2021 kam David Rundqvist an die Elbe und suchte drei Jahre lang technisch und läuferisch in der DEL2 seinesgleichen, was sich für ihn allerdings in gewisser Weise auch zum Problem entwickelte. Es gab kaum Mitspieler, die seinen Stil, sein Tempo und seine Laufwege matchen konnten.
Es folgte eine bittere Rückenverletzung im Sommer vor der Meistersaison und damit ein langer beschwerlicher Weg zurück. Zum Ende der Hauptrunde machte er seine ersten Comebackspiele und konnte letztlich auch in acht der 18 Playoffspiele mitwirken, in denen er mit seinen Fähigkeiten, seinen Läufen und immerhin vier Assists auch Anteil am Aufstieg hatte.
In dieser Saison war nun die Hoffnung groß, dass er in der DEL noch einmal richtig durchstarten könnte, da er als Spieler eher für diese Liga gemacht schien als für die DEL2. Sein Tempo und Skillset hätte uns sicher geholfen. Doch aufgrund einer weiteren Verletzung im Rückenbereich und folglich auch noch wegen der bekannten Lizenzierungspanne war dieses Thema dann letztlich auch gegessen.
Nach fünf Jahren mit viel auf und ab, in denen nicht nur David, sondern auch die Eislöwen eine gewisse Treue und Loyalität sowie Geduld bewiesen haben, ist nun der Punkt gekommen, sich voneinander zu verabschieden.
Menschlich sehr schade und traurig, doch sportlich der einzig logische Schritt. David wartet nun bereits seit zwei Jahren auf ein Tor und konnte sich auch in Düsseldorf nicht dauerhaft im Stammkader festspielen. Wir brauchen gerade offensiv einen echten Neustart und ein anderes Feuer im Spiel.
Wir wünschen Rundi allerdings nur das Beste und hoffen, dass er in Landshut zu alter Topform aufsteigt, vor allem aber dauerhaft gesund bleibt und den Spaß am Eishockey wiederfindet.
Tack Rundi. Danke für deinen Einsatz in Blau und Weiß.