Sonntag, 12. Januar 2020

Heimserie gerissen...

75% Eigenversagen, 25% Fremdverschulden!

Nach 8 Siegen haben die Eislöwen erstmals wieder zuhause verloren und das war so unnötig wie ein alkoholfreies tschechisches Bier. Zuerst sollte man dabei den Grund bei sich selbst suchen. Zwar war man spielerisch überlegen, doch machte zu wenig daraus. Zwar war man recht effektiv im Powerplay, aber im wichtigsten leider nicht. Zwar wäre ein Sieg verdient gewesen, aber der Gast bestrafte unsere fehlende Zielstrebigkeit eiskalt.

Zwei verlorene Punkte und insgesamt irgendwie kein Wochenende mit Schiedsrichterglück. Aber was wollen wir jetzt lamentieren. Klar gab es vier kapitale Abseitsfehlentscheidungen, leider ausschließlich zugunsten der Gäste und auch Beinstellen war ein visueller Eindruck, der wohl nur auf einer Seite gezielt herausgefiltert werden konnte, während bei uns pro Pfiff 4 Spieler über die Klinge hüpfen mussten. Das Highlight war aber sicherlich der nicht gesehene Stockschlag gegen unseren Spieler. Man hätte ihn nicht einmal sehen müssen, war er doch bis in die VIP-Logen zu hören. Aber da es Noeller und Co. waren, sollten wir einfach froh sein, dass diese Gang nicht ihr volles Potenzial abgerufen hat.

Fazit: Ein Punkt, zwei zu wenig und dennoch könnte dieser am Ende noch wichtig werden. Es war nach langer Zeit mal wieder ein gebrauchtes Wochenende, wo man letztlich vor allem aufgrund der mangelnden Effizienz und Disziplin im eigenen System viele Punkte liegen ließ. Das Schiri-Pech kam als Randnotiz sicher dazu und dennoch war auch trotz dieses Problems deutlich mehr möglich. Vielleicht ist es daher gar nicht so schlecht, gleich am Dienstag wieder ran zu müssen, zumal der Tabellenführer aus Kassel auch ziemlich viele Kilometer machen muss, kommt man doch erst morgen früh aus Bad Tölz zurück.

Es gibt nix mehr zu verschenken. Fokus.

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