Sonntag, 1. November 2026

Mini-Revanche geglückt ...

Das Engelchen auf der Schulter behält heute die Oberhand!

Unsere Eislöwen holen sich den Overtime-Sieg in Nordhessen und gehen mit einem Erfolg in die Länderspielpause.

Dies macht den Freitagsauftritt nicht vergessen, lindert aber ohne Frage die Wut, wobei man in Sachen Einstellung abermals zwei Gesichter an einem Wochenende gezeigt hat.

Es war das defensiv beste Wochenende der Saison, dafür aber auch das offensive ertragärmste. 3:3. Über 80 Torabschlüsse für drei Treffer. Die Gegner brauchten für den gleichen Output etwa die Hälfte.

Doch fokussieren wir uns auf das heutige Spiel in Kassel. Teil 2 des Hessen-Zweiers. Es begann wie üblich mit einem recht guten Start, ein paar Chancen, dann der ersten Gegenwehr der Hausherren und dem Gegentor. Natürlich ärgerlich, dass ein Eislöwe vorab eine Kufe verlor und wir somit quasi unterzählig agierten, was Kassel Raum gab. Danach waren die Huskies näher am 2:0 als wir am Ausgleich. Es waren wilde Minuten ohne Rhythmus, da ständig Strafen verteilt wurden und kein Team mal wirklich Momentum generieren konnte. Wir hatten zwar am Ende mehr Überzahl und dadurch auch mehr Torabschlüsse, doch gefährlicher waren die Hausherren, die eine verdiente Führung in die Kabine mitnahmen.

Das Mitteldrittel brachte zunächst wenig Hoffnung, da wir uns immer wieder in Breaksituationen der Huskies manövrierten. Zum Glück ohne Folgen. Dann unser erstes Momentum, in dem wir aber alles trafen, außer das Tornetz. Kufen, Beine, Schoner, Schläger, Pfosten, allerdings nicht das Torinnere. Dann verhalf uns eine vierminütige Unterzahl zu mehr Selbstvertrauen. Gut gekillt, hatte dann Tyson Spink als Solobruder die Chance auf das 1:1, scheiterte aber an einem heute bockstarken Maurer. Dann sollte es aber später im Drittel doch noch klappen. Connor Korte gab den Screen, Ryan MacKinnon warf den Puck und Drew LeBlanc fälschte im Windschatten von Connor den Puck unhaltbar ab. 1:1. Verdient, auch weil man die Schlittenhunde minutenlang richtig müde gespielt hatte.

Im Schlussabschnitt hatten wir dann mehr Spielanteile, doch Kassel lauerte immer wieder auf Breaks. Zwar hatten wir durch die Foxreihe ein paar gute Looks, doch dann kam der erste Alleingang der Hausherren. White lief auf Berbner zu, aber Marvin sagte Nein. Auf der Gegenseite scheiterten Alec Ahlroth und Tyson Spink an Maurer. Dann spät im Spiel der nächste schwerwiegende Puckverlust. Alleingang Kassel, Part 2. Doch wieder entschärft Marvin Berbner die Situation. So wichtig, da er uns damit den Punktgewinn gerettet hat. 

Kassel blieb also zum elften Mal in Serie ohne Dreier. Wir verzichteten also heute auf Aufbauhilfe für Hessen. Für uns dagegen hieß es erstmals überhaupt in dieser Hauptrunde Overtime. In der diktierten wir dann das Geschehen beinahe nach Belieben. Es brauchte aber die Initialzündung von David Suvanto, der explosiv vor das Gehäuse zog, um den Todesstoß zu setzen. Alec Ahlroth hatte dann keine Probleme mehr, den Puck zum Sieg ins Tor zu befördern. Ausgerechnet der Ex-Kassler besiegelte die geglückte Mini-Revanche nach der 3:7-Auftaktpleite zuhause.

Fazit: Die richtige Reaktion des Teams auf Freitag und auch auf das Heimspiel gegen Kassel. Die Konteranfälligkeit bleibt aber genauso eine Baustelle wie das Powerplay, welches teilweise zu statisch, einsilbig und unproduktiv ist. Über die vielen individuellen Leichtsinnsfehler hüllen wir mal den Mantel des Schweigens. Ohne Berbner verlieren wir heute wahrscheinlich, obwohl wir mal wieder deutlich mehr Abschlüsse als der Gegner hatten. Es war ein Spiel auf sehr gutem physischen und läuferischen Niveau mit zwei starken Goalies und dem richtigen Sieger.

Das 50. Saisontor bringt den achten Saisonsieg. Immerhin, anders als in der DEL, nicht am 47., sondern schon am 14. Spieltag. Man soll ja immer das Positive hervorheben, gelle?! Die Pause kommt zur rechten Zeit. Wunden lecken, Verletzungen auskurieren und vielleicht den Markt sondieren, oder gar zuschlagen, wenn sich etwas ergibt. Gerade im Tor braucht es mehr Alternativen zu Marvin, um den Druck rauszunehmen und für die weitere Saison gegen Ausfälle besser gewappnet zu sein. 

Pause. Kopf abschalten.

Freitag, 30. Oktober 2026

Horrorauftritt ...

Mit Konze, aber ohne Konzept!

Wozu warnen wir eigentlich? Wir haben alles vermissen lassen, was es braucht, um in der DEL2 ein Spiel gewinnen zu können und verstehen auch nicht mehr, wer so etwas echt noch abfeiert.

Es mag eine turbulente Woche gewesen sein, aber wer reihenweise vor den eigenen Fans so auftritt wie heute, sollte sich mal ein paar grundsätzliche Fragen in Sachen Arbeitseinstellung und Moral stellen.

4.008 Zuschauer, von denen jetzt vielleicht 30 gute Laune haben, mussten sich das mit Abstand schlechteste Saisonspiel geben.

Mit Null Bock ins Spiel gegangen, dann drei solide Minuten, danach bis zum 1:0 Umstandsmode gehäkelt, um nach der dürftigen Führung einfach mal völlig die Beine hochzulegen und in einem Spiel auf allenfalls Oberliganiveau einen sichtlich limitierten Gegner fröhlich zum Jubeln einzuladen. Das war einfach nur peinlich und unwürdig. 

Es hat sich bestätigt, was wir seit Wochen kritisieren. Mentale Schwächen gepaart mit einer unerklärlichen Überheblichkeit. 

Fazit: Die Mannschaft hat es selbst gegen den Tabellenletzten geschafft, Fabian Hegmann eine Niederlage reinzuknallen, obwohl er am wenigsten dafür konnte. Man hat das Schlusslicht zum ersten Auswärtssieg eingeladen, ihm den zweiten Dreier der Saison auf dem Silbertablett serviert und erneut bewiesen, dass man alles aber ganz sicher kein Topteam ist. 

Wir sind, wie sagt man heutzutage, pissed. So ein Auftreten ist einfach nur frech und es ist doppelt frech, da es nicht der erste oder zweite derartige Auftritt in dieser Saison war. Es summiert sich von Woche zu Woche und um mal ganz direkt zu sein: 4.000 Zuschauer hat dieses Gemache gerade nicht verdient. Ebenso hat so etwas keinen Beifall verdient. Das war bodenlos. Ein spielerischer Mittelfinger an die eigenen Fans, die dafür auch noch so viel bezahlen wie in der DEL.

Egal was in Kassel passiert. In der D-Cup-Pause muss etwas passieren. 

Wir haben eine Etage höher 44 Niederlagen binnen sieben Monaten erduldet und werden jetzt eine Liga tiefer von einem hochkarätigen Kader mit solchen Darbietungen "verwöhnt". Geht's noch? Welchen Anspruch haben wir eigentlich? Haben wir aktuell überhaupt einen? Oder sollen wir einfach froh sein, dass wir hin und wieder Siege einfahren und ansonsten unser Maul halten?

Wow. Einfach wow. Es war so wichtig, dass man heute nicht mehr mit Glück zurückgekommen ist, sondern die verdiente Quittung bekommen hat.

Gute Nacht.

Sonntag, 25. Oktober 2026

Wir atmen (r)auf ...

Eislöwen zittern sich in die Top 4!

Auch dieser Sonntag sollte nichts für Freunde der leichten Unterhaltung werden. Dennoch könnte es ein Spiel mit Aha-Moment gewesen sein.

Wir haben das Sieg-Niederlagen-Wechselspiel durchbrochen und uns ein Sechs-Punkte-Wochenende erzittert, erkämpft, erspielt, aber auch ein wenig erzwungen.

Das Spiel im Breisgau begann irgendwie so ähnlich wie das Heimspiel gegen Rosenheim. Etwas mau, etwas larifari, zwar meist mit viel Scheibenbesitz, aber wenig Gier auf Tore und etwas zu seichtem Zweikampfverhalten. Freiburg genügte eine kleine gute Druckphase im Forecheck für die Führung. Begünstigt durch einen Mix aus Berbner out of Position und einer Torhüterbehinderung hatten die Hausherren das offene Tor und stellten auf 1:0.

Im Mittelabschnitt dann ein ganz anderes Bild. Unsere Eislöwen schärfer, griffiger, laufstärker und folgerichtig nicht nur mit dem 1:1, sondern in einem Powerplaykonter sogar mit der Führung. 1:2. Doch dann war man nicht kaltschnäuzig genug und ließ die Hausherren trotz bester Chancen am Leben.

Im Schlussdrittel brauchte es dann nur den einen dummen Fehler und das Spiel stand Kopf. Genau so kam es. Unnötiges Foul. Strafe. Unterzahl. Gegentor. 2:2. Doch damit nicht genug, gelang den Wölfen aus sehr abseitsverdächtiger Entryposition heraus sogar wenig später die 3:2-Führung. In der Folge wirkten wir erst einmal angezählt. Freiburg hielt uns gut außen, verwickelte uns in nervige Zweikämpfe und spielte damit gut die Uhr runter. Dann in der 57. Minute der Geistesblitz von Ryan MacKinnon mit dem Pass auf Sebastian Gorcik und der zeigte heute mit seinem Doppelpack einmal mehr, wie wichtig er ist. Erneuter Ausgleich durch den Mann, der im ersten Drittel mit Cut noch raus musste. Was dann folgte, war erstmals der unbedingte Willen, dass Spiel noch in der regulären Zeit zu regeln. Zugegeben gegen einen Gegner mit begrenzten Waffen, aber das Ende war stark. Felix traf den Pfosten, der Mann des Wochenendes ging mit unbedingtem Willen nach und brachte den Puck ins Tor. Gemeint ist Ricardo Hendreschke, der zum 3:4 netzte. Alec Ahlroth traf danach noch ins verwaiste Tor zum 3:5 Endstand.

Fazit: Es war wieder ein Spiel mit Höhen und Tiefen, aber heute hat man sich am Ende selber aus der Schei** gezogen und mit Willen das Ding gezogen. Ricardo Hendreschke und Sebastian Gorcik dabei die absoluten Go-to-Guys. Es war übrigens der erste Sieg für uns in einem Spiel, in dem wir mehr als zwei Gegentore kassiert haben. Wir sammeln weiterhin Gegentore in Unterzahl und unnötige Strafen, aber immerhin hielt man sich gegen das schwächste Powerplay der Liga im ersten PK mal schadlos. Auch wenn Marvin aktuell keine guten Fangquoten sammeln kann, hat er heute wieder ein paar sehr wichtige Saves gezeigt. Schade natürlich für Fabian Hegmann, dass er bei seiner Rückkehr nach Freiburg nicht ran durfte, aber das ist halt Profisport. 

41 Gegentore nach 12 Spielen sind trotzdem heftig, 47 geschossene allerdings auch. Wir sind nun auf Platz 4. Tabellarisch ist das ok. Spielerisch ist aber noch sehr viel Luft nach oben. Heute sind wir jedoch einfach mal erleichtert und atmen durch.

Freitag, 23. Oktober 2026

Gefährlicher Sieg ...

Mittelfingerleistung bringt Zeigefingerergebnis!

Wir wollen wirklich keine Nörgler und Meckerfritzen sein, aber können den Hype um den heutigen Sieg einfach nicht mitgehen. Viel zu viele sind immer noch im DEL-Modus und lassen sich von puren Ergebnissen abholen.

Der Beginn des Spiels war typisch. Ganz gut angefangen, dann die erste Strafe kassiert und zum siebten Mal im elften Spiel das Gegentor in der ersten Unterzahl gefressen. So will es wohl mittlerweile das Gesetz. Keine 30 Sekunden später steht es 0:2, weil man zu passiv verteidigt.

Es folgt, über anderthalb Drittel verteilt, ein Comeback. Schön. Angeführt von Felix Krüger, Tom Knobloch und Ricardo Hendreschke. Gut für die Jungs, aber es hätte sich auch keiner beschweren dürfen, wenn Rosenheim im Mittelabschnitt zweimal nachlegt und das Comeback ausfällt. Im Schlussdrittel wird es dann mit Glück und etwas mehr Zug noch ein viel zu klares Ergebnis, welches direkt wieder die Gefahr in sich trägt, in den Glauben zu verfallen, alles sei easy und fein. Auch im Schlussdrittel hätten die Starbulls noch zwei Buden machen können, oder gar müssen.

Fazit: Tennis? 6:2, 2:6, 6:2, und am Sonntag? Die Gefahr besteht, dass man dann zur Ex von Fabian Hegmann fährt, er im Tor steht und das Team wieder denkt, es wird schon irgendwie gutgehen. Denn genau das war das Sinnbild des heutigen Spiels, aber auch der letzten Spiele. Das war alles andere als eine Glanzleistung, Rosenheim hat lange Zeit das bessere und sauberere Spiel gemacht und doch gewinnt Dresden am Ende überdeutlich. Dies liefert einfach viele Fragezeichen und Warnsignale. Wenn man mit so einer Leistung 6:2 gewinnt, kann man entweder selbstkritisch rausgehen und wissen, dass es eben nicht jede Woche so gehen wird, oder man fühlt sich darin bestätigt, dass man sich mit seiner Qualität schon irgendwie durchwurschteln wird und macht so weiter. 

Wir finden das aktuell höchst gefährlich und ein wenig besorgniserregend. Ja, man muss sich am Anfang einer Saison finden und es sind einige neue Spieler, Trainer und Staff-Member da, aber das erklärt solche massiven Schwankungen, teils innerhalb von einzelnen Dritteln, nur bedingt. 

Bruder Leichtfuss ist stets da, die Effizienz ist mau, die Fehler wiederholen sich Woche für Woche und zu viel hängt an der Leistung von Marvin Berbner, der teilweise schon viel zu sehr als Messias glorifiziert wird. 

Leute. Wir haben 6 Siege und 5 Niederlagen. Sind auf Platz 6. Wir sind auf der Achterbahn und mal macht die Fahrt Spaß, mal übergeben sich aber auch alle. Die Balance im Spiel passt bislang einfach viel zu selten. Viel zu tun. Viel Arbeit. Wir würden uns eine Beruhigung der Lage sehr wünschen. Mit viel mehr Konstanz und Ausgewogenheit im Spiel. 

Möge es so kommen. Das nächste Spiel wird zeigen, ob es eine Lernkurve gibt.

Sonntag, 18. Oktober 2026

Wie Tag und Nacht ...

Keinerlei Lerneffekt erkennbar!

Diese Eislöwen geben weiterhin viele Rätsel auf und sorgen für immer mehr Unmut. Auf gute Leistungen folgen immer wieder indisponierte Auftritte wie heute. Fünf Minuten Hockey haben mit Vollzeitarbeit nichts zu tun. Gas geben, Tor machen und dann die Beine hochlegen. So funktioniert das nicht in der DEL2. Aber angekommen ist das beim Team scheinbar noch nicht, denn dieses Szenario wiederholt sich in steter Regelmäßigkeit. 

Regensburg brauchte heute nur 18 Schüsse für 6 Tore und einen völlig verdienten Sieg. Warum kann unser Team nicht klar, zielstrebig und sauber spielen? Warum geht es nur kompliziert? Warum diese Wankelmütigkeit? Warum diese teils lustlosen Auftritte? Warum wird der eigene Goalie immer wieder im Stich gelassen? Warum arbeitet man nicht beständig für- und miteinander? Warum lässt man sich immer wieder emotional aus der Spur bringen? Ganz ehrlich, so geht es nicht und das hält auch niemand eine komplette Saison mental durch. Wann fällt der Groschen? 

Wir sind satt und sparen uns weitere Worte. 


Freitag, 16. Oktober 2026

Derby-Jubel-äum ...

Starker Schlussspurt macht schwachen Start vergessen!

Die Reihe eines Jubilars leitete heute den Jubiläumserfolg gegen das Feinstaubviertel ein. Trotz wackeliger zwei Drittel holt unser Team den ersten Derbysieg der Saison und gewinnt am Ende gegen geknickte Fenneks sogar noch deutlich mit einem Derby-Sixpack.

Das erste Drittel begann mit einer Saisontradition. Zum fünften Mal im neunten Spiel nahmen wir die erste Strafe und kassierten im ersten Unterzahlspiel direkt den 1:0-Rückstand. Zwar erarbeiteten wir uns danach ein Übergewicht, doch agierten zu uninspiriert. Zu wenig Körper, zu wenig Gier auf Tore, zu wenig Fokus und Kontrolle. 

Dies sollte sich im zweiten Drittel dann glücklicherweise ändern. Die Gorcik-Reihe auf dem Eis, 100. Spiel für Sebastian, Foxy fährt den Konter und bedient Andy in der Mitte, der zum wichtigen 1:1 ausgleichen konnte. Wenig später Powerplay und der heute richtig starke David Suvanto leitete die erste Führung ein. Toller Antritt, mit Übersicht zurück gepasst und Alec Ahlroth stellte auf 1:2. Danach waren wir näher am dritten Tor, kassierten aber durch eine Nachlässigkeit den Ausgleich. Momentum hergeschenkt. Netterweise machte es uns aber der Gastgeber nach und so konnte ausgerechnet Tom Knobloch vor der zweiten Pause wieder für die Führung sorgen. 2:3.

Im Schlussdrittel ließen wir den Füxxxen zunächst zu viel Scheibenbesitz und Chancen, doch nach einem erfolgreichen PK besorgte Tomas Sykora die beruhigende 2:4-Führung. Wieder hatte Suvi gut angekurbelt. Als dann kurz darauf Andy im Powerplay Adam Helewka bediente, der Morrone gnadenlos entzauberte und das Ergebnis auf 2:5 hochschraubte, war die Derbymesse gelesen. Doc Subrs Mannen hatten den Fuxxx-Kompensator auf Hochtouren laufen und konnten letztlich sogar ein zweiminütiges 6 vs. 3 Unterzahlspiel mit dem DDelorean killen. Gut für die Quote, aber wenig aussagekräftig, da die Hausherren bereits mit hängenden Köpfen unterwegs waren. Das 2:6 von Jan Nijenhuis in der letzten Minute war dann fast des Bösen zu viel, doch man soll ja die Feste feiern wie sie fallen. Derbysieg Nr. 50 im 92. Duell mit den Lausitzern. 

Fazit: Das Ergebnis für einen 50. Derbyerfolg standesgemäß, aber zwei Drittel lang alles andere als erwartbar. Am Ende reicht es trotzdem zu einem glasklaren Sieg, was einmal mehr das Potenzial im Team zeigt. Wir dürfen uns nur nicht mehr so oft darauf ausruhen, dass das schon reichen wird. Obwohl Fabian Hegmann keine Aktie am dürftigen Düsseldorf-Spiel hatte, war klar, dass Marvin Berbner heute wieder starten würde und auch wenn es der wackeligste Auftritt der Saison von Marvin war, hielt er uns letztlich abermals den Sieg fest. Weiterhin 100 % Siegquote als Starter. Zudem hat heute die Special Teams Statistik gepasst, aber diese stellt eher ein Muster ohne Wert dar, da gerade am Ende vieles zusammenkam, was nicht als normal bezeichnet werden kann. Dennoch tut es gut, mal mit 84 % PK und 60 % PP nach Hause zu fahren. 

Am wichtigsten waren aber die drei Zähler und der Sprung zurück in die obere Hälfte der Tabelle. Die Spinks heute offensiv wieder kein Faktor, dafür aber Sykora, Andres und Suvanto (unserer Meinung nach mit drei Vorlagen) richtig am Drücker. 

Wir sind Derbysieger. Das tut heute gut. Sonntag sollte es aber auch genauso erfolgreich weitergehen, um mal dauerhaft im vorderen Bereich der Liga anzukommen und sich etwas freizuschwimmen.