Freitag, 6. November 2020

Eiskalt ausgekontert...

Eislöwen zahlen zum Auftakt viel Lehrgeld!

Man könnte ganz lapidar sagen, dass unsere Jungs halt mal wieder die traditionelle Auftaktpleite (nun schon acht Jahre hintereinander) kassiert und zum sechsten Mal in Folge im ersten Spiel nur das obligatorische eine Tor erzielt haben.

Geht man aber etwas in die Tiefe, wird es schon spannender. 8:1 klingt natürlich übel, war es dann in den letzten Minuten des Spiels sicherlich auch, als nach dem schnellen 4:0 im Schlussabschnitt die Köpfe runtergingen und folglich die Ordnung erheblich litt, doch davor war es ein sehr ordentliches Auswärtsspiel unseres Teams, welches sich aber jeglicher Siegchance beraubte, indem es zu undiszipliniert agierte und, angeführt von DEL-Leihspieler Patrick Reimer, von starken Allgäuern eiskalt dafür bestraft wurde.  

Fazit: Man kann das Spiel auf zwei Punkte runterbrechen. Disziplin und offensive Power. Beides mangelhaft. Dazu kam eine überragende erste Reihe der Gastgeber in Topform und unser partieller Übermut im durchaus guten Forecheck, der den geduldigen Jokers letztlich perfekt in die Karten gespielt hat.

Übrigens hat Helenius heute, auch wenn es nach acht Gegentoren irre anmutet, seine Extraklasse klar nachgewiesen. Gleich drei Monstersaves packte unser Finnen-Fänger aus. Weiter so Großer.

Vor zwei Jahren gab es zum Auftakt auch ein 8:1 in Ravensburg, am Ende der Saison standen wir im Halbfinale. Nicht, dass es wieder so kommen wird, aber es war nur ein Spiel. Es gab "nur" 3 Punkte zu vergeben. Devise: Daraus lernen und schnell abhaken. Man vergisst beim Altersdurchschnitt des Teams nämlich auch schnell, dass beinah die Hälfte des Kaders unter 24 Jahre alt ist.

P.S.: Man hat heute Nachverpflichtung Evan Trupp natürlich die fehlende Spielpraxis angemerkt, doch bekommt er die, wird er liefern, denn auch das war heute schon in Ansätzen zu sehen. 

Sonntag winkt die Chance, es besser zu machen. Auf geht's.  

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