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Samstag, 1. August 2026

Ryan + Elbe ...

oder die eierlegende Wollmilchsau für die Defensive ist gelandet!

Auch das letzte Gerücht ist nun bestätigt. 10:23 Uhr landete heute die Lufthansa-Maschine DAIZI A3202 aus Frankfurt am Main in Dresden. Mit dabei: Ryan MacKinnon. Schade, dass es keine Ryan-Air-Maschine war, aber man muss auch nicht alle Klischees bedienen.

Wichtiger ist, dass unsere Eislöwen mit Ryan MacKinnon einen Verteidiger nach Dresden lotsen konnten, der so ziemlich alle Anforderungen erfüllt, die man von einem Import-Defender erwartet. Scoring-Power, Special Teams Qualitäten, Spielgestaltung, Skating, Passspiel, Routine, Widerstandsfähigkeit, Two-Way-Game, Rechtsschütze. We have a Bingo und damit kann Baxis Herdplatte, die im Sommer ordentlich heißgelaufen ist, erst einmal etwas abkühlen. 

Ryan belegt die fünfte Importstelle, doch aktuell wird noch kein Spieler lizenziert und wir sind uns sehr sicher, dass Foxy bald den wichtigsten Pass seiner Karriere erhält. Dafür hat er viel gebüffelt, getestet und wurde mehrfach geprüft. Im Pässe-verwerten ist er ja recht talentiert als Torjäger.

Doch reden wir über MacKinnon. Wir gehen "ryan". Ha ha. Der 31-jährige Kanadier mit dem berühmten Nachnamen, der im September Geburtstag feiert, ist ein absoluter Topverteidiger für DEL2-Verhältnisse. Bis 2024 spielte sich seine Karriere vor allem auf AHL und ECHL-Niveau ab. Dann kam der Schritt über den großen Teich. In Spisska Nova Ves und Linz durfte er dann in der Rolle brillieren, die er vor allem auf Juniorenlevel zeigte. Ein Alleskönner in der Defensive mit viel offensivem und spielerischem Potenzial, der den Unterschied machen kann. In Linz stoppte ihn zwischenzeitlich leider eine Knieverletzung, doch die ist kein Thema mehr, kehrte er doch noch in Österreich fit aufs Eis zurück. 

Nun soll er in Dresden die Defensive steuern. Man darf gespannt sein, mit wem er ein Duo bilden wird. Denkbar sind einige Konstellationen. Die logischsten sind wohl Kreutzer oder Riedl. Eines ist aber ganz klar, man wird hier von ihm aufgrund der Importthematik einfach auch viel Scoring erwarten. Dies muss er neben all den anderen Skills erst einmal liefern. Wir sind aber ziemlich sicher, dass ihm das auf dem Niveau definitiv gelingen wird. 

Welcome to Dresden, Ryan. Unsere neue Nummer Vier ist endlich hier.


Donnerstag, 30. Juli 2026

To finish first - you need some "finnisch Fürst" ...

Eislöwen geben jungem Goalie-Coach eine Chance!

Mit einem finnischen Trainer macht man nie etwas falsch. Riku-Petteri Luoma ist mit 26 Jahren natürlich noch sehr jung und hat parallel sogar noch aktiv gespielt, doch der Goaliecoach hat in den letzten beiden Jahren bereits in der zweiten finnischen Liga nachgewiesen, dass er Torhüter auf Toplevel entwickeln kann. 

Genau wie in KeuPa, wird er nun auch in Dresden sowohl die Profis, als auch den Nachwuchs betreuen und zudem als Videocoach fungieren. Ein gutes Beispiel für seine Arbeit ist sicherlich die Entwicklung von Faustas Nauseda, der in KeuPa, obwohl das Team gegen den Abstieg kämpfte, 2024/2025 einer der besten Goalies der Liga war und das Team als Youngster vor dem Abstieg rettete. Aber auch der blutjunge Otto Hannikainen hat unter Luoma binnen zwei Jahren ein ganz neues Level erreicht.

Wenn Riku hier ähnliche Erfolge erzielen kann, wird der Standort erheblich von ihm als fest installiertem Coach profitieren, der insgesamt auch sehr gut zum jungen und modernen Spirit im Coaching Team passen dürfte.

Wir wünschen Riku einen guten Start und viel Erfolg. Auf gehts.

Mittwoch, 29. Juli 2026

Der Neue im Haus ...

Jan Nijenhuis kehrt zu Bo zurück!

Bo Subr ist ein Menschenfänger. Seine Spieler wollen immer wieder mit ihm arbeiten. Jüngstes Beispiel: Jan Nijenhuis (nijen=neu, huis=Haus).

Der 24-jährige gebürtige Münchner mit niederländischen Wurzeln und doppelter Staatsbürgerschaft hatte unter Bo seine bislang beste DEL2-Spielzeit. Uns ist er noch bestens aus der Finalserie 2025 gegen Ravensburg in Erinnerung. 

Ein schneller agiler Spieler mit starker Arbeitsmoral, Offensivdrang, Power, Willen und taktischer Cleverness. Kurzum ein Musterschüler für Trainer und mit 24 noch lange nicht am Zenit angelangt.

Jan hat bereits sein Potenzial für mehr als nur DEL2 angedeutet (über 200 DEL-Einsätze für Wolfsburg, Berlin und Ingolstadt), muss aber wieder zu mehr Konstanz zurückfinden und vor allem verletzungsfrei bleiben, um die nächste Ausbaustufe zu zünden. Gelingt ihm das, werden wir viel Freude an ihm haben. 

Der ehemalige Juniorennationalspieler, der auch schon ein paar Länderspiele für die A-Nationalmannschaft absolvierte und dabei sogar zwei Tore bejubelte, kann mehr als ein Rollenspieler sein, füllt aber grundsätzlich jede Rolle aus, die man von ihm verlangt. Wie Sykora ist er Rechtsschütze und daher ein wichtiger Faktor im Two Way Game. Auf geht's, Jan.

Herzlich Willkommen an der Elbe. 

Donnerstag, 23. Juli 2026

Sykora oh no?

Manchmal lohnt ein zweiter Blick!

Wer einfach nur die letzte Saison zugrundelegt, findet natürlich wenig Argumente für eine Verlängerung von Tomas Sykora. Doch ist die DEL wirklich der richtige Prüfstand, auf den wir einen DEL2-Spieler stellen sollten?

Tomas Sykora hatte keine Rolle in der letzten Saison. Das lag aber auch daran, dass unser Team bereits überwiegend aus Spielern bestand, die jeweils ein Level über ihrer eigentlichen Kategorie performen mussten. 

Sollten wir nochmal hochgehen, wird Syki wohl kaum wieder mitgehen, aber für die DEL2 bringt er immer noch einiges an Mehrwert mit. Gehen wir rein.

Ja, Tomas ist mit 36 nicht mehr der Jüngste, aber er war und ist, das vergessen einige, ein sehr verlässlicher Rollenspieler für die zweite Liga. Er ist superfit, ein harter Arbeiter, ein robuster Zweikämpfer mit eindrucksvollem Körperspiel, ist in der DEL2 zudem selbst in Reihe 3 oder 4 für 15 Tore gut (in der Meistersaison waren es 17 inkl. einem ganz wichtigen!). Auch das er ein Rechtsschütze ist, schadet nicht. Davon haben wir aktuell im Angriff nur drei. Zudem ist er ein guter Charakter und sicher eine gute Option, die weder überteuert noch meckerhaft daherkommt.

Gehen wir davon aus, das Tomas gesetzt sein wird? Nein. Aber in einer hoffentlich langen Saison wird er ein wichtiger und verlässlicher Helfer sein. Auch um anderen Pausen zu gönnen und den Kader frischzuhalten. Denn eines ist klar: unter Bo Subr wird schnell und intensiv gespielt. Das kostet Körner. 

Aktuell haben wir ein Überangebot an Ü-Spielern (16), welches durch die wahrscheinlichen Zugänge von MacKinnon und Nijenhuis noch zusätzlich anwächst. Aber in der DEL2 hat man halt auch kein beschränktes Kaderkontingent und kann sich für eine lange Saison mit Playoffs bestmöglich wappnen. Mit Tomas tut man das und macht daher grundsätzlich nichts falsch. Breit aufstellen schadet nie. Er wird uns zwar nicht nochmal zum Titel schießen, aber dennoch wieder seinen Anteil haben, auch wenn es vielleicht "nur" der Siegtreffer im Sonderzugspiel in Memmingen ist. 

Auf gehts, Syki! 

Montag, 20. Juli 2026

Tom K ist wieder da ...

Eislöwen holen idealen Rollenspieler zurück!

Wir sind grundsätzlich keine Riesenfans von Rückholaktionen, doch mit der Verpflichtung von Tom Knobloch machen die Eislöwen definitiv nichts falsch.

Tom Knobloch kennt den Standort über sechs Jahre, ist hier zum Profi gereift. Er ist mit 27 Jahren im besten Eishockeyalter. Ein absoluter Rollenspieler. Zwei-Wege, defensivstark, dennoch mit gewissem Scoring Touch, starker Penalty Killer, Arbeiter mit Charakter und ohne überhöhte Ansprüche. Zudem bringt er einen gewissen Hunger mit. Hunger auf Titel, auf mehr als nur Playoffteilnahmen.

Tommy Garlic is back. Nach seiner punktbesten DEL2-Saison als Bottom Liner holt Jens Baxmann den Stürmer raus aus der Lausitz zurück an die Elbe. 

Der physisch robuste Angreifer kann flexibel eingesetzt werden, da er Zentrum und Flügel besetzen kann. Er ist die perfekte Wahl für die dritte oder vierte Reihe eines DEL2-Topteams, der eine Linie mit Talenten anführen, aber auch Topstürmern Raum schaffen kann. Offensiv hat Tom immer noch Potenzial für mehr, was aber auch von der Eiszeit abhängig sein wird. Fakt ist: mit Tom Knobloch holt man sich viele Lösungen und keine Probleme in den Kader. 

Willkommen zurück in Elbflorenz. Auf gutes Gelingen. 

Freitag, 10. Juli 2026

Der Co von Bo ...

Michael Nason wird neuer Assistenztrainer der Eislöwen!

Mehr als Best Buddies. Bohuslav "Bo" Subr und Michael "Mike" Nason arbeiten seit Jahren bei der niederländischen Nationalmannschaft als Assistenten erfolgreich zusammen und kennen sich auch als Head Coaches von Tilburg und Heerenveen. Während Nason in der qualitativ maximal drittklassigen BeNeLiga gleich sieben Mal das Finale erreichte und zwei Titel gewann, legte Subr bekanntlich in der Oberliga eine echte Titelhatz hin und führte Frankfurt später in die DEL.

Beide wissen also, wie man Meisterschaften und Pokale gewinnt. Zudem ergänzen sie sich gut, wovon nun auch unser Standort profitieren soll. 

Mike Nason wird dabei vor allem für die Defensive und das Penalty Killing, sprich das Unterzahlspiel verantwortlich sein. Zudem wird er stark in die individuelle Entwicklung der Spieler involviert sein. 

Subr und Nason sind gute Charakterköpfe, die sich sehr schätzen, aber auch konstruktiv miteinander diskutieren. Also keine Harmoniesucht, sondern wirksame Reibung für Weiterentwicklung und die Stärkung der Team-Identität.

Wir sagen Herzlich Willkommen in der Eislöwenfamilie und viel Erfolg. Demnächst dürfte auch der Goaliecoach vorgestellt werden und man darf gespannt sein, ob es sich dabei auch um einen alten Weggefährten der beiden handelt. Ein spannender Name ist dabei sicherlich Jan Vondracek, aber das ist kein Gerücht, sondern lediglich eine Vermutung unsererseits. 

Donnerstag, 2. Juli 2026

25er Meisterabwehr bleibt zusammen ...

Simon und Olli bleiben!

Keine Überraschung. Wie lange vermutet, werden Offensivverteidiger Simon Karlsson und Blockmonster Oliver Granz an der Elbe bleiben.

Somit haben die Eislöwen sechs Meisterverteidiger von 2025 gehalten. Natürlich hatten Simon und Olli in der DEL keine gute Spielzeit und zudem auch wenig Möglichkeiten zu glänzen. Doch auf DEL2-Niveau haben sie über viele Jahre hinweg nachgewiesen, überdurchschnittlich performen zu können. Auch in anbetracht des raren deutschen Verteidigermarktes sind beide daher die logische Wahl. 

Simon wird das halbe Dutzend an Jahren in Elbflorenz vollmachen und dabei hoffentlich wieder an vergangene Jahre anknüpfen können. Bei Olli hoffen wir, dass er gesund bleibt und wieder verlässliche Zweikampfmaschine und Blockmonster sein wird. Die DEL2 ist nicht stehengeblieben, sondern wird vom Niveau her stärker sein als je zuvor. Dennoch, das haben wir gelernt, ist das Niveau nicht im geringsten mit dem Oberhaus vergleichbar. 

Das Ziel heißt Aufstieg. Doch das haben viele Teams. Bereits jetzt ist klar, dass nach einem erneuten Titelgewinn aber mehr Spielern der Weg nach oben verwehrt bleiben dürfte. Somit muss der Titel, eine Meisterschaft, Motivation genug sein. Simon und Olli haben nachgewiesen, dass sie diese Motivation in sich tragen. 

Wir wünschen beiden und uns allen eine erfolgreiche Saison 26/27. 

Einzig offener Kaderspieler der Vorsaison ist nun noch Meistermacher Tomas Sykora. Ob er noch einen Platz in der ohnehin bereits mit Ü-Spielern gut gefüllten Offensive bekommt, bleibt abzuwarten. Ausgeschlossen ist es nach jetzigen Stand aber nicht, auch wenn man mit den potenziellen Neuzugängen Nijenhuis und Knobloch bereits überfüllt wäre und sehr wahrscheinlich defensiv mit MacKinnon auch noch ein Ü hinzukommen wird.

Es bleibt also weiter spannend, wie der Kader letztlich aussieht, wenn wir zum Hauptrundenauftakt die Unaufsteigbaren empfangen.

Freitag, 26. Juni 2026

Neues Zwingertrio steht ...

Schwendi und seine potenziellen Erben!

Unser Goalietrio ist perfekt. Keine Überraschung, alle Gerüchte bestätigt. Es geht zurück zu den Wurzeln. Weg von großen Namen.

Fanliebling Janick Schwendener wird wohl als Starting Goalie in die Saison gehen, wenn er die Form der letzten Saison erneut abrufen wird. Doch mit Fabian Hegmann hat man durchaus einen vielversprechenden Mann an die Elbe geholt, der ihm den Platz streitig machen könnte. 

Erst Stammgoalie in der Oberliga, zuletzt zwei Jahre ein starker Backup in Freiburg und immer auf der Schwelle zur Nr. 1. Der groß gewachsene Linksfänger gilt als ruhiger Vertreter seines Fachs mit starkem Stellungsspiel, also so ein bisschen ein Danny-Typ. Kein Hexer, eher ein Wegarbeiter. Mit 25 Jahren zählt Fabian Hegmann noch zu den U26-Goalies in der DEL2 und belastet demnach nicht das Ü-Kontingent. 

Der Dritte im Bunde ist ein bekanntes Gesicht. Marvin Berbner ist nicht mehr für die DNL spielberechtigt, soll als Nr. 3 nun den nächsten Schritt am Standort gehen und den beiden erfahrenen DEL2-Goalies Druck machen. 

Wenn man ganz nüchtern draufschaut, kann man sagen, dass wir ein gutes Trio haben, welches in der Hauptrunde funktionieren wird. Ob es aber auch in den Playoffs für den ganz großen Wurf reicht, bleibt abzuwarten. Danny war 2025 ein herausragender Faktor bei der Meisterschaft. Diesen Beweis müssen Schwendi und Co. erst erbringen, aber natürlich ist dies auf DEL2-Niveau möglich. Einen Übergoalie wie Danny oder Autio haben wir nicht, sind aber mehr als solide aufgestellt. 

Wir sind gespannt, wer das Trio dann coachen wird. Die Benennung des Goalietrainers steht schließlich noch aus.

Nummern: Schwendener (62), Hegmann (40), Berbner (31)

Samstag, 20. Juni 2026

Ein Fuchs mit vier "u" ...

Der Eislöwen-Kader wächst weiter!

Bereits vor dem gestrigen Sommerfest haben die Eislöwen endlich die Verlängerung von Mister Dane Fox gedropt. Gedropt, nicht gedopt, auch wenn da mal was war. Lassen wir mal Gras drüber wachsen, gelle? Noch ist nicht klar, ob Dane Fox nach sechs Jahren in Deutschland womöglich ein deutscher Pass winkt, doch auszuschließen ist es nicht. Vor allem wenn man das jüngste Gerücht um MacKinnon mit berücksichtigt. 

Dreht nicht durch, es geht nicht um NHL-Superstar Nathan MacKinnon, der kommt vielleicht mal in 9 Jahren in Frage, aber es geht um einen sehr guten Verteidiger aus der ICEHL. Ryan MacKinnon ist 31 Jahre alt, spielte zuletzt in Linz, erlitt dort im Dezember 2025 eine Knieverletzung, kehrt aber Ende Januar aufs Eis zurück und ist vielleicht die eierlegende Wollmilchsau, die Jens Baxmann sucht. Rechtsschütze, gute Übersicht, Spielintelligenz und Arbeitseinstellung. Zudem gutes Puck Movement, stabiler Passer, kann von hinten heraus das Spiel schnell machen und spielt sehr modernes Eishockey mit Struktur und Ruhe an der Scheibe. Er ist jetzt kein überragender Skater, aber grundsolide und ein sehr verlässlicher Zwei-Wege-Verteidiger mit guter offensiver Übersicht, der auch im Powerplay sehr produktiv sein und die blaue Linie besetzen kann. Allerdings fragt man sich, warum er in keiner Saison mehr als um die 40 Spiele bestritten hat. In DD brauchen wir seine Qualitäten bestenfalls über 64+x Partien.

Doch zurück zu den Spielern, die bereits offiziell fix sind. Foxy ist aktuell der vierte Import im Kader, doch wie angedeutet, könnte ihm und vielleicht gar einem der Spink-Brüder eine Einbürgerung ins Haus stehen, wenn sie alle Prüfungen und Kriterien erfüllen, die in DD nicht so niedrig sind, wie manche Uninformierte gerne behaupten. 

Dane ist ein Scoring-Garant, der auch in der letzten DEL-Saison nach schwachem Beginn noch die Kurve bekam und mit Gorci und Andy eine geile Reihe stellte. Auf DEL2-Niveau wird Dane Fox auch 2026 noch den Unterschied machen und Spiele entscheiden. Zuletzt ist er zudem nicht mehr so strafanfällig gewesen, hatte sich besser im Griff, man könnte fast sagen, er war zu brav. Doch das dürfte sich im ersten Sachsenderby wohl zeitnah regeln. 95 Scorerpunkte in bislang 109 Eislöwenspielen sprechen eine klare Sprache, zumal da die DEL-Spielzeit mit inkludiert ist. Auch da war er nach Austin Ortega der verlässlichste Torschütze und Scorer mit 11 Toren und 27 Scorerpunkten. Wir freuen uns auf eine weitere Saison mit Foxy und das Jens Baxmann nicht ganz ohne Fuchs auskommt, was irgendwie ja auch klar aufgrund seiner Vergangenheit. 

Apropos Fuchs. Gestern haben wir Fuchs mit vier "u" geschrieben, denn die Eislöwen haben neben Foxy auch den letzten von insgesamt vier eigenen Nachwuchsspielern bestätigt, die in der neuen Spielzeit mit dem lukrativen U21-Fördervertrag ausgestattet werden. Karl Gärtner (20, 41 Punkte in 31 DNL-Spielen 25/26) , der 2023 aus dem Nachwuchs der Eisbären Berlin an die Elbe wechselte und letzte Saison 12 Oberligaspiele für die Scorpions absolvierte, wurde neben den Verteidigern Felix Krüger (18, Juniorennationalspieler) und Ivan Komirist (18, DNL-Top20-Defender) sowie dem U20-Sturmkollegen Lukas Buschbeck (18, Rechtsschütze, 7. DNL-Scorerliste 25/26, Juniorennationalspieler) als Kaderspieler bestätigt. Gut möglich, dass alle auch eine Förderlizenz für die Oberliga erhalten werden, doch dem einen oder anderen ist, geht man nach dem reinen Talent, auch ein Stammplatz im DEL2-Kader zuzutrauen. Dafür muss aber vor allem der Kopf mitmachen. Wir drücken allen Jungs die Daumen, dass sie den Sprung aus dem Nachwuchs dauerhaft schaffen und unsere Farben auch auf Profiebene würdig vertreten. Mal abgesehen von Karl Gärtner, können die Jungs zudem aber auch weiterhin auf U20-Ebene eingesetzt werden, sollte der Durchbruch nicht gleich gelingen.

Der Druck ist schließlich hoch. Wir alle sehen das aktuelle Wettrüsten in der DEL2 mit Kassel, Düsseldorf, aber auch Rosenheim, Landshut und Ravensburg. Als Meister 2025 und DEL-Teilnehmer 2026 kannst du nicht weniger als das Ziel Meisterschaft ausgeben. Natürlich kein Muss, aber GF Maik Walsdorf hat es jüngst klar gemacht, dass man sich nicht den Arsch aufreißt, um ein bisschen mitzuspielen.

In sechs Wochen startet die Vorbereitung. Bis dahin wird es noch ein paar News zu Kader und Trainerteam geben, denn der Kader steht intern zu 99 % fest.

Am Rande der Bande:
Gestern wurde übrigens auch ein Aushängeschild des ESC Dresden geehrt. Olympiateilnehmerin und Nationalspielerin Hanna Hoppe gab sich die Ehre. Es ist ein offenes Geheimnis, dass sich die Eislöwen im Zuge der DEB-Reform auch Gedanken zum Thema Fraueneishockey machen, zumal in Dresden einige Mädchen aktiv sind. Ein Dresdner Damenteam in der DFEL wäre daher ein absolut begrüßenswertes Szenario. Vielleicht würde die Topverteidigerin der Eisbären Berlin dann sogar als Spielerin dauerhaft an den Standort zurückkehren. Aber das ist noch weit entfernte Zukunftsmusik.

Zudem wurde Gina Rupprich nach zehn Jahren Fanshoptätigkeit verabschiedet. Die Familie Rupprich zieht es zurück nach Berlin, wo Gina den Standort weiterhin in Sachen Merch betreuen wird. Vor Ort übernimmt ein bekanntes Gesicht ihren Posten. Lennart Halling. Der jahrelange Teambetreuer wird nach überstandener schwerer Krankheit als großer Fanliebling den Fanshop übernehmen. Wir wünschen allen in ihren Aufgabenfeldern maximale Erfolge. 

Freitag, 12. Juni 2026

Einen Traum verwirklichen ...

Lasst uns etwas ins Rollen bringen!

Aktuell boomt Hockey in Dresden und Umgebung so sehr wie nie zuvor.

Damit dies so bleibt, braucht es vor allem auch für interessierte Kids Optionen und Perspektiven, aktiv ihrer Leidenschaft nachzugehen. Nicht jede(r) ist gut genug für den Nachwuchs und die Juniors, oder fit auf dem Eis. Doch es gibt ja Alternativen. Rollerhockey/Skaterhockey beispielsweise. Die Möglichkeiten, diesem Hobby nachzugehen, sind allerdings begrenzt, da es an fixen Spielstätten mangelt. 

Dirk Csuthy, langjähriger Eislöwenfan, Abteilungsleiter beim Lomnitzer SV und Coach der Crushers, einer dort organisierten Skaterhockeygruppe, hat sich daher zum Ziel gesetzt, 23 km außerhalb von DD einen dauerhaften Platz für Skaterhockey zu schaffen. Das Projekt "Hockeyring".

Bereits in den 1960er-Jahren hatte Hockey in Lomnitz ein Zuhause und soll es nun auf einem ehemaligen Tennisplatz wieder finden. 

Kürzlich war Dirk im Podcast "Eislöwen auf Kufen" zu Gast. Wir hatten uns bereits im Mai dazu ausgetauscht und unterstützen das Projekt sehr gerne medial.

Derzeit läuft eine Crowdfunding-Aktion, über die der Bau des Hockeyrings finanziert werden soll, sodass Kinder der Region zukünftig einen festen Anlaufpunkt vorfinden, um hackeln zu können.

Unterstütze auch du diese tolle Idee. Jede Hilfe ist willkommen.

Freitag, 5. Juni 2026

Geldpumpe schlägt Wärmepumpen ...

Eislöwen sichern sich den Wunsch-Torjäger! 

Hey Luka, äh Helewka. Das nächste Gerücht hat sich heute bestätigt und was definitiv gesagt werden kann: Die Imports kommen bislang alle aus dem obersten Regal! Baxmann hat die Pfanne heiß und kocht uns weiterhin die Go-To-Guys.

Der 30-jährige Kanadier hatte unlängst seine Ausstiegssklausel im Vertrag in Villach gezogen und schließt sich nun inklusive Ablösetestspiel den Eislöwen an. 

Ist Adam Helewka bekannt dafür, lange an einem Ort zu bleiben? Nein. Ist Adam Helewka bekannt dafür, immer seine Leistung zu bringen? Ja. Insofern hat man sich für zunächst eine Saison viel Qualität im Angriff gesichert und macht sicherlich nichts falsch. 

Der Linksschütze ist im Angriff variabel einsetzbar, kann also die Mitte und den Flügel besetzen. Er ist ein Mann mit starkem Abschluss, hoher Torquote und krasser Physis, die er auch in der Rückwärtsbewegung einzusetzen weiß. Kurz gesagt: das Komplettpaket eines Topstürmers mit Allroundqualitäten.

Mit 30 Jahren ist Helewka auch noch nicht alt, sondern auf seinem Zenit und könnte mit DD den großen Schritt in die DEL anpeilen. 

Wir freuen uns auf Adam und sagen unserer neuen Nr. 13: Welcome to Dresden.

Donnerstag, 4. Juni 2026

Na Logo, oder ...

Eine Nische ist kein rechtsfreier Raum! 

Wenn du Logos, Grafiken oder Bilder, speziell auf Social Media (SoMe) nutzen möchtest, solltest du mehrere Rechtsbereiche beachten: 

Urheberrecht, Markenrecht und natürlich Nutzungsrechte sowie Lizenzen. Gerade in der kleinen Eishockeynische werden Rechte, teils auch aufgrund von Unwissenheit, immer wieder mit Füßen getreten. Manche bauen auch einfach darauf, dass sich schon niemand beschweren wird.

Es geht hier nicht nur um Recht, sondern auch um Respekt, Anstand und die Wertschätzung von geistigem Eigentum. 

Part1: Logos (von Clubs und Ligen) verwenden: Was ist zu beachten? 

Urheberrecht

Ein Logo kann urheberrechtlich geschützt sein, wenn es eine ausreichende kreative Gestaltungshöhe erreicht. 

Markenrecht

Unabhängig vom Urheberrecht sind viele Logos zudem als Marke geschützt.

Das bedeutet:
Du darfst ein fremdes Logo nicht einfach für eigene Zwecke verwenden. Besonders kritisch ist die Nutzung, wenn der Eindruck entsteht, es bestehe eine Partnerschaft, Empfehlung oder Zugehörigkeit. Die Verwendung in Werbung, auf Produkten oder im eigenen Unternehmensauftritt ist häufig genehmigungspflichtig.

Wann ist die Nutzung erlaubt?

... wenn eine ausdrückliche Genehmigung des Rechteinhabers vorliegt

... wenn eine Kooperation oder ein Sponsoringvertrag besteht

... wenn eine redaktionelle Berichterstattung (z. B. Pressearbeit, Nachrichten, Berichte über Unternehmen) getätigt wird, sofern die Nutzung sachlich gerechtfertigt ist

Was geht nicht?

Verwendung als Dekoration oder zur Aufwertung eigener Social-Media-Beiträge ohne Erlaubnis

Nutzung in Werbeanzeigen ohne Zustimmung

Part 2: Nutzungsrechte für Logos anfragen 

Wenn du ein Logo verwenden möchtest, solltest du die Erlaubnis schriftlich einholen. Dies geht, wie in unserem Fall mit dem PENNY DEL Logo oder aktuell dem DEL2 Logo ganz einfach per Mail. Egal ob Club oder Liga, man bekommt zeitnah eine Rückmeldung. Dann wird abgeklärt, in welchem Umfang und Stil man das Logo / die Logos einbinden möchte.

Auch mit den Eislöwen oder der Deutschen Krebshilfe haben wir die Erfahrung gemacht, dass man zügig zueinanderfindet und es kein großer bürokratischer Akt ist, an ein Nutzungsrecht und die notwendigen Daten zu kommen.

Zudem fragen wir immer einen Leitfaden (CD Manual, Stylesheet, Handout) an, um zu wissen, wie wir das Logo nutzen und einbinden dürfen. Dabei geht es um Schutzzonen, Farbvarianten und Positionierungen.

Wichtige Punkte der Anfrage:

Welches Logo?

Wo soll es verwendet werden?

Für welchen Zweck?

Auf welchen Kanälen?

Wie lange?

Kommerziell oder nicht-kommerziell?

Part 3: Nutzung fremder Bilder und Grafiken in Social Media

Grundsätzlich gilt:
Jedes Foto, jede Illustration, Grafik oder Infografik ist urheberrechtlich geschützt. 

Das gilt auch für:

Bilder aus Google Bilder von Webseiten 

Screenshots

Grafiken aus Präsentationen

Inhalte aus Social-Media-Posts anderer Nutzer

Vorlagen von Wikipedia

Du benötigst:

eine Lizenz, eine ausdrückliche Zustimmung oder eine gesetzliche Ausnahme mindestens aber einen Quellenverweis

Sich geistiges Eigentum anderer zu eigen zu machen, ist rechtswidrig. Grafiken runterzuladen und dann neu zu posten, statt sie zu teilen, ist inakzeptabel und ein rechtlicher Verstoß.

Bitte bedenkt das.

Part 4: Besondere Vorsicht bei Social Media 

Viele denken: „Das Bild ist doch auf Instagram/Facebook/LinkedIn öffentlich.“ 

Stimmt auch, ist rechtlich aber völlig irrelevant.

Die öffentliche Sichtbarkeit allein bedeutet nicht, dass du das Bild weiterverwenden darfst.

Beispielsweise ist ohne Zustimmung meist nicht erlaubt: 

Herunterladen und erneutes Hochladen fremder Bilder

Verwendung fremder Grafiken im eigenen Post

Nutzung fremder Fotos für Werbung

Part 5: Teilen vs. Neuveröffentlichen

Zulässig ist zumeist:

Teilen-Funktion auf LinkedIn/Facebook

Repost-Funktion auf Instagram (sofern plattformseitig vorgesehen)

Einbetten von Beiträgen über offizielle Funktionen

Zustimmungspflichtig dagegen:

Screenshot erstellen und neu posten

Bild herunterladen und erneut hochladen 

Grafik kopieren und in eigene Gestaltung einbauen

Part 6: Quellenangabe allein reicht oft nicht aus 

Ein häufiger Irrtum: „Ich nenne doch den Urheber.“

Doch eine Quellenangabe ersetzt nun einmal keine Lizenz.

Du benötigst zunächst die Erlaubnis zur Nutzung. Erst danach stellt sich die Frage, ob und wie der Urheber genannt werden muss. 

Wir nutzen beispielsweise ein Tool für Videoschnitt und Co. Da wir eine Pro-Lizenz besitzen, können wir beispielsweise Musikbilbiotheken etc. innerhalb dieses Tools nutzen. Trotz das wir dann die Quellen angeben, werden unsere Beiträge dennoch von Plattformen durchleuchtet und mitunter wird Audio oder auch Video zunächst entfernt, bis wir den Lizenznachweis erbracht haben.

Gerade bei Facebook muss man oftmals Thematiken anfechten und darlegen, vor allem wenn es dabei auch um die Monetarisierung von Beiträgen, also das Geld verdienen mit Klicks geht.

Part 7: Stockfotos und Stockgrafiken

Bei Anbietern wie Adobe Stock, Shutterstock oder iStock gilt:

Lizenzbedingungen sind stets genauestens zu prüfen. Die kommerzielle Social-Media-Nutzung ist oft erlaubt, aber nicht immer. Manche Lizenzen schließen Werbung, Merchandising oder Weitergabe aus.

Prüfe stets, ob dein Post kommerziell oder redaktionell ist und ob das verwendete Material allen Gegebenheiten entspricht. 

Part 8: Empfehlenswerte interne Prüffragen vor jedem Social-Media-Post

Wer besitzt die Rechte am Logo, Bild oder der Grafik?

Liegt eine schriftliche Nutzungserlaubnis vor?

Deckt die Erlaubnis Social Media ausdrücklich ab?

Deckt sie kommerzielle Nutzung ab?

Ist eine Urheberbenennung erforderlich? 

Könnte die Nutzung den Eindruck einer Partnerschaft oder Empfehlung erzeugen? 

Sind zusätzlich Markenrechte betroffen? 

Unser Praxistipp: 

Besonders für Unternehmen, aber auch für Creator gilt eine Grundregel: 

Nur eigene Inhalte oder Inhalte mit dokumentierter Lizenz bzw. schriftlicher Freigabe veröffentlichen.

Gerade bei Logos ist neben dem Urheberrecht oft das Markenrecht der entscheidende Faktor.

Bei Social-Media-Posts über Partner, Kunden oder Veranstaltungen sollte die Logo-Nutzung daher idealerweise vorab schriftlich abgestimmt werden.

Gerade in Zeiten von Collabs und Co. sind Rechte ein sensibles Thema und nur weil du vielleicht bislang nicht erwischt wurdest, heißt das nicht, dass du so weitermachen solltest.

Auch wir haben in der Vergangenheit Fehler begangen und daraus gelernt. Auch wir wissen trotz beruflichen Backgrounds nicht alles. Ein Verstoß lässt sich zudem immer sachlich klären und ist kein Weltuntergang, wenn man Einsicht zeigt.

Auch unser geistiges Eigentum wurde schon geklaut, oder ohne Anfrage genutzt. Wir stellen viele Dinge frei zur Verfügung, doch dies einfach vorauszusetzen, ist dreist und respektlos. 

Bitte seid fair, respektiert geistiges Eigentum und wahrt die Rechte anderer. Nur so kann unsere Nische sauber wachsen.

Gerade wenn man mit SoMe auch noch Geld verdient, ist ein rechtlich sauberes Auftreten alternativlos.

Danke für eure Aufmerksamkeit.

Donnerstag, 28. Mai 2026

Alright, Allround, Ahlroth ...

Eislöwen sichern sich ein Komplettpaket mit Potenzial!

Alec Ahlroth hat mit gerade einmal 25 Lenzen bereits über 240 DEL2-Spiele auf dem Buckel. In Dresden sollen in der nächsten Saison idealerweise mindestens 64 weitere hinzukommen.

Der in Wilhelmshaven geborene Stürmer mit finnischen Wurzeln folgt ein weiteres Mal seinem Coach Bo Subr, mit dem er bereits in Kassel und Ravensburg erfolgreich zusammengearbeitet hat. 

Der Linksschütze gilt nicht nur als laufstark, schnell und arbeitseifrig, sondern bringt auch noch die Kombi aus Technik, Scoring Touch und guter Rückwärtsbewegung mit. Kurzum: Alec ist ein Allrounder, ein Alleskönner, der sowohl in den Bottom, als auch in den Top Lines eingesetzt werden kann. 

50 Tore und 127 Scorerpunkte bei einem beinahe ausnahmslos positiven Defensivrating sprechen für ihn. Zuletzt hatte er nicht mehr die gewohnte Scorerrolle, wie noch zu Beginn in Kassel, fand aber in Ravensburg zuletzt zurück zu dieser Qualität. 

Alec Ahlroth ist ein verlässlicher Spieler mit guter Scheibenkontrolle und geringer Fehlerquote. Mit seinem Speed und seinem Alter passt er gut ins neue Konzept an der Elbe und bietet dem Trainerteam eine tolle Option im Reihengebilde. 

Wir freuen uns auf Alec und heißen ihn Herzlich Willkommen in Elbflorenz.  


Montag, 11. Mai 2026

Zwei Spinks für einen Ortega ...

In der NHL würde man von einen Blockbuster-Trade reden!

Unseren Eislöwen ist ein echter Transfercoup gelungen. Zwei 30-Punkte-Scorer aus der DEL völlig ligenunhängig für Dresden zu gewinnen, ist eine echte Ansage.

Zwei Drittel der 1. Angriffsreihe dürften damit feststehen. Die Zwillingsbruder sind das wohl beste Angriffsduo, was man in Deutschland, noch dazu als Absteiger bekommen kann, wenn es um das gemeinsame Spielverständnis auf dem Eis geht. Die Connection der Spink-Twins sucht ihresgleichen und mit 33 Jahren haben die beiden Kanadier auch noch nicht ausgedient.

Sowohl Tylor als auch Tyson besitzen ein natürliches Scorer-Gen und gelten als perfekt aufeinander eingespieltes Offensivgespann. Tylor ist mit Vorliebe als Center unterwegs und Rechtsschütze, Tyson auf dem Flügel zuhause und Linksschütze. Beide sind agil, kreativ und torgefährlich. Sie gelten zudem als Spieler mit gutem Charakter, guter Arbeitseinstellung und bringen womöglich gar die Aussicht auf einen deutschen Pass binnen der nächsten 15 Monate mit. Beide haben einen Vertrag bis 2028 unterschrieben und bleiben den Eislöwen somit mindestens zwei Jahren treu. 

Wir sind begeistert, dass Jens Baxmann dieser Deal gelungen ist. Zwei Spinks für einen Ortega bekommen - nennt man wohl Stealdeal.

Herzlich willkommen an der Elbe, ihr beiden.

Freitag, 1. Mai 2026

Dauer-Korte abonniert ...

Connor Korte geht als Dresdner in sein letztes U-Jahr!

Der 23-jährige Stürmer schaut auf eine aufregende Saison zurück. Er feierte nicht nur sein DEL-Debüt und sein erstes DEL-Tor, sondern auch die Geburt seines ersten Kindes. Dresden, die Organisation mit Familiensinn. Sicher auch ein Grund, hier zu bleiben. Doch Connor Korte hat auch gezeigt, dass er mit seinem Tempo und Esprit eine gute Option im Eislöwen-Angriff darstellen kann.

Dass man sich von ihm, ähnlich wie von Ricardo Hendreschke, jetzt einen deutlichen Schritt in der Entwicklung erwartet, dürfte klar sein. Der Sturm wird sicherlich nicht nur 12 Spieler umfassen und so dürfte es auch für U-Spieler ein harter Konkurrenzkampf um die Plätze im Kader werden. Mit Bo Subr hat man nun einen Übungsleiter, der Talente dort einsetzt, wo sie reinpassen und dies bedeutet, nicht zwingend in der vierten Reihe. Ob es für Connor reichen wird, sich in die Stammformation zu spielen, wird man abwarten müssen.

Das Potenzial dafür ist aber allemal vorhanden und vielleicht gibt das Familienglück neben schlaflosen Nächten und einer großen Menge Glückshormone auch einen Push für die Zeit auf dem Eis. 

Wir wünschen uns eine richtig geile Saison mit Connor im Team und ihm das Erlebnis einer Meister-Es(c)Korte 2027.


Montag, 6. April 2026

Neuer Elb-Kreu(t)zer ...

Eislöwen sichern sich die Dienste von Gregory Kreutzer!

Nach der Baxmann-Plünderung in Ostsachsen legen unsere Eislöwen auch in Westsachsen die Grundlage für ein würziges Derbycomeback. Das Gerücht um Gregory Kreutzer wurde heute bestätigt und damit der offiziell erste Neuzugang vorgestellt.

Mit Kreutzer erhält man einen absolut stabilen und verlässlichen Top-6-Verteidiger mit deutschem Pass, Entwicklungspotenzial und jeder Menge Kraft. Der Mann läuft wie ein VW-Käfer, ist defensiv zweikampfstark, kann aber auch offensiv Akzente setzen. Mit 25 Jahren zählt er zudem zu der Altersgruppe, die zuletzt eher rar an der Elbe war. 

Potenziell kann man Gregory auch in der DEL einsetzen, Bietigheim triggert ja aktuell noch ein wenig das Gedankenspiel, doch dafür müsste er definitiv sein volles Potenzial ausschöpfen, um dauerhaft bestehen zu können. 

Wir freuen uns auf eine neue Nummer 55 und einen neuen Gregory im Eislöwenkader. Herzlichen Willkommen in Elbflorenz. 

Mittwoch, 1. April 2026

Back to the roots ...

Petteri Kilpivaara kehrt in den Nachwuchs zurück!

Es war abzusehen, dass sich im Coaching Staff in diesem Sommer einiges tun wird. Doch diesen Move hatten wir so nicht auf der Rechnung.

Nach dem Abgang von Jan Caloun wird Petteri Kilpivaara U17-Cheftrainer in Vollzeit und kehrt somit nach vielen Jahren als Co-Trainer bei den Profis zu seinen Wurzeln zurück. Dort wird er eine wichtige Rolle in der Entwicklung und Vorbereitung der Talente auf eine mögliche Karriere im Profikader einnehmen.

Petteri hat bei den Eislöwen in den letzten Jahren in vielen Rollen agiert. Ob als Co., als Interimschef, als Video-Analyst, Goaliecoach oder Athletiktrainer. Immer als ein verlässlicher, akkurater und detaillierter Arbeiter im Sinne des Standortes. 

Wir freuen uns, dass er dem Eishockey in Dresden erhalten bleibt und schauen gespannt darauf, was sich im Trainerstab so alles tun wird.

Danke Petteri.

Samstag, 28. März 2026

Dresdner für Dresden ...

Ricardo Hendreschke bleibt ein Eislöwe!

Das Gerücht gab es schon lange, seit gestern ist es nun auch offiziell. Ricardo Hendreschke bleibt in seiner Heimatstadt und wird auch in der nächsten Spielzeit für unsere Eislöwen auf Torejagd gehen.

Der gebürtige Dresdner hat ausgerechnet in der DEL seinen größten Entwicklungsschritt gemacht und sich für eine gewichtigere Rolle als "nur" Reihe 4 empfohlen. 

Zwar klingen vier Tore jetzt nicht wie ein Quantensprung, aber es war seine bislang beste Hauptrundenausbeute als Eislöwe und das auf einem ganz neuen Level. 

Die nächste Saison wird für Ricardo eine entscheidende. Es ist sein letztes Jahr als U-Spieler. Wir wünschen ihm und uns, dass er den Schritt zum Reihe-2-Stürmer macht und mehr Verantwortung im Spiel erhält. Er hat das Tempo, den Willen, die Motivation und jetzt auch das Spielverständnis. Er findet die richtigen Räume. Noch ein bisschen mehr Skill und Kontrolle, dann ist vieles möglich.

Auf ein erfolgreiches sechstes Jahr im heimischen Elbflorenz. Go Richie.

Donnerstag, 26. März 2026

Ölf ...

Großverabschiedung vor Ostern!

Es kommt nicht überraschend und bei den meisten Namen war es auch bereits aufgrund der Gerüchteküche klar. Mit Rourke Chartier, Lance Bouma, Trevor Parkes, Alec McCrea, Emil Johansson, Justin Braun und Jussi Olkinuora waren die Abschiede klar. Hinzukommen die Abgänge der beiden Nachwuchs-Goalies Paul und Clemens Stocker. Wir danken allen für ihren Einsatz in Blau-Weiß. Bis auf Clemens haben alle Einsätze in der DEL gehabt. Manche waren wichtige Leistungsträger, andere vielleicht weniger. Doch alle haben sich dafür entschieden, das Abenteuer Eislöwen zu wagen und haben im Rahmen ihrer Möglichkeiten alles gegeben, um den Klassenerhalt zu schaffen. Letztlich ist dies nicht gelungen. Wir wünschen allen Gesundheit und viel Erfolg in der weiteren Karriere.

Zwei Spielern gehört aber etwas mehr unserer Aufmerksamkeit. Auch die Abgänge von Posti und Pischi waren bereits absehbar und doch schwingt hier einfach mehr Wehmut mit. Beide haben in den letzten drei Jahren die wohl größte Achterbahnfahrt unserer Clubgeschichte mitgemacht und teils mitgeprägt. Playdowns DEL2, Meisterschaft und Aufstieg in die DEL und schließlich ganz frisch der Wiederabstieg. Niklas und Matthias sind dabei immer ehrliche Sportler und Charaktere geblieben, die sich selbst nie in den Mittelpunkt gerückt haben. Kämpfer, harte Arbeiter, gute Schlittschuhläufer und ganz feine Typen, die den Standort mitgelebt und mitgeprägt haben.

Wir sagen Danke an zwei echte Champions, die wir immer mit unseren Eislöwen und unserer Meisterschaft verbinden werden. Ihr werdet hier immer Willkommen sein. Danke Posti für deine zweite Amtszeit an der Elbe. Danke Pischi für deine erste Amtszeit in DD. Wir werden euch sicher vermissen. Vor allem auch menschlich. Macht es gut, bleibt gesund und habt maximale Erfolge.

Donnerstag, 12. März 2026

Suvi stannar här ...

David Suvanto verlängert bis 2028!

Schaut man auf die Verteidiger, Kontingente und die Zukunft in der DEL2, ist David Suvanto immer noch einer der besten Two-Way-Defender, die man bekommen kann. Auch wenn die DEL für ihn lange eine Nummer zu groß war, hat er sich reingebissen und ab Mitte der Saison auch auf dem Niveau eine stabilere Form gefunden. 

David hat einen deutschen Pass, ist ein absoluter Musterprofi und toller Charakter, kann auf DEL2-Niveau weiterhin den Unterschied machen und ist mit 31 oder dann ab August 32 Jahren auch noch kein Oldie. Nach Tomas Andres ist David der aktive Eislöwe mit den meisten Pflichtspieleinsätzen. In 267 Spielen erzielte er 52 Tore und bereitete 94 Treffer vor. Mit 146 Scorerpunkten ist er einer der punktbesten Eislöwenverteidiger aller Zeiten und kann in den nächsten beiden Spielzeiten in der Dresdner Rekordspielerliste weiter nach oben klettern. 

Vor allem aber kann er zusammen mit Bruno Riedl, Felix Krüger und Ivan Komirist ein gutes Fundament für die Defensive gießen, welche den Standort bestens kennt und zu schätzen weiß.

Wir freuen uns über Suvis Verbleib, vermuten jedoch, dass er der einzige unserer Schweden sein wird, der mit uns in die kommende Saison geht. 

Wir wünschen uns und vor allem ihm, dass er fit bleibt und in Dresden nach Meistertitel, Auf- und Abstieg eine neue erfolgreiche Ära einläuten kann. Auf gehts.