Na hoppala und upsi upsi, da simmer wieder! Die beste Zeit des Jahres hat begonnen und unsere Eislöwen haben wieder einmal keine Urlaubsambitionen.
40 Minuten spielte man im besten Steelers-Style der Meisterjahre. Starker Goalie, schnelle Konter, eiskalte Abschlüsse und natürlich auch das nötige Glück. Aufgrund der schwachen Bullyquote war man quasi aber auch dazu gezwungen, effektiv zu spielen, da man nicht so wie erhofft mit viel Scheibenkontrolle agieren konnte.
Das man dann im letzten Drittel noch einmal das Zittern anfängt, ist typisch Hockey und auch typisch Wir. Der Teufel war entnervt und kurz vor dem Kollaps, da nehmen wir uns zwei Mützen Schlaf und die Hölle wirft noch einmal Wurst auf den Grill. Aber wisst ihr was? Jetzt zählen nur noch Siege und weder die Höhe, noch das "Wie". Wir haben Bad Nauheim für Ihren Chancenwucher bestraft und uns damit die Chance aufs Viertelfinale in eigener Halle erspielt. Somit hat man das maximal Mögliche geschafft. Wir würden solche Spiele vielleicht drehen, lassen es die Gegner aber nicht tun. Das ist durchaus wichtig für das eigene Selbstverständnis.
Fazit: Anspiele üben. Powerplay zu lethargisch, dafür im zweiten Spiel in Folge ohne Gegentor in Unterzahl. Defensiv etwas stabiler, aber weiterhin zu umständlich beim Klären in der eigenen Zone. Helenius trotz der 4 Gegentore der Sieg-Garant. Mit solchen Leistungen verdient er sich seinen Stammplatz, vor allem wenn er noch seine 2 bis 3 Wackler pro Spiel abstellt. Wir brauchten noch nicht einmal unseren Pohl... äh Goalgetter in Topform oder gar einen Sahnetag von Knacki, um zu gewinnen. Es ist also noch viel Luft nach oben, aber mehr als Siegen konnten wir ja nun auch nicht. Ein guter Löwe frisst eben nur so viel wie er braucht.
Der halbe Weg Richtung Playoffs ist gegangen, aber eben auch nur der halbe. Bitte nun auch den restlichen Weg gehen. Wir sind noch nicht durch. Sonntag lässt sich das ändern.
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