Mit Pech meinen wir vor allem Lukas Pech. Der fast 43-jährige Oldie mit Legendenstatus im tschechischen Eishockey zockte groß auf und zerstörte Dresden im ersten Drittel mit zwei Toren und einem Assist fast im Alleingang.
Unsere Eislöwen hatten Glück, nur mit 4:0 aus dem Drittel gegangen zu sein. Sie bekamen ihre eigene Medizin verabreicht. Tabor lief uns immer wieder aggressiv an, checkte gut, zeigte sich handlungsschnell und überrannte uns mehrfach. Wir wirkten dagegen, als hätten wir ein zweites Pre-Game-Skate statt eines Spiels. Einstellung schlägt so halt Aufstellung.
Zwar besserte sich ab dem Mitteldrittel einiges, doch das Spiel war längst verloren und zeigte auf, wofür so eine Vorbereitung da ist. Schwächen aufzeigen und daraus lernen. Die Teams sind an unterschiedlichen Punkten der Vorbereitung. Wir wirkten müde nach dem intensiven Freitag, Tabor dagegen ziemlich frisch und agil. Die Tschechen beginnen bereits am 9. September mit der Liga. All das relativiert das müde Auftreten unserer Jungs keinesfalls. Es war ein Dämpfer und Schlag vor den Bug, der gesessen hat und verdeutlicht hat, womit man als frisches Team noch Probleme hat. Einem eingespielten, eingeschworenen Team passiert so etwas eher nie, oder ganz selten. Zudem hatten wir einiges an Reisestress, Ortswechseln und Trainings, was natürlich ermüdend ist. Dennoch sollte so ein Drittel gegen ein Team auf gleichem Niveau nicht passieren.
Dafür ist es aber Vorbereitung. Niederlagen schmerzen jetzt deutlich weniger und helfen dabei, zu wachsen. Am nächsten Wochenende warten noch größere Prüfsteine mit noch mehr Qualität auf uns. Wobei Tabor läuferisch mit all denen wohl mithalten könnte. Wir sind uns sicher, dass wir da wieder ein besseres Gesicht unserer Eislöwen sehen werden.
Wir sehen uns zum Heimturnier in der Eishalle.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen