Wie kürzlich bereits von uns angekündigt, bleibt Nick Huard ein Eislöwe. Der Kanadier wird voraussichtlich am 2. Oktober in seine vierte Spielzeit an der Elbe starten. Auch er war bereit, wie alle Spieler und Angestellten des Clubs, Einkommenseinbußen in Kauf zu nehmen und sich dem "neuen" Teamgedanken unterzuordnen.
Mit "Stumpy" bleibt dem Club nicht nur der "Kabinen-Spaßvogel", sondern vor allem einer der konstantesten Leistungsträger der letzten Jahre erhalten. Der Alleskönner konnte sich bislang in jeder Saison steigern und besitzt auch weiterhin Entwicklungspotenzial. Er hat kaum große Schwächen, beherrscht die ganze Palette und ist trotz seiner Flexibilität vor allem für die Außenposition (Flügel) prädestiniert und eingeplant. In bislang 167 absolvierten Pflichtspielen für die Eislöwen gelangen ihm nicht weniger als 80 Tore und 113 Torvorlagen. Eine beachtliche Quote. Zudem überzeugt Huard körperlich und läuferisch, muss zwar manches Mal noch seine Emotionen etwas besser kanalisieren, gibt aber im Endeffekt ein ligaweit gefragtes Gesamtpaket ab, über dessen Verbleib wir uns glücklich schätzen sollten.
Schon jetzt belegt der Linksschütze Rang 4 der ewigen Eislöwen-Torjägerliste, obwohl er in der letzten Saison verstärkt als Vorbereiter in Erscheinung trat. Mit der Nummer 40 konnten die Verantwortlichen einen echten Teamplayer halten, der wie gewohnt ein wichtiges Puzzleteil im Angriffsspiel darstellen wird. Wir freuen uns über die nun auch offiziell vermeldete Verlängerung und auf ein baldiges Wiedersehen in der Eishalle.
Fast noch mehr Freude erzeugte aber die jüngste Meldung auf Sponsoren-Ebene. Das mit der perplex Holding & Consulting GmbH ein Partner in Corona-Zeiten nicht nur seine Premiumpartnerschaft mal eben um drei Jahre verlängert, sondern das Engagement dabei auch noch ausweitet und obendrein sogar noch Gesellschafteranteile übernimmt, ist nicht selbstverständlich. So wird nicht nur das Logo erneut den Bullykreis auf dem Eis zieren, man unterstützt den Club auch als kompetenter Partner für Personaldienstleistungen und übernimmt wohl einen Teil der zuletzt treuhänderisch durch den Verein verwalteten Alt-Anteile an der Gesellschaft. Der Stammverein wird dabei weiterhin die Mehrheit der Anteile an der Gesellschaft halten. Daniel Scholze, geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens, konnte des Weiteren auch gleich noch als Hygienebeauftragter für den Standort gewonnen werden, der als wichtige Schnittstelle zwischen Club und Behörden bei der Umsetzung des Ligakonzepts fungieren wird.
Tolle Nachrichten in schwierigen Zeiten, die doch Mut machen, dass wir auf lange Sicht viele lächelnde Eislöwengesichter erleben könnten, die hoffentlich in absehbarer Zeit auch nicht mehr von Masken verdeckt werden müssen.
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