Sonntag, 30. März 2025

Gebrauchter Tag ...

Eislöwen mit schwächster Playoffleistung 2025!

Es war leider zu erwarten. Auf Sonne folgt halt manchmal auch Regen. Unsere Eislöwen erwischten heute insgesamt keinen guten Tag und kassierten trotz großem Kampf den Serienausgleich.

Das Spiel begann perfekt für Kassel. Früh gelang das 0:1. Zumindest wenn es nach den Schiedsrichtern geht, die ja angeblich pro Dresden pfeifen. Ja, ja, Kassel. Ohne Schiri haben wir keine Chance. Aus dem Grund bekommt ihr auch Schüsse ans Gestänge als Tore gewertet (nach Videosichtung allerdings absolut korrekt). Das 0:2 war dann richtig bitter, weil Danny Aus den Birken mehr oder weniger daneben griff. Doch trotz des 0:2 war keine Krise zu erkennen. Unsere Eislöwen arbeiteten weiter und kamen ausgerechnet in Unterzahl zum Anschluss. 1:2. Turnbull bediente Fox und der schoss Maurer die Fuge aus der Kanzel. 

Im Mitteldrittel bestimmte nur ein Team das Spiel. Dresden. Doch selbst die dicksten Chancen wurden, wie von Andy, leider etwas kläglich vergeben und so konnte Kassel die Führung auch in die zweite Pause retten.  

Das dritte Drittel begann dann mit der kältesten aller Duschen. Schlechtes Abwehrverhalten und Kassel stellte direkt auf 1:3. War es das? Nein. Unsere Jungs blieben bei der Sache, arbeiteten trotz fehlender Leichtigkeit weiter und kämpften für ein Comeback. Doch ganz ehrlich, so richtig glaubte wirklich nur das Team daran. Als dann nach vielen vergebenen Chancen Andrew Yogan in der 56. Minute auf 2:3 verkürzte, keimte noch einmal echte Hoffnung auf. Danach sogar eine Überzahlchance, doch wir agierten zu verkopft. Kassel sah wie der Sieger aus. Bis, ja bis Gästegoalie Maurer den Volltrottel-Award beanspruchte, indem er absichtlich das Tor verschob. Innerhalb der letzten zwei Minuten. Was will man sagen? Dumm wie Hulle. Das die Kassler darüber überhaupt diskutieren, zeigt, wie wenig Ahnung diese von Eishockeyregeln haben. Dass ihr am Ende davon trällert, dass DD ohne Schiris keine Chance hätte, untermauert eure fehlende Kompetenz. Vielleicht beschäftigt ihr euch lieber mit geschlossenen Toiletten und Mini-Gästeblocks, wenn ihre nächste Saison gegen Düsseldorf spielt. Ach ja, Andrew Yogan nutzte den fälligen und regelkonformen Penalty eiskalt zum Ausgleich. Einfach geil. 

Natürlich nützt uns das letztlich nichts, da wir in der Overtime erst unsere Überzahl ungenutzt ließen und dann auch noch den starken Schuss in den Winkel von Brune zum Sieg kassierten, doch wir haben Kassel zumindest den Finger gezeigt und bewiesen, dass man uns nie, wirklich nie abschreiben sollte. 

Fazit: Schwächste Playoffleistung des gesamten Teams. Das passiert und muss man auch akzeptieren. Dennoch hat man dem Überkrösus einen guten Kampf geliefert. Die Stimmung war trotz überwiegenden Rückstands gut und am Freitag holen wir uns in Kassel die Führung sowieso wieder zurück. Bis dahin kann das Kanonenfutter vom Heuboden ja noch einmal die Hockeyregeln studieren, um sich nicht gänzlich lächerlich zu machen. 

Hundewetter = Kasselsieg. Abhaken. 1:1. Nix passiert. Freitag geht's weiter.  

Freitag, 28. März 2025

Mentalitätsmonster sagen "Guude" ...

Eislöwen bringen Huskies direkt zum Heulen!

Spiel 1 des Halbfinales war eine Blaupause für diese Serie und sämtliche Vorab-Analysen. Fast alles lief so, wie man es erwarten konnte. Naja, zumindest aus unserer Sicht. Nach einer reifen und teils beeindruckenden Vorstellung klauten unsere Eislöwen nämlich das Heimrecht der Serie und setzten damit das erste Achtungszeichen.

Das Spiel begann eher taktisch. Doch man sah direkt in den ersten Shifts, wer mental das stärkere Team sein dürfte. Die erste dicke Gelegenheit hatte dennoch der Gastgeber. Doch Danny Aus den Birken scheint weiterhin im Playofftunnel zu sein. In der fünften Spielminute hatten dann die Eislöwen erstmals den Torschrei auf den Lippen, doch der satte Schuss im Powerplay landete am Pfosten. In der Folge sahen wir uns vermehrt auf der Strafbank wieder, was Kassel ins Spiel und in den Rhythmus brachte, ohne das sie allerdings wirklich Druck aufbauen konnten. In der 13. Minute gab es den Metalltreffer auf unserer Seite. Danny hat den Puck quasi an das Gestänge geguckt. Auffällig war, dass wir in der neutralen Zone durch die forcierten 1-gegen-1-Duelle der Huskies zu häufig durchfielen und Kassel dann schnell konterte. Glücklicherweise hatten die hessischen Stürmer jedoch Schwierigkeiten zu laufen oder Danny hielt stark. 

Das zweite Drittel begann direkt mit Basti Gorčík, der Yannic Seidenberg zum Comeback gratulierte, indem er ihn im Eis versenkte. Der Mittelabschnitt taugte uns, wir kamen immer besser in unseren Sweet Spot und hatten nun auch Chancen. Nach drei vergebenen Möglichkeiten hieß es wieder Strafbank und Unterzahl. Unglaublich, wie AdB heute wieder sämtliche Abfälscher im Slot einsaugte wie ein Dyson und keine Abpraller zuließ. Next Level Puckfresser. Da kannste nur sagen: Schmeckenlassen. Andrew Yogan hätte dann in der 31. Minute vorne mit einem schnellen Pass in die Mitte die Führung vorbereiten können, doch zögerte einen Tick zu lange. Zwei Minuten später dann folgende Situation. Olsen fuhr durch den Torraum und berührte dabei Danny Aus den Birken klar erkennbar. Auch wenn Huskies-Coach Woodcroft (frei übersetzt = Holzhütte) hinterher rumheulte, dass dies keine Strafe gewesen sei, war es doch eine klare und ahndungswürdige Behinderung. Aber logisch weinte er, da wir das Powerplay in das einzige Tor des Abends verwandelten. Yogs stand links vom Kasten und suchte den Pass auf die andere Seite, doch der Puck ging stattdessen über Umwege und mit Glück als Lucky Bounce an Gibson vorbei ins Tor. 0:1. Direkt danach hätte Porsche auf 0:2 stellen können, doch scheiterte denkbar knapp an der Querlatte. Eine Minute später das nächste dicke Ding. So viele Chancen bekommst du gegen Kassel normalerweise nicht in so kurzer Zeit. Vor der Pause mussten wir hinten noch einmal schwer schuften und Dannys Fanghand regelte den Rest. Mit einem Topreflex rettete er die knappe Führung in die Pause. 

Das Schlussdrittel startete mit anrennenden, forschen Schlittenhunden. Mit dem Willen, auszugleichen und das Heft des Handelns in die Hand zu nehmen. Präzise gesagt, nahmen wir an, dass es so kommen würde. Doch stattdessen sah man das wohl abgezockteste Drittel unserer Eislöwen in den Playoffs 2025. Da stimmte beinahe alles. Starke Defensivaktionen, Slides, Schussblocks, abgelaufene Scheiben. Dazu immer gallig am Gegner und clever im Spiel gegen die bzw. mit der Uhr. Bis zur 59. Minute passte das Spiel der Huskies zur mittlerweile mauen Stimmung in der Halle. Es fehlte komplett an Power und Glauben, auch wenn man zumindest in Sachen Lattentreffern ausgleichen konnte. Doch es sollte sich noch eine weitere Chance ergeben. Strafe DD. Unterzahl. Die Hausherren zogen den Goalie und spielten 6 gegen 4. Wir ließen jedoch auch mit zwei Männern weniger nichts mehr anbrennen und brachten das knappste aller Ergebnisse in unserer Paradedisziplin über die Zeit. Boooom. Sieg. Auswärts. Zu Null. Upsi.

Fazit: Es ist nur ein Sieg, aber es ist ein ganz wichtiger Sieg für den Kopf. Wer jetzt noch nicht daran glaubt, dass dieses Team den ganzen Weg gehen kann, ist nicht mehr zu retten. Das war ab dem Mitteldrittel Playoffhockey at it's best. Die Defensive, rund um unsere Gummiwand Danny Aus den Birken, ist grandios. Dazu das sensationelle PK und eine Offensive, die gut genug ist, öfter zu treffen als der Gegner. Trotzdem muss man das Ding direkt abhaken und den Fokus auf Sonntag richten. Denn dann beginnt das Spiel wieder bei Null und ein paar Baustellen (Bullyquote, Disziplin) hat man ja auch noch. Bis dahin dürfen wir aber durchaus kurz feiern und den Moment genießen. Es war nämlich erst der zweite Sieg in unserer Zweitliga-Playoffs-Halbfinalserien-Historie. Wir vermuten aber, es wird in diesem Jahr nicht der letzte bleiben.

Wir haben da so ein Gefühl. Danke Männer, für die jetzt schon geilste Zeit des Jahres. Wir sehen uns am Sonntag. Lasst uns die Bude richtig anzünden.

Dienstag, 25. März 2025

Ein CATegorisiertes DOGma ...

Unsere Vorschau auf das Halbfinale der Playoffs 2025!

Für manche ist es das vorweggenommene Finale, für manche ein Horrorlos, auf jeden Fall aber die ultimative Herausforderung. Dies gilt allerdings, anders als viele denken, für beide Seiten. 

Wir sind nämlich in dieser Spielzeit ganz sicher kein Lieblingsgegner der Huskies, auch wenn der Blick auf die Historie beider Clubs klar für die Hessen sprechen mag. 

Direkter Vergleich (Head to Head)

DEL2 Hauptrunde 2024/2025:
DRE vs. ECK
2 Siege 2
6 Punkte 6
13 Tore 13
(3/14) 21,4% Powerplay 11,8% (2/17)
(15/17) 88,2% Penalty Killing 78,6% (11/14)
118 Schüsse 127
37 Strafminuten 28
54 Blocks 31
(94/231) 40,7% Anspiele (Bullys) 59,3% (137/231)
(6P.) Yogan Topscorer Weidner (4P.)

Historischer Vergleich
17 Siege 31
0 Playoffsiege 0
0 PO-Seriensiege 0

Beide Teams trafen noch nie in den Playoffs aufeinander. Somit feiern wir ab Freitag eine Premiere in jeder Hinsicht. Alles ist frisch, alles ist neu und alles ist offen. Denn nicht nur der grobe Blick auf die Zahlen zeigt, dass sich beide Teams auf Augenhöhe begegnen. Dennoch nimmt Kassel natürlich als finanzieller und sportlicher Krösus der Liga die Favoritenrolle ein, die sie sich auch aufgrund des Hauptrundentitels mit insgesamt vier Zählern mehr als Dresden auf dem Konto erkämpft haben. 

Kassel kann den teuersten und qualitativ hochwertigsten Kader der DEL2 aufbieten. Sie sind ein defensivstarkes Team mit starken Torhütern, welches aber offensiv nicht gerade als Effizienzmonster bezeichnet werden kann. Sie brauchen im Schnitt sogar mehr Schüsse als wir, um ein Tor zu erzielen. Dafür sind sie aber defensiv sehr schwer zu überwinden. In der Hauptrunde hatte kein Team eine höhere Schuss-pro-Gegentor-Quote als Kassel (12,9). Doch machen wir es aktuell: In den Playoffs liegt unser Wert bei 32,0. Kassel weist ebenfalls beachtliche 21,8 auf. Die Huskies haben allerdings im Viertelfinale auch gegen die elftbeste Offensive der Liga gespielt, während die Eislöwen immerhin die sechstbeste Offensive der DEL2 mit dem gleichen Gegentorschnitt in Schach halten konnte. 

Die Qualität der Hessen wird vor allen Dingen am Anspielpunkt deutlich. Kassel stellt die mit Abstand beste Quote bei Face Offs, was wir in den vier Saisonduellen auch zu spüren bekamen. Doch trotz nur rund 41 Prozent gewonnener Anspiele, verloren wir gegen die Huskies nur ein Duell nach regulärer Spielzeit und das auch noch mit einem ersatzgeschwächten Kader von 16 Spielern, da uns eine Krankheitswelle erwischt hatte. 

Der Saisonvergleich ist absolut ausgeglichen. Auch die Schussbilanz liegt nah beieinander. Was wir in puncto Bullyquote einbüßen, holen wir über die Special Teams und die Blockqualität wieder heraus. Beide Bereiche sind jetzt nicht so unwichtig in den Playoffs, was wir im Viertelfinale eindrucksvoll unter Beweis gestellt haben. 

Die Hessen stellen das zweiterfahrenste Team der Liga. Nur Turnbull und Co. haben noch mehr Routine aufzubieten. Selbige haben beide Teams im Viertelfinale ausgespielt. Nun werden im direkten Aufeinandertreffen also die Nuancen entscheiden, wessen Traum vom Meistertitel ausgeträumt sein wird. 

Beide Teams sind unheimlich tief besetzt. Jeweils 17 Spieler konnten zweistellig scoren. Zudem können beide Mannschaften auf zwei starke Goalies bauen. Es wird kein Weg daran vorbeiführen, in DD weiterhin auf Danny Aus den Birken zu setzen, der bislang fast schon pervers gute Playoffs spielt und an frühere Karrieretage erinnert. In Kassel wird man sehen müssen, ob man für Gibson einen Importfeldspieler opfert oder wie im Viertelfinale auf Backup Philipp Maurer setzen wird, der eine starke Saison spielt, aber in den Playoffs noch nicht wirklich gefordert wurde und mit 24 Jahren sicherlich auch nicht der erfahrenste Mann auf der Position ist. 

Das Duell der beiden Defensivmächte der Playoffs wird an Intensität das Viertelfinale definitiv toppen. Beide Teams verfügen über unangenehme Spieler mit viel gritty potencial. Doch Dresden ist in der Tiefe sogar etwas stinkstiefeliger besetzt als Kassel. Matze Pischoff nimmt es als 4th-Liner mit jedem Topstar auf. Ob das nun vom spät verpflichteten David Wolf aufgefangen werden kann, ist zu bezweifeln. Eher kostet dieser den Huskies die Serie. Entscheidender sind da Akteure wie Weidner, Turgeon oder Olsen. 

Turgeon ist auch am Anspielpunkt ein Faktor und neben Garlent der stärkste Mann am Bullykreis. Hier müssen Fox, LeBlanc und Andres besser dagegenhalten als in der Hauptrunde, um die Hessen mit Scheibenverlusten zu stressen. 

Offensiv dürften die Eislöwen einen Tick stärker besetzt sein. Zehn unterschiedliche Torschützen in der ersten Runde sprechen Bände. Doch auch defensiv muss man sich mit dem besten PK der Playoffs und einigen Blockmonstern im Kader sicherlich nicht verstecken. 

Aus unserer Sicht wird in dieser Serie einzig und allein die jeweilige Tagesform entscheiden. Wer diese konstanter abrufen kann, wird am Ende weiterkommen und um den Titel spielen.

Wir sehen unsere Eislöwen ganz knapp vorn. Kassel sieht das erfahrungsgemäß anders. Doch wir haben zudem den geringeren Versagens-Druck als Kassel und gehen nicht mit der Favoritenbürde in die Serie. Seit ihrer Meisterschaft im Jahre 2016, als es noch keine Aufstiegsregelung gab, unternehmen die Huskies nun den achten Versuch, den Titelgewinn zu wiederholen. Nur zweimal schaffte man es ins Finale, in dem man dann aber jeweils den kürzeren zog. Zweimal endete der Lauf im Viertel- und zweimal im Halbfinale. Lasst uns dreimal daraus machen. 

Unser Serien-Tipp: 
DRE(4.) 4:3 ECK (1.) 

Montag, 24. März 2025

Richie hat verlängert ...

Dresdner bleibt in Dresden!

Ricardo HendrESChke, der das Kürzel seines Ausbildungsclubs im Namen trägt, hat seinen Vertrag in Dresden verlängert und wird damit in seine vierte Saison in seiner Geburtsstadt gehen.

Der 22-jährige Angreifer hat speziell in dieser Saison in einer Reihe mit Matthias Pischoff und Nicolas Schindler einen gewaltigen technischen, taktischen und körperlichen Entwicklungsschritt gemacht. Doch trotz zahlreicher Chancen ist sein Scoring der Bereich mit dem größten Verbesserungspotenzial. 

Genau dieses soll er spätestens in der kommenden Spielzeit dann auch abrufen, um sich entweder in der DEL2 reihentechnisch nach vorne zu arbeiten oder im Aufstiegsfall weiterhin einen Platz im DEL-Kader zu erwirken. In der zweiten Saisonhälfte der aktuellen Spielzeit hat Ricardo Hendreschke bereits erste Ansätze in diese Richtung gezeigt. 

Wir freuen uns auf jeden Fall, dass uns und unserem Team neben Felix Krüger ein zweiter Dresdner und damit auch ein wichtiger Identifikationsfaktor für die Ambitionen anderer Nachwuchsspieler am Standort erhalten bleibt.

Wir wünschen Richie viel Erfolg im weiteren Playoffverlauf, ein paar geile und wichtige Playoffbuden, bestenfalls die erste Silberware und natürlich eine erfolgreiche Zukunft in DD. 

Richie als Eislöwe:

Spiele: 132
Tore: 8
Vorlagen: 19
Punkte: 27
Schüsse: 110
Rating: -3
Strafminuten: 16
Siegtreffer: 1


Sonntag, 23. März 2025

DD = Dresdner Defensivstärke ...

Ein Fingerzeig fürs Meisterrennen?

Abgedroschen, aber wahr. Defensive gewinnt Meisterschaften. So gesehen haben unsere Eislöwen in der Viertelfinalserie gegen Rosenheim ein Zeichen an die Konkurrenz ausgesendet, dass mit ihnen zu rechnen ist.

In allen signifikanten Defensivwerten gibt Dresden bislang den Ton an. Allerdings gehört halt auch zur Wahrheit, dass alle Teams bislang nur einen Gegner gespielt haben. Dennoch wird sich der Stil nicht grundliegend ändern. Egal, ob wir nun auf Kassel, Ravensburg, Krefeld oder Landshut treffen sollten. Lediglich Kassel vermittelt derzeit den Eindruck, wirkliches Defensivhockey spielen zu können. Alle anderen sammeln ordentlich Gegentore und machen uns daher auch nur begrenzt Sorgen. Aktuell ist die Wahrscheinlichkeit allerdings sehr hoch, dass wir auf Kassel treffen werden und uns damit eine weitere defensiv geprägte Serie ins Haus steht. Die ultimative Herausforderung. Doch unsere Werte können sich absolut sehen lassen und machen dementsprechend Mut.

Bester Goalie der Playoffs:

Danny Aus den Birken
5 Spiele
316:22 Minuten
4 Siege
5 Gegentore
0,95 Gegentore/Spiel
155 Paraden
96,88% Fangquote
1 Shutout

Beste Defensive der Playoffs:

Eislöwen
5 Spiele
4 Siege
5 Gegentore
1,0 Gegentore/Spiel
160 gegnerische Schüsse
32(!) gegnerische Schüsse/Gegentor

Bestes Unterzahlspiel der Playoffs:

Eislöwen
20 Unterzahlsituationen
0 Gegentore
100% PK-Quote

Meiste Blocks der Playoffs:

Oliver Granz
22 geblockte Schüsse

Bestes Defensiv-Rating (Plus/Minus):

Tariq Hammond
+6 Rating

Lasst uns heute einen entspannten Sonntag verleben und uns dann so langsam auf den nächsten Freitag freuen, wenn es heißt: Playoff-Halbfinale! Wir müssen uns vor keinem Gegner verstecken.

Freitag, 21. März 2025

Halbfinale ist schön ...

Eislöwen machen eiskalt Schluss!

Schluss gemacht wie ein Großer. Wir haben selten ein so dominantes Playoffspiel gesehen wie heute. Es war gefühlt nach 30 Sekunden klar, wer heute das Eis als Sieger verlassen würde und wir sparen uns daher tiefgründige Drittelerzählungen.

Das richtige Team ist verdient ins Halbfinale eingezogen und hat sich äußerst dominant durchgesetzt. Bessere Special Teams, besserer Goalie, bessere Defensive, bessere Offensive, bessere Gritty-Section, bessere Mannschaft. Wir sind zurecht im Halbfinale. 

Dennoch gilt es, Rosenheim unseren Respekt zu zollen, denn Pasanen und Co. haben uns einen geilen Fight geliefert. Liebe Rosenheimer, danke für eine emotionale Serie. Ihr könntet euch euren Ossihass natürlich klemmen, aber dennoch hat die Serie Spaß gemacht. Mal sehen, wie weit unsere Reise noch geht, aber ihr wart ein guter Vorgeschmack auf alles, was jetzt noch kommt. 

Wir sind heute viel zu emotional und euphorisch, um das Spiel noch sachlich zu skizzieren. Es war klar und deutlich. Viel wichtiger war sowieso, dass heute in der Kurve gefühlt ein neuer Capo aus dem Boden geschossen ist. Lieber Paule, dass war grandios. Absolut auf den Punkt. Du hast heute viele Leute für dich gewonnen. 

Wir sind im Halbfinale. Endlich wieder. Nach gefühlt endlosen 6 Jahren. Wir genießen das heute und denken auch nicht an Morgen.  Vor einem Jahr haben wir um die Existenz gekämpft und sind dem Tod von der Schippe gesprungen. Jetzt streben wir nach dem Ultimativen. Der Meisterschaft. Einfach ein Traum. 

Genießt alle diesen Moment. Nächste Woche geht es weiter. 

P.S.: Eines wollen wir doch noch sagen. Wir hatten einen sehr schwachen Moment in dieser Saison. Daher freuen wir uns umso mehr, dass Olli Granz eine so geile Serie abgerissen hat und aus unserer Sicht der Mann der Serie war. Natürlich hat Danny grandios gehalten, aber Olli war unser Block- und Defensivmonster und hat daher einen immensen Anteil am Einzug ins Halbfinale.