Donnerstag, 30. Juli 2026

To finish first - you need some "finnisch Fürst" ...

Eislöwen geben jungem Goalie-Coach eine Chance!

Mit einem finnischen Trainer macht man nie etwas falsch. Riku-Petteri Luoma ist mit 26 Jahren natürlich noch sehr jung und hat parallel sogar noch aktiv gespielt, doch der Goaliecoach hat in den letzten beiden Jahren bereits in der zweiten finnischen Liga nachgewiesen, dass er Torhüter auf Toplevel entwickeln kann. 

Genau wie in KeuPa, wird er nun auch in Dresden sowohl die Profis, als auch den Nachwuchs betreuen und zudem als Videocoach fungieren. Ein gutes Beispiel für seine Arbeit ist sicherlich die Entwicklung von Faustas Nauseda, der in KeuPa, obwohl das Team gegen den Abstieg kämpfte, 2024/2025 einer der besten Goalies der Liga war und das Team als Youngster vor dem Abstieg rettete. Aber auch der blutjunge Otto Hannikainen hat unter Luoma binnen zwei Jahren ein ganz neues Level erreicht.

Wenn Riku hier ähnliche Erfolge erzielen kann, wird der Standort erheblich von ihm als fest installiertem Coach profitieren, der insgesamt auch sehr gut zum jungen und modernen Spirit im Coaching Team passen dürfte.

Wir wünschen Riku einen guten Start und viel Erfolg. Auf gehts.

Mittwoch, 29. Juli 2026

Der Neue im Haus ...

Jan Nijenhuis kehrt zu Bo zurück!

Bo Subr ist ein Menschenfänger. Seine Spieler wollen immer wieder mit ihm arbeiten. Jüngstes Beispiel: Jan Nijenhuis (nijen=neu, huis=Haus).

Der 24-jährige gebürtige Münchner mit niederländischen Wurzeln und doppelter Staatsbürgerschaft hatte unter Bo seine bislang beste DEL2-Spielzeit. Uns ist er noch bestens aus der Finalserie 2025 gegen Ravensburg in Erinnerung. 

Ein schneller agiler Spieler mit starker Arbeitsmoral, Offensivdrang, Power, Willen und taktischer Cleverness. Kurzum ein Musterschüler für Trainer und mit 24 noch lange nicht am Zenit angelangt.

Jan hat bereits sein Potenzial für mehr als nur DEL2 angedeutet (über 200 DEL-Einsätze für Wolfsburg, Berlin und Ingolstadt), muss aber wieder zu mehr Konstanz zurückfinden und vor allem verletzungsfrei bleiben, um die nächste Ausbaustufe zu zünden. Gelingt ihm das, werden wir viel Freude an ihm haben. 

Der ehemalige Juniorennationalspieler, der auch schon ein paar Länderspiele für die A-Nationalmannschaft absolvierte und dabei sogar zwei Tore bejubelte, kann mehr als ein Rollenspieler sein, füllt aber grundsätzlich jede Rolle aus, die man von ihm verlangt. Wie Sykora ist er Rechtsschütze und daher ein wichtiger Faktor im Two Way Game. Auf geht's, Jan.

Herzlich Willkommen an der Elbe. 

Donnerstag, 23. Juli 2026

Sykora oh no?

Manchmal lohnt ein zweiter Blick!

Wer einfach nur die letzte Saison zugrundelegt, findet natürlich wenig Argumente für eine Verlängerung von Tomas Sykora. Doch ist die DEL wirklich der richtige Prüfstand, auf den wir einen DEL2-Spieler stellen sollten?

Tomas Sykora hatte keine Rolle in der letzten Saison. Das lag aber auch daran, dass unser Team bereits überwiegend aus Spielern bestand, die jeweils ein Level über ihrer eigentlichen Kategorie performen mussten. 

Sollten wir nochmal hochgehen, wird Syki wohl kaum wieder mitgehen, aber für die DEL2 bringt er immer noch einiges an Mehrwert mit. Gehen wir rein.

Ja, Tomas ist mit 36 nicht mehr der Jüngste, aber er war und ist, das vergessen einige, ein sehr verlässlicher Rollenspieler für die zweite Liga. Er ist superfit, ein harter Arbeiter, ein robuster Zweikämpfer mit eindrucksvollem Körperspiel, ist in der DEL2 zudem selbst in Reihe 3 oder 4 für 15 Tore gut (in der Meistersaison waren es 17 inkl. einem ganz wichtigen!). Auch das er ein Rechtsschütze ist, schadet nicht. Davon haben wir aktuell im Angriff nur drei. Zudem ist er ein guter Charakter und sicher eine gute Option, die weder überteuert noch meckerhaft daherkommt.

Gehen wir davon aus, das Tomas gesetzt sein wird? Nein. Aber in einer hoffentlich langen Saison wird er ein wichtiger und verlässlicher Helfer sein. Auch um anderen Pausen zu gönnen und den Kader frischzuhalten. Denn eines ist klar: unter Bo Subr wird schnell und intensiv gespielt. Das kostet Körner. 

Aktuell haben wir ein Überangebot an Ü-Spielern (16), welches durch die wahrscheinlichen Zugänge von MacKinnon und Nijenhuis noch zusätzlich anwächst. Aber in der DEL2 hat man halt auch kein beschränktes Kaderkontingent und kann sich für eine lange Saison mit Playoffs bestmöglich wappnen. Mit Tomas tut man das und macht daher grundsätzlich nichts falsch. Breit aufstellen schadet nie. Er wird uns zwar nicht nochmal zum Titel schießen, aber dennoch wieder seinen Anteil haben, auch wenn es vielleicht "nur" der Siegtreffer im Sonderzugspiel in Memmingen ist. 

Auf gehts, Syki! 

Montag, 20. Juli 2026

Tom K ist wieder da ...

Eislöwen holen idealen Rollenspieler zurück!

Wir sind grundsätzlich keine Riesenfans von Rückholaktionen, doch mit der Verpflichtung von Tom Knobloch machen die Eislöwen definitiv nichts falsch.

Tom Knobloch kennt den Standort über sechs Jahre, ist hier zum Profi gereift. Er ist mit 27 Jahren im besten Eishockeyalter. Ein absoluter Rollenspieler. Zwei-Wege, defensivstark, dennoch mit gewissem Scoring Touch, starker Penalty Killer, Arbeiter mit Charakter und ohne überhöhte Ansprüche. Zudem bringt er einen gewissen Hunger mit. Hunger auf Titel, auf mehr als nur Playoffteilnahmen.

Tommy Garlic is back. Nach seiner punktbesten DEL2-Saison als Bottom Liner holt Jens Baxmann den Stürmer raus aus der Lausitz zurück an die Elbe. 

Der physisch robuste Angreifer kann flexibel eingesetzt werden, da er Zentrum und Flügel besetzen kann. Er ist die perfekte Wahl für die dritte oder vierte Reihe eines DEL2-Topteams, der eine Linie mit Talenten anführen, aber auch Topstürmern Raum schaffen kann. Offensiv hat Tom immer noch Potenzial für mehr, was aber auch von der Eiszeit abhängig sein wird. Fakt ist: mit Tom Knobloch holt man sich viele Lösungen und keine Probleme in den Kader. 

Willkommen zurück in Elbflorenz. Auf gutes Gelingen. 

Freitag, 10. Juli 2026

Der Co von Bo ...

Michael Nason wird neuer Assistenztrainer der Eislöwen!

Mehr als Best Buddies. Bohuslav "Bo" Subr und Michael "Mike" Nason arbeiten seit Jahren bei der niederländischen Nationalmannschaft als Assistenten erfolgreich zusammen und kennen sich auch als Head Coaches von Tilburg und Heerenveen. Während Nason in der qualitativ maximal drittklassigen BeNeLiga gleich sieben Mal das Finale erreichte und zwei Titel gewann, legte Subr bekanntlich in der Oberliga eine echte Titelhatz hin und führte Frankfurt später in die DEL.

Beide wissen also, wie man Meisterschaften und Pokale gewinnt. Zudem ergänzen sie sich gut, wovon nun auch unser Standort profitieren soll. 

Mike Nason wird dabei vor allem für die Defensive und das Penalty Killing, sprich das Unterzahlspiel verantwortlich sein. Zudem wird er stark in die individuelle Entwicklung der Spieler involviert sein. 

Subr und Nason sind gute Charakterköpfe, die sich sehr schätzen, aber auch konstruktiv miteinander diskutieren. Also keine Harmoniesucht, sondern wirksame Reibung für Weiterentwicklung und die Stärkung der Team-Identität.

Wir sagen Herzlich Willkommen in der Eislöwenfamilie und viel Erfolg. Demnächst dürfte auch der Goaliecoach vorgestellt werden und man darf gespannt sein, ob es sich dabei auch um einen alten Weggefährten der beiden handelt. Ein spannender Name ist dabei sicherlich Jan Vondracek, aber das ist kein Gerücht, sondern lediglich eine Vermutung unsererseits. 

Donnerstag, 2. Juli 2026

25er Meisterabwehr bleibt zusammen ...

Simon und Olli bleiben!

Keine Überraschung. Wie lange vermutet, werden Offensivverteidiger Simon Karlsson und Blockmonster Oliver Granz an der Elbe bleiben.

Somit haben die Eislöwen sechs Meisterverteidiger von 2025 gehalten. Natürlich hatten Simon und Olli in der DEL keine gute Spielzeit und zudem auch wenig Möglichkeiten zu glänzen. Doch auf DEL2-Niveau haben sie über viele Jahre hinweg nachgewiesen, überdurchschnittlich performen zu können. Auch in anbetracht des raren deutschen Verteidigermarktes sind beide daher die logische Wahl. 

Simon wird das halbe Dutzend an Jahren in Elbflorenz vollmachen und dabei hoffentlich wieder an vergangene Jahre anknüpfen können. Bei Olli hoffen wir, dass er gesund bleibt und wieder verlässliche Zweikampfmaschine und Blockmonster sein wird. Die DEL2 ist nicht stehengeblieben, sondern wird vom Niveau her stärker sein als je zuvor. Dennoch, das haben wir gelernt, ist das Niveau nicht im geringsten mit dem Oberhaus vergleichbar. 

Das Ziel heißt Aufstieg. Doch das haben viele Teams. Bereits jetzt ist klar, dass nach einem erneuten Titelgewinn aber mehr Spielern der Weg nach oben verwehrt bleiben dürfte. Somit muss der Titel, eine Meisterschaft, Motivation genug sein. Simon und Olli haben nachgewiesen, dass sie diese Motivation in sich tragen. 

Wir wünschen beiden und uns allen eine erfolgreiche Saison 26/27. 

Einzig offener Kaderspieler der Vorsaison ist nun noch Meistermacher Tomas Sykora. Ob er noch einen Platz in der ohnehin bereits mit Ü-Spielern gut gefüllten Offensive bekommt, bleibt abzuwarten. Ausgeschlossen ist es nach jetzigen Stand aber nicht, auch wenn man mit den potenziellen Neuzugängen Nijenhuis und Knobloch bereits überfüllt wäre und sehr wahrscheinlich defensiv mit MacKinnon auch noch ein Ü hinzukommen wird.

Es bleibt also weiter spannend, wie der Kader letztlich aussieht, wenn wir zum Hauptrundenauftakt die Unaufsteigbaren empfangen.