Vier Jahre ist es mittlerweile her, da schwang sich ein damals 21-jähriger an der Elbe zum DEL2-Rookie des Jahres auf. Vlad Filin.
Der schnelle und technisch versierte Stürmer mit russischen Wurzeln spielte sich direkt in die Herzen der Fans, brillierte an der Seite von Reed, Rodman, Campbell und Co. als treffsicherer Torjäger und wichtiger Faktor im Angriffsspiel.
In 61 Spielen gelangen Filin neben 18 Tor-Vorlagen auch 17 eigene Treffer, einer davon sogar unter freiem Himmel im Winterderby gegen die Lausitzer Füchse.
Nach herausragenden Playoffs, in denen er mit 6 Toren entscheidenden Anteil am Eislöwen-Vormarsch bis ins Halbfinale hatte, rief die DEL und da er natürlich als Berliner Föli und Ex-Eislöwe nicht für den neuen Kooperationspartner der Hauptstädter, die Lausitzer Füchse, auflaufen wollte, wechselte er nach Nürnberg, wo ihm jedoch der Durchbruch noch nicht gelingen sollte.
Über den Umweg Frankfurt folgte dann der zweite DEL-Versuch in Straubing, wo er zum Ende der Saison 18/19 wirklich angekommen schien. Doch ausgerechnet nach seinem Torerfolg in den Preplayoffs gegen den Heimatclub aus Berlin schlug das Schicksal hart zu. Nach einem unglücklichen Check von Jonas Müller, erlitt Filin eine schwere Knieverletzung, die ihn lange Zeit außer Gefecht setzte. Der Linksschütze hatte danach sichtlich Mühe, wieder ins Team und zu seiner Form zu finden. Dies möchte er nach einer enttäuschenden Spielzeit nun an der Elbe schaffen und dabei eine wichtige Rolle im Angriff der Eislöwen spielen.
Der verlorene Sohn ist also heimgekehrt und auch mit offenen Armen empfangen worden, als er auf dem traditionellen Grillfest der Eislöwen plötzlich aus der Tür trat, muss sich jedoch natürlich auch in Dresden neu beweisen.
Filin ist der nächste in einer Reihe mutiger Eislöwen-Transfers in diesem Sommer und man darf gespannt sein, ob sich der Mut am Ende auszahlen wird.
Wir freuen uns jedenfalls sehr über die Rückkehr unseres Filinchens und hoffen, dass es an 2016 anknüpfen und ein hoffentlich noch stärkerer Fixstern im Team sein kann.
Vlad wird in Dresden wieder seine angestammte Nummer 47 tragen und ist der mittlerweile neunte Stürmer im Aufgebot.
Willkommen zuhause.
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