Freitag, 28. Juni 2019

Nachwuchs als Trumpf für Gegenwart und Zukunft...

Jentsch stürmt in Eislöwen-Kader & Junioren-Nationalspieler bleibt am Standort!

Nach Arne Uplegger, Tim Heyter, Timon Ribnitzky und Georgiy Saakyan ist Niklas Jentsch bereits der fünfte Jungprofi aus dem eigenen Nachwuchs, der innerhalb der letzten zwei Jahre den Sprung in den Eislöwen-Kader schafft. Der pfeilschnelle Flügelstürmer, der läuferisch an Marius Garten erinnert, ist zwar eher klein und muss körperlich sicher noch zulegen, doch er bringt, wie man bereits bei seinen wenigen Einsätzen in der letzten Saison sehen konnte, viel Geschwindigkeit sowie Puckkontrolle mit und dürfte sowohl für die vierte Reihe, als auch für Kooperationspartner Erfurt vorgesehen sein.

Der 19-jährige Berliner kam 2016 an den Standort und zählte die letzten drei Jahre zu den absoluten Leistungsträgern der DNL-Mannschaft. Neben seinem Speed, beeindruckte er auch als Scorer mit stolzen 71 Toren und 69 Assists in 112 Pflichtspielen. Nun soll Jentsch auch bei den Profis seine Qualitäten dauerhaft einbringen und sich zum Stammspieler entwickeln.

Wir freuen uns, mit Niklas Jentsch das nächste Nachwuchstalent aus den eigenen Reihen im Profikader begrüßen zu dürfen.

Ebenfalls dem Standort erhalten bleibt Junioren-Nationalspieler Lucas Flade. Das gerade einmal 18-jährige Verteidiger-Juwel ist nicht erst seit dem Aufstieg mit den DEB-Junioren in die WM-Elitegruppe ein gefragter Name bei vielen Clubs. Umso wichtiger, dass der gebürtige Schkeuditzer in der Organisation der Eislöwen verbleibt. Schließlich sind die Voraussetzungen im Nachwuchs mit dem Start in der schwächeren DNL2 nicht gerade ideal für einen derart talentierten Spieler, der aber sicherlich in der nächsten Saison bereits in Erfurt Spielpraxis sammeln und vielleicht sogar erste Shifts auf DEL2-Ebene erhalten wird.

Es erfreut uns, zu sehen, dass die hervorragende Nachwuchsarbeit der letzten Jahre immer mehr Früchte trägt und die Talente auch konsequent gefördert werden. Der Kader mit nun 9 Spielern unter 25 Jahren spricht Bände und zeigt den Erfolg des Konzeptes der letzten Jahre - weg von der ehemaligen, jetzt nach Weißwasser übergesiedelten Hu** der Eisbären, hin zur eigenen Talentschmiede, die vielen Nachwuchskräften ein gutes Sprungbrett bietet und dabei immer noch erst am Anfang eines Entwicklungsprozesses steht.

Bleiben noch sechs zu besetzende Stellen im Kader für die neue Saison. Die Spannung lebt somit weiter, obwohl wir wahrscheinlich 5 der 6 Namen bereits kennen.

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