Sonntag, 19. Januar 2020

Wackelige Angelegenheit...

Eislöwen zittern sich zum wichtigen Dreier!

Es war lange Zeit ein Spiegelbild der letzten Partien vor angenehm üppiger Kulisse. 

DD kommt raus und zieht am Kabel. Die Folge: 2 verdiente Tore und eine verdiente Pausenführung. 

Dann folgt aber wieder ein extrem passives zweites Drittel und das erneute Verspielen einer Führung. Doch Frankfurt war vor dem Tor nicht genau genug, obwohl wir ihnen einige Rebounds gaben. Statt aber selbst in Führung zu gehen, was völlig verdient gewesen wäre, hatten stattdessen unsere Jungs kurz vor der Pause einen hellen Moment und trafen in die Drangperiode der Gäste hinein. 

Dieser Glückstreffer wirkte wie ein Brustlöser, vor allem als Petr Pohl gleich zu Beginn des letzten Abschnitts auf 4:2 stellen konnte. Danach verwaltete man das Spiel lange Zeit recht souverän, bis wieder eine Strafzeit für einen Stimmungswechsel sorgte. Zwar überstand man die Unterzahl, kassierte aber direkt danach den Anschlusstreffer und zitterte sich fortan zum vierten Mal binnen 8 Tagen Richtung Schlusssirene, konnte sich dieses Mal jedoch mit Glück über die Ziellinie retten und verschenkte keine Punkte, auch wenn man am Ende einige Breaks ungenutzt ließ, die vorzeitig für Entspannung auf und neben dem Eis hätten sorgen können.

Fazit: Erstes Drittel hui, zweites pfui. Dafür stimmte durchweg über 60 Minuten die Disziplin und auch die Unterzahl-Formation hielt sich schadlos. Jedoch ist Frankfurt auch ein ebenso schwacher Special-Teams-Vertreter wie wir. Das Powerplay nicht erwähnenswert. Wichtig heute, dass man immer im richtigen Moment getroffen hat, während Frankfurt sehr ineffizient agierte. Dies lag leider nur bedingt an unserer wackeligen Gummiwand aus Finnland. Denn für einen Goalie seiner Klasse ist Helenius bisher nicht gerade ein Ruhepol. Er zeigte zwar 3 starke Kick-Saves und 3 weitere starke Reflexe, fiel aber insgesamt eher durch hektische Moves und eine Unzahl an Abprallern auf, die überwiegend beim Gegner landeten. Seine Fanghand nutzt er dagegen nur rudimentär. Für uns bleibt Eisenhut die bessere Wahl, aber wenn man einen Import holt, wird man ihn nun natürlich auch einsetzen, obwohl wir dadurch viel Offensivkraft auf die Tribüne verbannen und unsere eigentliche Stammkraft womöglich auf Dauer zur Konkurrenz treiben. Wir sehen das sehr kritisch. Übrigens auch, dass wir beim Stand von 4:2 und eigener Unterzahl ein Reihenhüpfen veranstalten, während das Team sich gegen einen dritten Gegentreffer wehrt. Muss das sein? Damit verhöhnt man übrigens auch den Gegner und kurze Zeit später hat das Karma dementsprechend zugeschlagen. Aber das nur am Rande. Ansonsten war das letzte Drittel durchaus auch atmosphärisch sehr ordentlich.

Kurzes Durchatmen! Dienstag folgt die Revanche gegen Landshut.

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