Machen wir es kurz. Trotz früherer Anreise war das erste Drittel von schweren Beinen geprägt. Danach keimte kurz die Comeback-Hoffnung auf, doch die üblichen Probleme ließen früh das logische Ergebnis durchblitzen. Keine Disziplin, keine Durchschlagskraft und keine defensive Stabilität. So wirst du halt als "Schauspieler aus dem Osten" in der sympathischen und freundlichen Fremde nicht viel gewinnen. (Rothaus kann schon die Sinne vernebeln, gelle liebe Freiburger?!).
Fazit: Wenn man von Müdigkeit und Kräfteverschleiß redet, aber den frischesten Stürmer auf die Tribüne setzt und trotz SuperMegaÜberImportGoalie (Nix gegen Helenius) genauso viele Gegentore kassiert wie zuvor, trieft das schon irgendwie vor Ironie. So stark wir zuhause sind, so schwach sind wir auswärts. Ein Glück, dass wir in den letzten 9 Spielen nur 5 Mal auf Reisen gehen müssen. Die Plätze 11 bis 14 wittern jedenfalls sofort wieder Morgenluft. Die Achterbahn des Erlebnisparks Dresden hat somit nun schon 2 Jahre durchgehend geöffnet. Sonntag braucht es zwingend die Revanche.
Gute Nacht.
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