Montag, 1. Dezember 2025

GF holt GF ...

Eislöwen-Geschäftsführung präsentiert Sundblad-Nachfolger Gerry Fleming! 

Dresden hat seinen neuen Cheftrainer gefunden. Nachdem man Wunschtrainer Pavel Gross nicht bekommen konnte, der gegen Iserlohn in der Arena weilte und auch Ex-Coach Bill Stewart aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr für Aufgaben zur Verfügung stand, hat man auf Empfehlung einen echten Analytiker und strukturierten Arbeiter hinter der Bande installieren können, der durchaus als sinnvollere Lösung anzusehen ist als alle Namen (Allard, Tuomie, Lange, Shedden), die sonst so durch die Gerüchteküche geisterten. Wir berichteten bereits gestern Abend über das Trainer-Update.

Wenn die Eislöwen etwas brauchen, dann Struktur, klare Ansprachen und schnelle Lösungen. Der 58-jährige Kanadier war zuletzt bei den Vienna Capitals tätig, wo er bereits als Retter auftrat, davor kurz in der Schweiz, wo er im schwierigen Kloten allerdings scheiterte, hat aber in der DEL in Berlin als Co-Trainer und Videoanalyst sowie später in seiner ersten Saison als Headcoach in Frankfurt gute und teils sehr erfolgreiche Arbeit geleistet und ist fachlich äußerst anerkannt.

Für die aktuelle Aufgabe ist er ein guter Fang. Langfristig muss sich erst zeigen, wie die Kombination Gerry Fleming und Dresdner Eislöwen klickt, doch eine faire Chance hat der fast zwei Meter große Hüne verdient. Egal ob mit markanter Brille, oder ohne selbige, Gerry Fleming ist eine Erscheinung mit einer durchaus guten Aura. Er dürfte das Spiel und somit auch die Baustellen der Eislöwen bereits genauestens analysiert und per Video ausgewertet haben und kann daher vielleicht trotz des Mangels an Zeit, mit dem Team zu arbeiten, schnell Ansätze finden, mehr Konstanz in die Mannschaft zu bekommen. 

Die Eislöwen sollten sich allerdings kurz- bis mittelfristig bemühen, das Trainerteam noch breiter aufzustellen und hauptamtliche Trainer für den Bereich Torhüter, Athletik, Skill, Video und womöglich auch Performance zu akquirieren. Qualität und Tiefe braucht es mittlerweile nicht mehr nur im Spielerkader. Die Verpflichtung von Craig Streu als zweiter Co-Trainer neben Petteri Kilpivaara ist ein erster Schritt in diese Richtung.

Wir wünschen Gerry Fleming ein gutes Händchen und hoffen, dass er das blauweiße Wunder mit uns doch noch verwirklichen kann. 

An Sunny lag es dennoch nicht und wir hoffen sehr, dass wir Sunny über kurz oder lang wieder bei den Eislöwen sehen. In welcher Funktion auch immer. Er hat sich letztlich binnen nur eines Jahres einen absoluten Legendenstatus erarbeitet, an dem nicht gerüttelt wird.


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