Deutsch-Tschechische Spieler und besonders jene mit dem Vornamen "Petr" haben eine große Tradition bei den Eislöwen. So gesehen ist Neuzugang Petr Pohl die logische Wahl. Klammert man Petr Mika und Petr Hnidek etwas aus, so hat man an der Elbe viel Freude an den Sikoras, Hrubys, Molnars und natürlich Macholdas dieser Eishockeywelt gehabt.
Petr Pohl ist ein weiterer "großer" Name, den man jetzt an Land gezogen hat. Doch die letzten Verpflichtungen, die in der DEL zuvor keinen Vertrag mehr erhalten haben, konnten in Dresden bislang nicht überzeugen. Pohl ist ein Denkzettel für alle Stürmer mit deutschem Pass, die bislang im Kader noch nicht ihre PS auf die Bahn bekommen haben. Der 33-jährige Flügelstürmer ist vielen sicherlich noch aus seiner Zeit in der DEL bekannt, wo er die letzten fünf Spielzeiten für Berlin, Ingolstadt, Nürnberg und zuletzt Wolfsburg aufgelaufen ist. Dabei konnte er in 235 Pflichtspielen immerhin 61 Tore und 73 Vorlagen beisteuern, verlor aber zuletzt zunehmend seinen Flow aus Eisbären-Zeiten.
Für die DEL2 ist er durchaus ein dicker Fisch, der uns an der Elbe ins Netz gegangen ist. Offensiv ist Petr Pohl, der bei den Eislöwen bis auf weiteres die Nummer 55 tragen wird, eine echte Augenweide. Schnell, torgefährlich, schussstark und mit feinen Händen ausgestattet, kann er jede Abwehr der Liga ausspielen, vorausgesetzt er fühlt sich wohl und wird von seinen Reihenkollegen gut geschützt. Körperlich ist der gebürtige Tscheche nämlich nicht der robusteste Kerl, hat aber auf höchsten Niveau schon nachgewiesen, dass ihn das nicht daran hindert, erfolgreiches Eishockey zu spielen. Egal ob Champions Hockey League, DEL, tschechische Extraliga oder in Übersee, überall zeigte der neue Eislöwe seine Scoring-Qualitäten und soll diese nun auch schnellstmöglich gewinnbringend in unser Spiel einbringen.
Wir sagen Herzlich Willkommen in Dresden und wünschen dem 7. Petr an der Elbe viel Erfolg.
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