Samstag, 29. Dezember 2007

Sonderzug hui, Eislöwenspiel pfui



Tolles Erlebnis mit Sonderzug, doch die Eislöwen enttäuschen ihre Fans!

Spielbericht von www.eisloewen.de:

Vor dem Spiel
Zur Auswärtsfahrt des Jahres waren weit über 400 Dresdner angetreten. Die Stimmung unter den Fans war dank der Zugfahrt und des tollen Empfangs der Passauer bestens, die Mannschaft konnte aber leider nicht wie geplant ihren Beitrag leisten, um das Ganze abzurunden. Ohne Markus Rohde und David Cermak traten die Eislöwen an, im Tor stand zunächst Michal Marik.



1. Drittel
Die Gastgeber zeigten von Beginn an, dass die Gastfreundschaft auf dem Eis aufhört und lieferten eine beherzte, kämpferisch starke Leistung. Die Eislöwen spielten lethargisch und nahmen nur selten den Kampf an. Man zog immer nur dann das Tempo an, wenn es brenzlig wurde. So egalisierten Michael Schmerda und Pavel Vit postwendend die verdiente 1:0- bzw. 2:1-Führung der Black Hawks.



2. Drittel
Die Dresdner Fans hofften, die Mannschaft wäre nach dem ersten Drittel gewarnt, aber man bekam auch im 2. Drittel keine bessere Mannschaft zu sehen. In der 24. Minute nutzte Fabian Hadamik ein 5:3-Überzahl zur erneuten Passauer Führung. Michael Schwarzkugler konnte diese sogar auf 4:2 ausbauen, was durchaus dem Spielverlauf entsprach. Petr Sikora verkürzte aber noch vor der Pause, ebenfalls in 5:3-Überzahl.



3. Drittel
Im letzten Drittel machten die Eislöwen schließlich mehr Druck, mit leeren Händen wollte man offensichtlich nicht die Heimreise antreten. Jason Lundmark gelang mit einem Schlagschuss schließlich der 4:4-Ausgleich. Die Eislöwen drängten nun auf den Siegtreffer, aber die Passauer hatten in dieser Phase das nötige Glück und retteten sich verdient in die Verlängerung.



Verlängerung
Hier passierte lange Zeit nichts, aber zwei Minuten vor Ende waren die Eislöwen noch einmal in Überzahl. Dank eines druckvollen Powerplays war man dem Siegtreffer sehr nah, fallen sollte dieser aber nicht.



Penaltyschießen
Im Penaltyschießen versuchte es zunächst Adriano Carciola, dieser scheiterte aber. Fabian Hadamik machte es für Passau besser. In der zweiten Runde scheiterten sowohl Petr Sikora als auch Janne Kujala. Kevin Gardner musste nun treffen, damit die Eislöwen im Spiel blieben und er behielt die Nerven. Dies nützte allerdings nichts mehr, da folgend auch Dustin Hughes zum verdienten Passauer Heimerfolg traf.



Fazit
Insgesamt zeigten die Eislöwen den mitgereisten Fans keine gute Partie. Der Stimmung tat dies aber keinen Abbruch, so dass trotz der dürftigen Leistung auch der zweite Sonderzug als tolles Erlebnis in Erinnerung bleiben wird.

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