Nun ist es offiziell. Die Dresdner Eislöwen gehen nach Jahren ohne Partner wieder eine Kooperation mit einem DEL-Club ein. Zuletzt war das mit den Kölner Haien in der Saison 2016/2017 der Fall, als man an der Elbe Spieler wie Hannibal Weitzmann, Lucas Dumont, Eric Valentin oder Mick Köhler weiterentwickelte. Nun soll dies mit dem großen rheinischen Rivalen der Haie aus Düsseldorf bestenfalls ebenso sinnvoll wiederbelebt werden.
Doch die Kooperation mit Düsseldorf soll nicht nur DEG-Talenten eine Entwicklungsmöglichkeit und Spielpraxis auf hohem Niveau ermöglichen, auch die besten Dresdner Talente erhalten zukünftig die Chance, besonders in Spielpausen auf höherem Niveau zu trainieren oder gar erste Erfahrungen in der DEL zu sammeln, ohne gleich, wie zuletzt bei Timo Walther geschehen, dem Standort komplett verloren zu gehen.
Inwieweit man auch die Kooperation der Düsseldorfer mit dem Oberligaclub aus Essen nutzen wird oder weiterhin mit Erfurt kooperiert, mit denen schließlich auch eine weitreichende Verbindung der Nachwuchsvereine besteht, bleibt abzuwarten.
Welche Spieler letztlich mit einer Förderlizenz ausgestattet werden, ist noch unbekannt. Am Wahrscheinlichsten sind aber Namen wie Flade, Uplegger sowie Vieregge und auf Düsseldorfer Seite vor allem die bereits DEL2 erprobten Spieler um Ehl, Dersch und Geitner.
Wir sind gespannt, wie fruchtbar die Kooperation sein wird und hoffen auf eine konstruktive und langfristige Zusammenarbeit, bei der vor allem die Spieler im Vordergrund stehen und die Möglichkeit bekommen, dauerhaft an einem Standort und damit in einem gefestigten Umfeld zu reifen, statt ständig hin- und hergereicht zu werden.
Auf gehts!
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