewisser Weise auch zum Problem entwickelte. Es gab kaum Mitspieler, die seinen Stil, sein Tempo und seine Laufwege matchen konnten.

Es folgte eine bittere Rückenverletzung im Sommer vor der Meistersaison und damit ein langer beschwerlicher Weg zurück. Zum Ende der Hauptrunde machte er seine ersten Comebackspiele und konnte letztlich auch in acht der 18 Playoffspiele mitwirken, in denen er mit seinen Fähigkeiten, seinen Läufen und immerhin vier Assists auch Anteil am Aufstieg hatte.

In dieser Saison war nun die Hoffnung groß, dass er in der DEL noch einmal richtig durchstarten könnte, da er als Spieler eher für diese Liga gemacht schien als für die DEL2. Sein Tempo und Skillset hätte uns sicher geholfen. Doch aufgrund einer weiteren Verletzung im Rückenbereich und folglich auch noch wegen der bekannten Lizenzierungspanne war dieses Thema dann letztlich auch gegessen.

Nach fünf Jahren mit viel auf und ab, in denen nicht nur David, sondern auch die Eislöwen eine gewisse Treue und Loyalität sowie Geduld bewiesen haben, ist nun der Punkt gekommen, sich voneinander zu verabschieden.

Menschlich sehr schade und traurig, doch sportlich der einzig logische Schritt. David wartet nun bereits seit zwei Jahren auf ein Tor und konnte sich auch in Düsseldorf nicht dauerhaft im Stammkader festspielen. Wir brauchen gerade offensiv einen echten Neustart und ein anderes Feuer im Spiel.

Wir wünschen Rundi allerdings nur das Beste und hoffen, dass er in Landshut zu alter Topform aufsteigt, vor allem aber dauerhaft gesund bleibt und den Spaß am Eishockey wiederfindet.

Tack Rundi. Danke für deinen Einsatz in Blau und Weiß. 

Mittwoch, 28. Januar 2026

Ein absolutes Muss ...

Schwendi bleibt unser Tendy!

Auch in der nächsten Saison wird Janick Schwendener das Tor unserer Eislöwen hüten. Eine wichtige Personalie, die aus unserer Sicht alternativlos ist. Wir sagen JAAAAAAAAnick!

Janick ist nicht nur seit fünf Jahren unsere Konstante im Kasten, und in dieser Saison der stabilste Torhüter in unserem Kader, sondern auch eine bedeutende Persönlichkeit und Identifikationsfigur.

Schwendi wird in der kommenden Spielzeit weiterhin an seinem Legendenstatus werkeln, ist er doch mit 173 Einsätzen, 95 Siegen und 12 Shutouts bereits jetzt unangefochtener Rekordgoalie der Eislöwen.

Neben Janick Schwendener, der hier ab Sommer seine sechste Saison angehen wird, haben auch Bruno Riedl, Felix Krüger, Sebastian Gorcik und Tomas Andres noch einen gültigen Vertrag für die nächste Eiszeit. 

Die Verlängerung von Schwendi ist die erste offizielle Personalentscheidung vom neuen Sportdirektor Jens Baxmann, der im Hintergrund schon intensiv am neuen Kader tüftelt, zumal er aktuell ohnehin nur für die DEL2 planen kann. 

Wir sind gespannt, welche Kaderkniffe noch folgen werden, aber auf jeden Fall guter Dinge, dass Baxmann einen guten Job machen wird.

Dienstag, 27. Januar 2026

Qualvoll ...

Eine Olympiapause, die wie gerufen kommt!

Was wir auch machen, wie gut wir auch spielen, am Ende schaffen wir es nicht, dies in ausreichend Tore umzumünzen und solange zu konservieren, um mal ein Erfolgserlebnis zu feiern. Wieder nur ein Tor, der Gegner kommt easy zu Treffern und die Refs machen natürlich auch zum x-ten Mal eine miese Figur. Es bleibt dabei, Videobeweis gibt es nur für die Gegner, selbst klare Fouls zum Kopf werden von dieser Zebra-Elite ignoriert. Ganz großes Kino.

Jetzt haben wir endlich mal vier Wochen Ruhe und auch vier Wochen keine Punktspielniederlage zu verarbeiten. Wer hätte gedacht, dass man sich mal so sehr auf eine eishockeyfreie Zeit freuen würde. Es ist noch nicht so lange her, da konnten wir es nicht erwarten, dass die Pause vorbei ist. Doch all das ist längst Geschichte. 

Erholt euch alle gut von den letzten schmerzhaften Wochen und Monaten. Ende Februar braucht es dann womöglich nur noch eine Pleite und der Abstieg ist sportlich besiegelt. Nur noch Acht.

Montag, 26. Januar 2026

Immer feste druff ...

Keine Punkte, keine Chance, kein Ansehen! 

Ist es nicht herrlich, dass wir nicht nur von Niederlage zu Niederlage eilen, abgeschlagen Letzter sind, einen erheblichen Rückstand auf den Vorletzten aufweisen und daher mit 99,9%iger Sicherheit wieder absteigen werden, sondern auch noch in schöner Regelmäßigkeit von den Regelhütern an der Nase herumgeführt werden? Ja, es ist nicht herrlich.

Aber mit uns kann man es machen. Auch das halten wir noch aus. Es geht nicht einmal darum, dass uns dadurch etwa so viele Punkte verloren gegangen wären, dass wir sonst noch eine Chance hätten, drinzubleiben. Nein. Es geht ums Prinzip. Fairplay im Sport. Gleichbehandlung in gleichen Situationen. Doch all das ist nicht wirklich erkennbar. 

Bestes Beispiel: Continuous Play. Die Mode-Regel der Saison. Angewendet wird sie aber lediglich bei unseren Gegnern. Bei uns dagegen werden in dieser Form erzielte Tore einfach on ice abgelehnt und dann nicht einmal per Videobeweis überprüft. Ist doch nur Dresden, sind sowieso Letzter, wen juckt es?! Uns juckt es. Aber im deutschen Eishockey wird noch sehr viel passieren müssen, ehe man wirklich von Fairplay sprechen kann. So sind dann halt Goalietore und die Geschichte dahinter geiler zu vermarkten, als anständige Refs.

Sei es drum. Sportlich hat es in Wolfsburg wieder nicht gereicht, einen Sieg einzufahren. Wir waren nicht clever, treffsicher und stabil genug. Das alte Lied. Seit unserem Sonderzugsieg haben wir daher nun sieben Niederlagen in Serie angesammelt, statt mal eine Miniserie an Siegen zu starten. Am WE sahen wir gleich bei fünf der acht Gegentreffer richtig schlecht aus, schlugen uns also abermals vor allem selbst. Ein schier endloser Albtraum. 

Nur noch neun. Dann haben wir es endlich überstanden. Bleibt aufrecht.