Unsere Eislöwen könnten ein Goalieproblem bekommen. Klingt erst einmal kurios, nachdem Marvin Berbner am Sonntag eine Topleistung abgerufen hat, doch Janick Schwendener hat sich erneut verletzt und Fabian Hegmann kränkelte zuletzt mit Grippe. Somit herrscht ein gewisser Engpass an der Elbe.
Die Genesung von Janick Schwendener könnte, vor allem da es wohl die gleiche Verletzung ist wie zuvor, einige Wochen mehr in Anspruch nehmen. Schließlich gilt es einen erneuten Rückfall zu vermeiden. In dieser Zeit den Druck des Siegens auf die Schultern zweier U-Goalies zu packen, die sich in dieser Phase nicht verletzen, kränkeln oder in ein Tief geraten dürfen, wäre sehr mutig. Man könnte auch sagen: a weng verantwortungslos. Natürlich kann das funktionieren, wir könnten aber die beiden vielleicht auch komplett verheizen. Die Chancen stehen 50/50. Vor allem wenn deine 1A-Lösung nicht verfügbar ist.
So könnten die Sachsen womöglich früher als erwartet gezwungen sein, ihren Importtrumpf der freien vierten Stelle auszuspielen. Der deutsche Markt gibt bis auf einen vertragslosen Mirko Pantkowski nicht viel her und auch er machte bei Frankfurt nicht den krassesten Eindruck. Daher wäre die Auswahl auf dem internationalen Markt deutlich üppiger und man könnte vielleicht sogar einen Mann mit zukünftigem DEL-Potenzial an den Standort bringen. Viel Konjunktiv, keine Frage. Aber gar nicht so utopisch.
Jens Baxmann hat ja bereits in der Lausitz einen Morrone aus dem Hut gezaubert. Wieso also jetzt nicht erneut?
Es gibt namhafte und finanzintensive Kandidaten, aber auch No Names mit Starpotenzial. Von Johan Mattsson bis zu Dryden McKay gibt es ein breites Spektrum an Kandidaten, die aber alle etwas gemeinsam haben. Sie bräuchten etwas Spielpraxis, um reinzukommen.
Risiko oder Safety first?
Wir sind gespannt, ob und was passieren wird. De dü da dum dum ...