Lucas Flade, Steve Hanusch und nun auch Arne Uplegger. Diese drei sind nicht nur durch die Bank Verteidiger und noch dazu die verlässlichsten der letzten Saison, sie sind auch allesamt Sachsen (Hanusch wurde zwar in Cottbus geboren, doch das Thema Krankenhäuser in der Lausitz ist ja hinlänglich bekannt). Nun könnte man bei aktuell lediglich 3 Spielern im Kader von Zufall sprechen, doch man kann es ebenso gut als Zeichen deuten, dass man an der Elbe ganz bewusst und verstärkt auf regional verwurzelte Akteure setzt, um die eigene Identität und den Zusammenhalt weiter zu stärken.
Mit Arne Uplegger haben die Verantwortlichen auf jeden Fall einen Mann am Standort halten können, der 2016 aus dem Lausitzer Nachwuchs nach Drezno kam, weil er hier die besseren Möglichkeiten sah und sieht, sich zu entwickeln. Schulisch wie sportlich sollte der smarte Verteidiger damit vollkommen richtig liegen. Schnell gelang ihm der Sprung zu den Profis, wo er sich binnen 3 Jahren zu einem der stabilsten und konstantesten Verteidiger im Team entwickelt hat. Mit 22 Jahren steht der gebürtige Bad Muskauer dabei immer noch am Anfang seiner Karriere und es schlummert noch so viel mehr Potenzial in unserer Nummer 77, die im Herbst bereits in ihre vierte Spielzeit im Eislöwentrikot gehen wird.
Uplegger spielt klug, reduziert Jahr für Jahr seine Fehlerquote, hat sich zudem auch offensiv gesteigert, mehr Angriffslust entwickelt, mehr Mut gezeigt und mehr Verantwortung übernommen.
Mit Arne Uplegger bleibt den Eislöwen ein Verteidiger erhalten, der in den nächsten Jahren seinen Weg gehen wird und langfristig im Oberhaus einziehen dürfte.
Wir freuen uns über den Verbleib des dritten Sachsen im Bunde, der ein klarer Beweis dafür ist, dass sich sehr wohl eigene Talente am Standort entwickeln und einem Stammplatz erarbeiten können.
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