Er ist das absolute Gesicht des noch jungen Konzeptes der Nachwuchsförderung in Dresden und damit fast logischerweise auch in der nächsten Saison ein Eislöwe. Verteidiger Arne Uplegger hat nach seiner Rookie-Saison den nächsten Schritt gemacht, sich weiterentwickelt und vor allem viel Erfahrung in der Höhe, aber auch den düsteren Tiefen des Profigeschäfts gesammelt. Zunächst bildete er mit Steve Hanusch das stabilste Abwehr-Pärchen des Teams, um ab Mitte der Saison dann die Kehrseite unter die Lupe nehmen zu müssen. Viele Fehler, wenig Ordnung. In den Playoffs fand der gebürtige Bad Muskauer dann jedoch zurück zu seiner Form, muss aber natürlich wie das gesamte Team an Konstanz und Stabilität zulegen, um nun die nächste Stufe auf der Entwicklungstreppe zu meistern.
Die Nummer 77 der Eislöwen hat in der abgelaufenen Saison nur eine Partie verpasst, vorwiegend den defensiven Part ausgefüllt, aber in 65 Saisonspielen auch 2 Tore und 5 Torvorlagen beigesteuert und soll sich in der kommenden Spielzeit weiter steigern. Er dürfte nicht der einzige Kaderspieler aus dem eigenen Stall bleiben, gilt doch als sicher, dass auch Tim Heyter und Georgiy Saakyan einen neuen Vertrag erhalten haben bzw. sogar noch vertraglich gebunden sind.
Arne Uplegger ist der erste offiziell vermeldete Verteidiger im Kader der Eislöwen für die neue Saison. Wir freuen uns natürlich, dass er uns und unserem Club als Mann aus dem eigenen Nachwuchs die Treue hält und hoffen, dass es leistungstechnisch mit ihm in Verbindung mit seinem Namen weiter "up", also nach oben geht.
Dagegen wird Stürmer Stefan Della Rovere nicht an die Elbe zurückkehren, zumindest nicht als Eislöwe. Der Stürmer kam erst zum Hauptrundenende nach Dresden und schließt sich für die kommende Saison der DEL2-Konkurrenz aus Heilbronn an. Für viele vielleicht etwas überraschend, war er doch mit 13 Toren und 9 Assists ein äußerst produktiver Faktor für die erste Reihe und bringt zudem einen deutschen Pass mit, aber zum Einen ist das nicht alles was zählt und zum Anderen ist denkbar, dass man Knackstedt und Huard einen vielleicht noch stärkeren Nebenmann aus dem Importbereich zur Seite stellen, daher auch konzeptionell in der Kaderzusammenstellung andere Wegen gehen und der Spieler selbst zudem vielleicht einfach lieber Chaoshockey im Unterland spielen möchte.
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