Freitag, 10. Juli 2026

Der Co von Bo ...

Michael Nason wird neuer Assistenztrainer der Eislöwen!

Mehr als Best Buddies. Bohuslav "Bo" Subr und Michael "Mike" Nason arbeiten seit Jahren bei der niederländischen Nationalmannschaft als Assistenten erfolgreich zusammen und kennen sich auch als Head Coaches von Tilburg und Heerenveen. Während Nason in der qualitativ maximal drittklassigen BeNeLiga gleich sieben Mal das Finale erreichte und zwei Titel gewann, legte Subr bekanntlich in der Oberliga eine echte Titelhatz hin und führte Frankfurt später in die DEL.

Beide wissen also, wie man Meisterschaften und Pokale gewinnt. Zudem ergänzen sie sich gut, wovon nun auch unser Standort profitieren soll. 

Mike Nason wird dabei vor allem für die Defensive und das Penalty Killing, sprich das Unterzahlspiel verantwortlich sein. Zudem wird er stark in die individuelle Entwicklung der Spieler involviert sein. 

Subr und Nason sind gute Charakterköpfe, die sich sehr schätzen, aber auch konstruktiv miteinander diskutieren. Also keine Harmoniesucht, sondern wirksame Reibung für Weiterentwicklung und die Stärkung der Team-Identität.

Wir sagen Herzlich Willkommen in der Eislöwenfamilie und viel Erfolg. Demnächst dürfte auch der Goaliecoach vorgestellt werden und man darf gespannt sein, ob es sich dabei auch um einen alten Weggefährten der beiden handelt. Ein spannender Name ist dabei sicherlich Jan Vondracek, aber das ist kein Gerücht, sondern lediglich eine Vermutung unsererseits. 

Donnerstag, 2. Juli 2026

25er Meisterabwehr bleibt zusammen ...

Simon und Olli bleiben!

Keine Überraschung. Wie lange vermutet, werden Offensivverteidiger Simon Karlsson und Blockmonster Oliver Granz an der Elbe bleiben.

Somit haben die Eislöwen sechs Meisterverteidiger von 2025 gehalten. Natürlich hatten Simon und Olli in der DEL keine gute Spielzeit und zudem auch wenig Möglichkeiten zu glänzen. Doch auf DEL2-Niveau haben sie über viele Jahre hinweg nachgewiesen, überdurchschnittlich performen zu können. Auch in anbetracht des raren deutschen Verteidigermarktes sind beide daher die logische Wahl. 

Simon wird das halbe Dutzend an Jahren in Elbflorenz vollmachen und dabei hoffentlich wieder an vergangene Jahre anknüpfen können. Bei Olli hoffen wir, dass er gesund bleibt und wieder verlässliche Zweikampfmaschine und Blockmonster sein wird. Die DEL2 ist nicht stehengeblieben, sondern wird vom Niveau her stärker sein als je zuvor. Dennoch, das haben wir gelernt, ist das Niveau nicht im geringsten mit dem Oberhaus vergleichbar. 

Das Ziel heißt Aufstieg. Doch das haben viele Teams. Bereits jetzt ist klar, dass nach einem erneuten Titelgewinn aber mehr Spielern der Weg nach oben verwehrt bleiben dürfte. Somit muss der Titel, eine Meisterschaft, Motivation genug sein. Simon und Olli haben nachgewiesen, dass sie diese Motivation in sich tragen. 

Wir wünschen beiden und uns allen eine erfolgreiche Saison 26/27. 

Einzig offener Kaderspieler der Vorsaison ist nun noch Meistermacher Tomas Sykora. Ob er noch einen Platz in der ohnehin bereits mit Ü-Spielern gut gefüllten Offensive bekommt, bleibt abzuwarten. Ausgeschlossen ist es nach jetzigen Stand aber nicht, auch wenn man mit den potenziellen Neuzugängen Nijenhuis und Knobloch bereits überfüllt wäre und sehr wahrscheinlich defensiv mit MacKinnon auch noch ein Ü hinzukommen wird.

Es bleibt also weiter spannend, wie der Kader letztlich aussieht, wenn wir zum Hauptrundenauftakt die Unaufsteigbaren empfangen.

Freitag, 26. Juni 2026

Neues Zwingertrio steht ...

Schwendi und seine potenziellen Erben!

Unser Goalietrio ist perfekt. Keine Überraschung, alle Gerüchte bestätigt. Es geht zurück zu den Wurzeln. Weg von großen Namen.

Fanliebling Janick Schwendener wird wohl als Starting Goalie in die Saison gehen, wenn er die Form der letzten Saison erneut abrufen wird. Doch mit Fabian Hegmann hat man durchaus einen vielversprechenden Mann an die Elbe geholt, der ihm den Platz streitig machen könnte. 

Erst Stammgoalie in der Oberliga, zuletzt zwei Jahre ein starker Backup in Freiburg und immer auf der Schwelle zur Nr. 1. Der groß gewachsene Linksfänger gilt als ruhiger Vertreter seines Fachs mit starkem Stellungsspiel, also so ein bisschen ein Danny-Typ. Kein Hexer, eher ein Wegarbeiter. Mit 25 Jahren zählt Fabian Hegmann noch zu den U26-Goalies in der DEL2 und belastet demnach nicht das Ü-Kontingent. 

Der Dritte im Bunde ist ein bekanntes Gesicht. Marvin Berbner ist nicht mehr für die DNL spielberechtigt, soll als Nr. 3 nun den nächsten Schritt am Standort gehen und den beiden erfahrenen DEL2-Goalies Druck machen. 

Wenn man ganz nüchtern draufschaut, kann man sagen, dass wir ein gutes Trio haben, welches in der Hauptrunde funktionieren wird. Ob es aber auch in den Playoffs für den ganz großen Wurf reicht, bleibt abzuwarten. Danny war 2025 ein herausragender Faktor bei der Meisterschaft. Diesen Beweis müssen Schwendi und Co. erst erbringen, aber natürlich ist dies auf DEL2-Niveau möglich. Einen Übergoalie wie Danny oder Autio haben wir nicht, sind aber mehr als solide aufgestellt. 

Wir sind gespannt, wer das Trio dann coachen wird. Die Benennung des Goalietrainers steht schließlich noch aus.

Nummern: Schwendener (62), Hegmann (40), Berbner (31)

Samstag, 20. Juni 2026

Ein Fuchs mit vier "u" ...

Der Eislöwen-Kader wächst weiter!

Bereits vor dem gestrigen Sommerfest haben die Eislöwen endlich die Verlängerung von Mister Dane Fox gedropt. Gedropt, nicht gedopt, auch wenn da mal was war. Lassen wir mal Gras drüber wachsen, gelle? Noch ist nicht klar, ob Dane Fox nach sechs Jahren in Deutschland womöglich ein deutscher Pass winkt, doch auszuschließen ist es nicht. Vor allem wenn man das jüngste Gerücht um MacKinnon mit berücksichtigt. 

Dreht nicht durch, es geht nicht um NHL-Superstar Nathan MacKinnon, der kommt vielleicht mal in 9 Jahren in Frage, aber es geht um einen sehr guten Verteidiger aus der ICEHL. Ryan MacKinnon ist 31 Jahre alt, spielte zuletzt in Linz, erlitt dort im Dezember 2025 eine Knieverletzung, kehrt aber Ende Januar aufs Eis zurück und ist vielleicht die eierlegende Wollmilchsau, die Jens Baxmann sucht. Rechtsschütze, gute Übersicht, Spielintelligenz und Arbeitseinstellung. Zudem gutes Puck Movement, stabiler Passer, kann von hinten heraus das Spiel schnell machen und spielt sehr modernes Eishockey mit Struktur und Ruhe an der Scheibe. Er ist jetzt kein überragender Skater, aber grundsolide und ein sehr verlässlicher Zwei-Wege-Verteidiger mit guter offensiver Übersicht, der auch im Powerplay sehr produktiv sein und die blaue Linie besetzen kann. Allerdings fragt man sich, warum er in keiner Saison mehr als um die 40 Spiele bestritten hat. In DD brauchen wir seine Qualitäten bestenfalls über 64+x Partien.

Doch zurück zu den Spielern, die bereits offiziell fix sind. Foxy ist aktuell der vierte Import im Kader, doch wie angedeutet, könnte ihm und vielleicht gar einem der Spink-Brüder eine Einbürgerung ins Haus stehen, wenn sie alle Prüfungen und Kriterien erfüllen, die in DD nicht so niedrig sind, wie manche Uninformierte gerne behaupten. 

Dane ist ein Scoring-Garant, der auch in der letzten DEL-Saison nach schwachem Beginn noch die Kurve bekam und mit Gorci und Andy eine geile Reihe stellte. Auf DEL2-Niveau wird Dane Fox auch 2026 noch den Unterschied machen und Spiele entscheiden. Zuletzt ist er zudem nicht mehr so strafanfällig gewesen, hatte sich besser im Griff, man könnte fast sagen, er war zu brav. Doch das dürfte sich im ersten Sachsenderby wohl zeitnah regeln. 95 Scorerpunkte in bislang 109 Eislöwenspielen sprechen eine klare Sprache, zumal da die DEL-Spielzeit mit inkludiert ist. Auch da war er nach Austin Ortega der verlässlichste Torschütze und Scorer mit 11 Toren und 27 Scorerpunkten. Wir freuen uns auf eine weitere Saison mit Foxy und das Jens Baxmann nicht ganz ohne Fuchs auskommt, was irgendwie ja auch klar aufgrund seiner Vergangenheit. 

Apropos Fuchs. Gestern haben wir Fuchs mit vier "u" geschrieben, denn die Eislöwen haben neben Foxy auch den letzten von insgesamt vier eigenen Nachwuchsspielern bestätigt, die in der neuen Spielzeit mit dem lukrativen U21-Fördervertrag ausgestattet werden. Karl Gärtner (20, 41 Punkte in 31 DNL-Spielen 25/26) , der 2023 aus dem Nachwuchs der Eisbären Berlin an die Elbe wechselte und letzte Saison 12 Oberligaspiele für die Scorpions absolvierte, wurde neben den Verteidigern Felix Krüger (18, Juniorennationalspieler) und Ivan Komirist (18, DNL-Top20-Defender) sowie dem U20-Sturmkollegen Lukas Buschbeck (18, Rechtsschütze, 7. DNL-Scorerliste 25/26, Juniorennationalspieler) als Kaderspieler bestätigt. Gut möglich, dass alle auch eine Förderlizenz für die Oberliga erhalten werden, doch dem einen oder anderen ist, geht man nach dem reinen Talent, auch ein Stammplatz im DEL2-Kader zuzutrauen. Dafür muss aber vor allem der Kopf mitmachen. Wir drücken allen Jungs die Daumen, dass sie den Sprung aus dem Nachwuchs dauerhaft schaffen und unsere Farben auch auf Profiebene würdig vertreten. Mal abgesehen von Karl Gärtner, können die Jungs zudem aber auch weiterhin auf U20-Ebene eingesetzt werden, sollte der Durchbruch nicht gleich gelingen.

Der Druck ist schließlich hoch. Wir alle sehen das aktuelle Wettrüsten in der DEL2 mit Kassel, Düsseldorf, aber auch Rosenheim, Landshut und Ravensburg. Als Meister 2025 und DEL-Teilnehmer 2026 kannst du nicht weniger als das Ziel Meisterschaft ausgeben. Natürlich kein Muss, aber GF Maik Walsdorf hat es jüngst klar gemacht, dass man sich nicht den Arsch aufreißt, um ein bisschen mitzuspielen.

In sechs Wochen startet die Vorbereitung. Bis dahin wird es noch ein paar News zu Kader und Trainerteam geben, denn der Kader steht intern zu 99 % fest.

Am Rande der Bande:
Gestern wurde übrigens auch ein Aushängeschild des ESC Dresden geehrt. Olympiateilnehmerin und Nationalspielerin Hanna Hoppe gab sich die Ehre. Es ist ein offenes Geheimnis, dass sich die Eislöwen im Zuge der DEB-Reform auch Gedanken zum Thema Fraueneishockey machen, zumal in Dresden einige Mädchen aktiv sind. Ein Dresdner Damenteam in der DFEL wäre daher ein absolut begrüßenswertes Szenario. Vielleicht würde die Topverteidigerin der Eisbären Berlin dann sogar als Spielerin dauerhaft an den Standort zurückkehren. Aber das ist noch weit entfernte Zukunftsmusik.

Zudem wurde Gina Rupprich nach zehn Jahren Fanshoptätigkeit verabschiedet. Die Familie Rupprich zieht es zurück nach Berlin, wo Gina den Standort weiterhin in Sachen Merch betreuen wird. Vor Ort übernimmt ein bekanntes Gesicht ihren Posten. Lennart Halling. Der jahrelange Teambetreuer wird nach überstandener schwerer Krankheit als großer Fanliebling den Fanshop übernehmen. Wir wünschen allen in ihren Aufgabenfeldern maximale Erfolge. 

Freitag, 12. Juni 2026

Einen Traum verwirklichen ...

Lasst uns etwas ins Rollen bringen!

Aktuell boomt Hockey in Dresden und Umgebung so sehr wie nie zuvor.

Damit dies so bleibt, braucht es vor allem auch für interessierte Kids Optionen und Perspektiven, aktiv ihrer Leidenschaft nachzugehen. Nicht jede(r) ist gut genug für den Nachwuchs und die Juniors, oder fit auf dem Eis. Doch es gibt ja Alternativen. Rollerhockey/Skaterhockey beispielsweise. Die Möglichkeiten, diesem Hobby nachzugehen, sind allerdings begrenzt, da es an fixen Spielstätten mangelt. 

Dirk Csuthy, langjähriger Eislöwenfan, Abteilungsleiter beim Lomnitzer SV und Coach der Crushers, einer dort organisierten Skaterhockeygruppe, hat sich daher zum Ziel gesetzt, 23 km außerhalb von DD einen dauerhaften Platz für Skaterhockey zu schaffen. Das Projekt "Hockeyring".

Bereits in den 1960er-Jahren hatte Hockey in Lomnitz ein Zuhause und soll es nun auf einem ehemaligen Tennisplatz wieder finden. 

Kürzlich war Dirk im Podcast "Eislöwen auf Kufen" zu Gast. Wir hatten uns bereits im Mai dazu ausgetauscht und unterstützen das Projekt sehr gerne medial.

Derzeit läuft eine Crowdfunding-Aktion, über die der Bau des Hockeyrings finanziert werden soll, sodass Kinder der Region zukünftig einen festen Anlaufpunkt vorfinden, um hackeln zu können.

Unterstütze auch du diese tolle Idee. Jede Hilfe ist willkommen.

Freitag, 5. Juni 2026

Geldpumpe schlägt Wärmepumpen ...

Eislöwen sichern sich den Wunsch-Torjäger! 

Hey Luka, äh Helewka. Das nächste Gerücht hat sich heute bestätigt und was definitiv gesagt werden kann: Die Imports kommen bislang alle aus dem obersten Regal! Baxmann hat die Pfanne heiß und kocht uns weiterhin die Go-To-Guys.

Der 30-jährige Kanadier hatte unlängst seine Ausstiegssklausel im Vertrag in Villach gezogen und schließt sich nun inklusive Ablösetestspiel den Eislöwen an. 

Ist Adam Helewka bekannt dafür, lange an einem Ort zu bleiben? Nein. Ist Adam Helewka bekannt dafür, immer seine Leistung zu bringen? Ja. Insofern hat man sich für zunächst eine Saison viel Qualität im Angriff gesichert und macht sicherlich nichts falsch. 

Der Linksschütze ist im Angriff variabel einsetzbar, kann also die Mitte und den Flügel besetzen. Er ist ein Mann mit starkem Abschluss, hoher Torquote und krasser Physis, die er auch in der Rückwärtsbewegung einzusetzen weiß. Kurz gesagt: das Komplettpaket eines Topstürmers mit Allroundqualitäten.

Mit 30 Jahren ist Helewka auch noch nicht alt, sondern auf seinem Zenit und könnte mit DD den großen Schritt in die DEL anpeilen. 

Wir freuen uns auf Adam und sagen unserer neuen Nr. 13: Welcome to Dresden.