Die Reihe eines Jubilars leitete heute den Jubiläumserfolg gegen das Feinstaubviertel ein. Trotz wackeliger zwei Drittel holt unser Team den ersten Derbysieg der Saison und gewinnt am Ende gegen geknickte Fenneks sogar noch deutlich mit einem Derby-Sixpack.
Das erste Drittel begann mit einer Saisontradition. Zum fünften Mal im neunten Spiel nahmen wir die erste Strafe und kassierten im ersten Unterzahlspiel direkt den 1:0-Rückstand. Zwar erarbeiteten wir uns danach ein Übergewicht, doch agierten zu uninspiriert. Zu wenig Körper, zu wenig Gier auf Tore, zu wenig Fokus und Kontrolle.
Dies sollte sich im zweiten Drittel dann glücklicherweise ändern. Die Gorcik-Reihe auf dem Eis, 100. Spiel für Sebastian, Foxy fährt den Konter und bedient Andy in der Mitte, der zum wichtigen 1:1 ausgleichen konnte. Wenig später Powerplay und der heute richtig starke David Suvanto leitete die erste Führung ein. Toller Antritt, mit Übersicht zurück gepasst und Alec Ahlroth stellte auf 1:2. Danach waren wir näher am dritten Tor, kassierten aber durch eine Nachlässigkeit den Ausgleich. Momentum hergeschenkt. Netterweise machte es uns aber der Gastgeber nach und so konnte ausgerechnet Tom Knobloch vor der zweiten Pause wieder für die Führung sorgen. 2:3.
Im Schlussdrittel ließen wir den Füxxxen zunächst zu viel Scheibenbesitz und Chancen, doch nach einem erfolgreichen PK besorgte Tomas Sykora die beruhigende 2:4-Führung. Wieder hatte Suvi gut angekurbelt. Als dann kurz darauf Andy im Powerplay Adam Helewka bediente, der Morrone gnadenlos entzauberte und das Ergebnis auf 2:5 hochschraubte, war die Derbymesse gelesen. Doc Subrs Mannen hatten den Fuxxx-Kompensator auf Hochtouren laufen und konnten letztlich sogar ein zweiminütiges 6 vs. 3 Unterzahlspiel mit dem DDelorean killen. Gut für die Quote, aber wenig aussagekräftig, da die Hausherren bereits mit hängenden Köpfen unterwegs waren. Das 2:6 von Jan Nijenhuis in der letzten Minute war dann fast des Bösen zu viel, doch man soll ja die Feste feiern wie sie fallen. Derbysieg Nr. 50 im 92. Duell mit den Lausitzern.
Fazit: Das Ergebnis für einen 50. Derbyerfolg standesgemäß, aber zwei Drittel lang alles andere als erwartbar. Am Ende reicht es trotzdem zu einem glasklaren Sieg, was einmal mehr das Potenzial im Team zeigt. Wir dürfen uns nur nicht mehr so oft darauf ausruhen, dass das schon reichen wird. Obwohl Fabian Hegmann keine Aktie am dürftigen Düsseldorf-Spiel hatte, war klar, dass Marvin Berbner heute wieder starten würde und auch wenn es der wackeligste Auftritt der Saison von Marvin war, hielt er uns letztlich abermals den Sieg fest. Weiterhin 100 % Siegquote als Starter. Zudem hat heute die Special Teams Statistik gepasst, aber diese stellt eher ein Muster ohne Wert dar, da gerade am Ende vieles zusammenkam, was nicht als normal bezeichnet werden kann. Dennoch tut es gut, mal mit 84 % PK und 60 % PP nach Hause zu fahren.
Am wichtigsten waren aber die drei Zähler und der Sprung zurück in die obere Hälfte der Tabelle. Die Spinks heute offensiv wieder kein Faktor, dafür aber Sykora, Andres und Suvanto (unserer Meinung nach mit drei Vorlagen) richtig am Drücker.
Wir sind Derbysieger. Das tut heute gut. Sonntag sollte es aber auch genauso erfolgreich weitergehen, um mal dauerhaft im vorderen Bereich der Liga anzukommen und sich etwas freizuschwimmen.
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