
Eislöwen mit viel Überheblichkeit!
Am Sonntag stand das 12. Heimspiel der Saison an und auch diesmal waren wieder über 2.000 Fans dabei. Glück und Rohde fehlten abermals als überschüssige Ü-Spieler und Andreas Maier konnte verletzungsbedingt ebenfalls nicht mitwirken. Im Tor hielt erneut Michal Marik.
Die Eislöwen starteten wie immer mit ihrer fünfminütigen Anfangsoffensive und gegen Deggendorf reichte das schon zum Sieg. Nach gerademal 53 Sekunden fiel das 1:0 und bereits nach 5 Minuten führten die Gastgeber gegen völlig überforderte Deggendorfer mit 3:0. Danach ergaben sich noch Chancen um das Ergebnis höher zu gestalten, doch die Eislöwen hatten sichtlich 2 Gänge zurückgeschalten.
Im 2. Drittel wurde das Tempo noch langsamer und Dresden bummelte sich zum 4:0 durch Guggemos. Danach sorgten die Gäste mit 2 schnellen Toren dafür, dass die Eislöwen nicht gänzlich einschliefen, doch das Spiel bot bis zur Pause nur gähnende Langeweile. So kam auch das gesamte Spiel keine wirkliche Stimmung auf.
Im letzten Abschnitt schienen die Löwen dann doch noch etwas Lust zu haben, wobei man sich hauptsächlich damit begnügte die Gegenspieler auszutanzen, anstatt aufs Tor zu schießen. Dennoch gelangen 2 weitere Treffer und somit endete ein schwaches Spiel mit einem verdienten 6:2 Sieg für Dresden.
Ein Spiel zum Vergessen, 3 Punkte geholt und die Heimserie geht weiter. Schön auch, dass ca. 20 Deggendorfer Fans den Weg nach Dresden in die Arena gefunden hatten.
Tore:
1:0 Kevin Gardner (Marcel Linke, Petr Hruby) Spielminute 0:53 (6:5-Überzahl)
2:0 Jason Lundmark (Petr Sikora, David Musial) Spielminute 3:15 (5:4-Überzahl)
3:0 Petr Hruby (Martin Zajac, David Cermak) Spielminute 4:17
4:0 Markus Guggemos (Tobias Stolikowski, Michael Schmerda) Spielminute 25:13
4:1 Eric Thomassian (Manuel Bayer, Tom Collingham) Spielminute 25:45
4:2 Thomas Greilinger (John Sicinski, Thomas Kulzer) Spielminute 27:00
5:2 Petr Sikora (Kevin Gardner, David Musial) Spielminute 52:55
6:2 Jason Lundmark (Kevin Gardner, David Musial) Spielminute 58:49
Strafen:
Dresden: 14 Minuten
Deggendorf: 8 Minuten
Zuschauer: 2.108
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