Samstag, 31. Januar 2026

Tack Rundi ...

Ein langer Abschied!

2021 kam David Rundqvist an die Elbe und suchte drei Jahre lang technisch und läuferisch in der DEL2 seinesgleichen, was sich für ihn allerdings in gewisser Weise auch zum Problem entwickelte. Es gab kaum Mitspieler, die seinen Stil, sein Tempo und seine Laufwege matchen konnten.

Es folgte eine bittere Rückenverletzung im Sommer vor der Meistersaison und damit ein langer beschwerlicher Weg zurück. Zum Ende der Hauptrunde machte er seine ersten Comebackspiele und konnte letztlich auch in acht der 18 Playoffspiele mitwirken, in denen er mit seinen Fähigkeiten, seinen Läufen und immerhin vier Assists auch Anteil am Aufstieg hatte.

In dieser Saison war nun die Hoffnung groß, dass er in der DEL noch einmal richtig durchstarten könnte, da er als Spieler eher für diese Liga gemacht schien als für die DEL2. Sein Tempo und Skillset hätte uns sicher geholfen. Doch aufgrund einer weiteren Verletzung im Rückenbereich und folglich auch noch wegen der bekannten Lizenzierungspanne war dieses Thema dann letztlich auch gegessen.

Nach fünf Jahren mit viel auf und ab, in denen nicht nur David, sondern auch die Eislöwen eine gewisse Treue und Loyalität sowie Geduld bewiesen haben, ist nun der Punkt gekommen, sich voneinander zu verabschieden.

Menschlich sehr schade und traurig, doch sportlich der einzig logische Schritt. David wartet nun bereits seit zwei Jahren auf ein Tor und konnte sich auch in Düsseldorf nicht dauerhaft im Stammkader festspielen. Wir brauchen gerade offensiv einen echten Neustart und ein anderes Feuer im Spiel.

Wir wünschen Rundi allerdings nur das Beste und hoffen, dass er in Landshut zu alter Topform aufsteigt, vor allem aber dauerhaft gesund bleibt und den Spaß am Eishockey wiederfindet.

Tack Rundi. Danke für deinen Einsatz in Blau und Weiß. 

Mittwoch, 28. Januar 2026

Ein absolutes Muss ...

Schwendi bleibt unser Tendy!

Auch in der nächsten Saison wird Janick Schwendener das Tor unserer Eislöwen hüten. Eine wichtige Personalie, die aus unserer Sicht alternativlos ist. Wir sagen JAAAAAAAAnick!

Janick ist nicht nur seit fünf Jahren unsere Konstante im Kasten, und in dieser Saison der stabilste Torhüter in unserem Kader, sondern auch eine bedeutende Persönlichkeit und Identifikationsfigur.

Schwendi wird in der kommenden Spielzeit weiterhin an seinem Legendenstatus werkeln, ist er doch mit 173 Einsätzen, 95 Siegen und 12 Shutouts bereits jetzt unangefochtener Rekordgoalie der Eislöwen.

Neben Janick Schwendener, der hier ab Sommer seine sechste Saison angehen wird, haben auch Bruno Riedl, Felix Krüger, Sebastian Gorcik und Tomas Andres noch einen gültigen Vertrag für die nächste Eiszeit. 

Die Verlängerung von Schwendi ist die erste offizielle Personalentscheidung vom neuen Sportdirektor Jens Baxmann, der im Hintergrund schon intensiv am neuen Kader tüftelt, zumal er aktuell ohnehin nur für die DEL2 planen kann. 

Wir sind gespannt, welche Kaderkniffe noch folgen werden, aber auf jeden Fall guter Dinge, dass Baxmann einen guten Job machen wird.

Dienstag, 27. Januar 2026

Qualvoll ...

Eine Olympiapause, die wie gerufen kommt!

Was wir auch machen, wie gut wir auch spielen, am Ende schaffen wir es nicht, dies in ausreichend Tore umzumünzen und solange zu konservieren, um mal ein Erfolgserlebnis zu feiern. Wieder nur ein Tor, der Gegner kommt easy zu Treffern und die Refs machen natürlich auch zum x-ten Mal eine miese Figur. Es bleibt dabei, Videobeweis gibt es nur für die Gegner, selbst klare Fouls zum Kopf werden von dieser Zebra-Elite ignoriert. Ganz großes Kino.

Jetzt haben wir endlich mal vier Wochen Ruhe und auch vier Wochen keine Punktspielniederlage zu verarbeiten. Wer hätte gedacht, dass man sich mal so sehr auf eine eishockeyfreie Zeit freuen würde. Es ist noch nicht so lange her, da konnten wir es nicht erwarten, dass die Pause vorbei ist. Doch all das ist längst Geschichte. 

Erholt euch alle gut von den letzten schmerzhaften Wochen und Monaten. Ende Februar braucht es dann womöglich nur noch eine Pleite und der Abstieg ist sportlich besiegelt. Nur noch Acht.

Montag, 26. Januar 2026

Immer feste druff ...

Keine Punkte, keine Chance, kein Ansehen! 

Ist es nicht herrlich, dass wir nicht nur von Niederlage zu Niederlage eilen, abgeschlagen Letzter sind, einen erheblichen Rückstand auf den Vorletzten aufweisen und daher mit 99,9%iger Sicherheit wieder absteigen werden, sondern auch noch in schöner Regelmäßigkeit von den Regelhütern an der Nase herumgeführt werden? Ja, es ist nicht herrlich.

Aber mit uns kann man es machen. Auch das halten wir noch aus. Es geht nicht einmal darum, dass uns dadurch etwa so viele Punkte verloren gegangen wären, dass wir sonst noch eine Chance hätten, drinzubleiben. Nein. Es geht ums Prinzip. Fairplay im Sport. Gleichbehandlung in gleichen Situationen. Doch all das ist nicht wirklich erkennbar. 

Bestes Beispiel: Continuous Play. Die Mode-Regel der Saison. Angewendet wird sie aber lediglich bei unseren Gegnern. Bei uns dagegen werden in dieser Form erzielte Tore einfach on ice abgelehnt und dann nicht einmal per Videobeweis überprüft. Ist doch nur Dresden, sind sowieso Letzter, wen juckt es?! Uns juckt es. Aber im deutschen Eishockey wird noch sehr viel passieren müssen, ehe man wirklich von Fairplay sprechen kann. So sind dann halt Goalietore und die Geschichte dahinter geiler zu vermarkten, als anständige Refs.

Sei es drum. Sportlich hat es in Wolfsburg wieder nicht gereicht, einen Sieg einzufahren. Wir waren nicht clever, treffsicher und stabil genug. Das alte Lied. Seit unserem Sonderzugsieg haben wir daher nun sieben Niederlagen in Serie angesammelt, statt mal eine Miniserie an Siegen zu starten. Am WE sahen wir gleich bei fünf der acht Gegentreffer richtig schlecht aus, schlugen uns also abermals vor allem selbst. Ein schier endloser Albtraum. 

Nur noch neun. Dann haben wir es endlich überstanden. Bleibt aufrecht.

Freitag, 23. Januar 2026

Mucho Frusto ...

Man kann und will sich diese Saison nicht mehr schönsaufen!

Play it again Sam, again and again. Alles wiederholt sich, außer Siege. Wir quälen uns mittlerweile nur noch von Drittel zu Drittel und sehnen den finalen Dolchstoß herbei. So ist unser Gefühl im Moment.

Natürlich haben wir ein solides erstes Drittel, treffen sogar, doch da geht es schon wieder los. Kein Standing in der Liga, sodass die Refs einfach mal neue Vorgehensweisen entwickeln. Abgepfiffen, Puck geht über die Linie, Continuous play Regel. Soweit so gut. Doch dann kommt die Ansage der Schiedsrichter, die On Ice Entscheidung sei "kein Tor", ohne aber anschließend zum Videobeweis zu gehen und diese Entscheidung zu prüfen. Völliger Nonsens. Auf eine On Ice Entscheidung muss eine Off Ice Entscheidung folgen. Aber mit uns kann man es ja machen. 

Zu Beginn des Mitteldrittels dann die Führung für uns. Rourke Chartier hatte sehenswert die Kelle reingehalten. Gar nicht mal unverdient. Doch was dann folgte, war ein Offenbarungseid in drei Akten. Die drei folgenden Gegentore, die wir im zweiten Drittel kassierten, schossen wir allesamt selbst. Wir wollen niemanden persönlich angreifen. Jussi sah bei allen drei Toren leider gar nicht gut aus. Ein Gegentor bitterer als das andere und dann lag man also endlich, wie üblich, hinten. 1:3. 

Über den Rest brauchen wir nicht mehr reden. Wir schaffen es leider Woche für Woche und Spiel für Spiel, einen Weg zu finden, Spiele zu verlieren, egal wie gut oder schlecht der Gegner sich präsentiert. Wer hätte gedacht, dass wir das mal sagen oder schreiben würden, aber wir freuen uns auf die Olympiapause. Endlich mal vier Wochen ohne Niederlage, die man erklären und verarbeiten muss. Einfach mal durchatmen.

Fazit: Wir taumeln in teils erschreckender Art und Weise Richtung DEL2. Einige Spieler agieren lustlos, andere sind überfordert, wieder andere völlig außer Form. Es ist frustrierend, enttäuschend und teilweise peinlich. Man spürt, wie bei jedem Fan Minute für Minute mehr und mehr die nimmermüde Eishockeyliebe aus dem Körper entweicht und von endloser Frustration geflutet wird.

P.S.: Danke an euch alle. Die ganze Fangemeinde, die sich immer wieder aufrafft und alles versucht, positiv zu bleiben und die ganze Schei*e noch irgendwie zu genießen. Es ist kaum noch möglich. Umso mehr freut uns euer aller Engagement in Sachen Krebs. Auch heute habt ihr uns wieder großartig unterstützt. Wir zählen morgen gewissenhaft eure Spenden und werden euch den neuesten Zwischenstand präsentieren. Allein online sind wir heute auf 1.821,09 Euro geklettert, stehen also aktuell inklusive Gruppenbeitrag Bad Lions (2x83 Tore + 3x23 Punkte = 235,00 Euro), der am Ende noch dazukommt, und den Barspenden der Vorwoche (563,76 Euro) bei beachtlichen 2.619,85 Euro. Wir sind sehr optimistisch, dass wir mit der heutigen Sammlung an Barspenden die 3.000er-Marke knacken werden. Vielen Dank. Ihr seid eine Wucht.

Gute Nacht. Blau und Weiß, ein Leben lang.

Samstag, 17. Januar 2026

Metall statt Punkte ...

Eislöwen auf der Suche nach Torjägern!

Es war wie zuletzt viel zu oft erlebt. Man spielt ein gutes Spiel, ist sogar auf Augenhöhe, aber nutzt die eigenen Chancen nicht konsequent genug und kassiert hinten dann mindestens ein Gegentor zu viel, um das Abschlussproblem ausgleichen zu können.

Allein Dane Fox traf in München dreimal Metall. Das Spielsystem ist unter Gerry Fleming viel stabiler. Wir spielen dynamischer, homogener und situationsbezogener, aber haben ein Problem: Selbst die Torjäger treffen nicht mehr. Ortega, Parkes und Fox leiden unter massiven Ladehemmungen. So steht am Ende Niederlage Nr. 33 zu Buche und ein Wochenende mit zwei Siegen bleibt auch nach 40 Spielen weiterhin nur ein Traumszenario. Schwierig.

Sonntag: Mannheim zuhause mit tausendfacher Unterstützung, wenn die Schienen mitspielen. Gelingt die nächste Sensation? Ma guggn.