Freitag, 18. September 2026

Wir haben den Auftakt komplett verkasselt ...

Eislöwen scheitern im eigenen Kopf!

Kassel war nicht etwa sonderlich gut. Wir waren für die ersten mindestens dreißig Minuten einfach gar nicht da. Zu verkopft, emotional völlig drüber und auch der Zwischenspurt zum 2:4 und 3:5 änderte daran nichts.

Der Auftritt war nüchtern betrachtet einfach gar nix. Wir haben all unsere Defizite aus der Vorbereitung in die Waagschale geworfen, unsere Stärken dafür aber für 50 Minuten nicht abgerufen. Ein klassischer Fehlstart. Aber wir sind es ja gewohnt, Schlusslicht zu sein. Daher sehen wir das Positive. Die Fans heute top. Wir haben mehr Tore geschossen als in den letzten beiden Auftaktspielen und schnuppern mit nur drei Punkten Rückstand ja förmlich an der Tabellenspitze. 

Für das erste Saisontor sorgte der einzige, der heute das Niveau der Vorbereitung abgerufen hat. Adam Helewka. Ansonsten können und müssen wir das wohl als kapitalen Betriebsunfall bezeichnen. Wir sind ja mittlerweile Reifenplatzer zum Saisonstart gewohnt. 

Sonntag braucht es eine Reaktion im Duell des Ab- und Aufsteigers. Das ist klar. Aber durchdrehen werden wir jetzt nicht. Es war der perfekte Denkzettel für das gesamte Team. Wir haben heute alle zehn Tore geschossen und am Tabor 2.0 genascht. Nicht lecker, aber dafür schön bitter. 

Aufstehen. Besser machen. Macht euch gerade. Kassel hat das erste Spiel der Saison gewonnen. Unser Ziel ist ein anderes.

P.S.: Vielleicht haben wir alle zu sehr gelobt. Aber man muss die Feste halt auch feiern wie sie fallen. Heute ist Frust da. Morgen kommt die Lust zurück. 

P.P.S.: Wenigstens hat das Team die Privatinsolvenz von Paule abgewendet, denn ein Comeback-Sieg wäre ihm teuer zu stehen gekommen. Puh. 

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