Die Eislöwen haben nach intensiven und arbeitsreichen Wochen wie gewohnt fristgerecht ihre Lizenzunterlagen bei der Liga eingereicht und dabei, für einige sicher überraschend, auf die erste Aufstiegschance verzichtet. Zu ungewiss sind die aktuellen wirtschaftlichen Zeiten. Dresden sieht also anders als Frankfurt und Co. zunächst von der Einreichung der DEL-Unterlagen und damit auch von der Hinterlegung der Bürgschaft in Höhe von 816.000 Euro ab.
Man hat im Club nie ein Geheimnis daraus gemacht, mittelfristig den sportlichen Aufstieg ins Oberhaus anzustreben und ist auch weiterhin gewillt, dafür die notwendigen Voraussetzungen zu schaffen, verzichtet aber darauf, den dritten vor dem ersten Schritt zu machen. Wie schon auf Kaderebene siegt also auch auf Gesellschafterebene die Vernunft. Hauptaugenmerk der Eislöwen liegt somit neben der wirtschaftlichen Absicherung des Standorts in schwierigen Corona-Zeiten auf der sportlichen Stabilisierung und dauerhaften Etablierung in den Top 6 der DEL2.
Das Lizenzierungsverfahren wird spätestens im Juli abgeschlossen sein. Dann erfahren wir, ob wir wie in den letzten Jahren die Lizenz ohne Auflagen erhalten, sind aber guter Dinge, dass dies aufgrund der Erfahrungen der letzten Jahre eintreten wird.
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