Erstmals seit über einem Jahr verzeichneten die Eislöwen weniger als 4.000 Zuschauer in der eigenen Arena. Ein kleiner Denkzettel aufgrund des schlechten Saisonstarts. Doch die Fans, die auch heute wieder dabei waren, lieferten nicht nur teilweise Gänsehautstimmung, sondern wurden für ihr Kommen auch mit dem langersehnten ersten Saisonsieg belohnt.
Bereits in der zweiten Minute sorgte Oliver Granz mit einer starken Energieleistung für die frühe und wichtige erste Führung der Saison. Alec Ahlroth und Tyson Spink stellten binnen weiterer 203 Sekunden auf 3:0 und es roch nach einem Statement-Sieg. Doch fortan griffen nicht nur die Refs mehrfach negativ in den Spielverlauf ein, sondern auch unser Team killte mitunter das eigene Momentum. Eine Schauspieleinlage von Nick Latta brachte uns in doppelte Unterzahl und so klingelte es auch heute wieder in Unterzahl. 3:1.
Im Mittelabschnitt folgten weitere dubiose Pfiffe, doch Kapitän Dane Fox antwortete mit dem 4:1 nach abgesessener Bankstrafe. Mit dem 5:1 von Tylor Spink war dann endgültig der Deckel drauf, auch wenn die Gäste wenig später durch einen abermals fragwürdigen Entscheid zum 5:2 kamen.
Fortan lag bei unseren Eislöwen der Fokus eher darauf, keine Strafen mehr zu kassieren und so wurde es nichts mit einem Schützenfest. Jedoch verwaltete man das Spiel souverän und kam letztlich zu einem ungefährdeten ersten Heimsieg.
Fazit:
Der erste Pflichtspielsieg seit dem 1. März 2026 ist fix. Wie damals (Schwenningen), war es ein Gegner aus Baden-Württemberg, welcher gegen Dresden baden ging. Es war eine mutige Entscheidung von Bo Subr, auf Marvin Berbner im Tor zu setzen, aber letztlich die absolut richtige. Berbner lieferte eine stabile Leistung, händelte den Druck sehr cool und gab seinen Vorderleuten genügend Vertrauen.
Offensiv hat man zügig gezündet, endlich auch die bislang punktlosen Spinks (0 und -7 nach drei Spielen) auf das Scoreboard gebracht und nach einem heißen Start das Spiel kühl verwaltet.
Ein wichtiger erster Schritt in die Saison. Special Teams bleiben ein massives Thema, doch bei fünf gegen fünf hat man heute endlich das umgesetzt, was man immer möchte.
Die zweite Hälfte des Spiels war zwar dann eher im Verwaltungsmodus, statt ein Achtungszeichen zu setzen, doch der Weg war dann irgendwo aufgrund der Gemengelage auch nachvollziehbar.
Wir haben die rote Laterne abgegeben. Von jetzt an geht es hoffentlich nur noch nach oben.
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