Dienstag, 21. Januar 2020

Nächster Dreier...

Eislöwen gewinnen Defensivkampf!

Kaum ist der Ligaboss zu Besuch, sieht man unauffällige Schiedsrichter, wenngleich die 3 überharten Checks im letzten Drittel doch wieder zumindest diskussionswürdig waren. Dennoch gut, wie sie die Begegnung insgesamt fließen ließen. 

Trotz des hohen Spielflusses sahen die 2.009 Dienstagskämpfer ein über weite Strecken sehr zähes Spiel.

Dresden kann sich im Moment auf das erste Drittel verlassen, wirkt da unschlagbar und stellte auch dieses Mal die Weichen auf Sieg.

So gut, aktiv und gewinnbringend die Auftaktperioden jedoch verlaufen, so passiv wird es meist danach. Ab Minute 21 war es vorbei mit den Sturmläufen von Knacki und Co. und es entwickelte sich eine echte Defensivschlacht gegen die Niederbayern, die sich aber als wenig effektiv präsentierten und einfach nicht begriffen, dass die finnische Helenius-Bahn auf der Schiene nicht zu bezwingen sein wird. Immer wieder versuchte man es flach, doch genau da liegt die Stärke des Eisenhutverdrängers. 

Im letzten Drittel verwalteten unsere Eislöwen dann das Spiel lange Zeit im Stile einer kraftsparenden Topmannschaft, doch vergaben mehrfach die Entscheidung und das teilweise kurios, wie zum Beispiel Petr Pohl, der, frei vor dem Tor stehend, lieber imaginäre Freunde anspielte, statt aufs Tor zu schießen. So kam es natürlich wieder zum Zitter-Ende. Reihenhüpfen = Gegentor. So will es seit Jahren das Gesetz. Fast schon mysteriös. Genau wie gegen Frankfurt verfehlte man zudem gleich mehrfach das leere Tor, doch Mitchell machte den Deckel doch noch drauf. Ritter hätte sogar noch etwas für die nicht ganz unwichtige Tordifferenz tun können, doch er passte auf Huard, statt selbst den Empty-Net-Schuss anzubringen und Stumpy wurde leider noch clever am Schlägerblatt gestört.

Sei es drum. Am Sieg gab es nichts mehr zu rütteln. Der 20. der Saison. 

Fazit: Zuhause läuft es und die Give-away-Phase hat man auch so langsam überwunden. Nur noch Dreier. Heute war es das starke Auftaktdrittel und 60 Minuten defensiver Abnutzungskampf. Dazu präsentierte sich Helenius erstmals ohne große Wackler, wenngleich er weiter fast ausschließlich blockt und kickt. Neben Helenius brillierten vor allem Sebastian Zauner und der seit Wochen überragende Steve Hanusch, der diese Saison endlich konstant sein ganzes Potenzial abrufen kann und oftmals allein das Eintrittsgeld wert ist. Vergessen wir auch nicht unsere überraschend effizienten Special Teams. So steht unter dem Strich ein fast perfekter Arbeitssieg.

Top Ten gefestigt. Weitermachen. 

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