Donnerstag, 27. Dezember 2007

Das Schlüsselspiel der Saison



Eislöwen mit irrem Endspurt

Am 26. Dezember stand das Weihnachtsspiel gegen Freiburg auf dem Programm, mit einer Serie von 12 Siegen waren die Breisgauer angereist, ein echter Prüfstein. Im Tor stand Michal Marik, es fehlten Rohde, Glück und Mikesz.

Das Spiel begann mit 2 starken Teams, die sich gegenseitig beäugten und eher abwartend agierten, dennoch dominierten die Eislöwen mit mehr Offensivdrang. Beide Torhüter prägten das erste Drittel zusammen mit ihren starken Abwehrreihen und so stand es nach 20 Minuten immernoch 0:0.

Im 2. Drittel wurden die Eislöwen agiler und setzten Freiburg mehr unter Druck, jedoch auf Kosten der Verteidigungsintensität und so wurden Sie 2 Mal eiskalt ausgekontert und Freiburg führte etwas glücklich mit 0:2. Doch die Löwen zeigten sich bissig und Schmerda erzielte postwendend das 1:2.

3. Drittel: Der Anschlusstreffer schien den Glauben der Dresdner an einen Sieg neu entfacht zu haben und so erspielten sie sich nun ein klares Übergewicht, angepeitscht von den Eislöwenfans, welches sich schnell auszahlen sollte. Kevin Gardner erzielte den hochverdienten 2:2 Ausgleich. Danach dominierten hauptsächlich die Blau-Weißen, Freiburg durch Konter aber stets präsent. Knapp 3 Minuten vor Ende des Spiels lief alles auf eine Verlängerung hinaus, da griff der sehr unkonstante Schiedsrichter nochmal ins Spiel ein, die Eislöwen bekamen eine höchst strittige Strafe und so konnte Freiburg sein 8. Überzahlspiel aufziehen und diesmal auch nutzen, 1:38 Minuten vor dem Ende stand es 2:3, Herman traf im Nachschuss. Doch die Löwen zeigten Moral, erspielten sich sofort ein Bully im Freiburger Drittel und nahmen eine Auszeit. Marik ging vom Eis, Bullygewinn, Lundmark schießt von der Blauen, Puck wird abgeblockt und landet vor Gardner und Weilert, Gardner stochert und Weilert schlenzt den Puck 50 Sekunden vor dem Ende mit der Rückhand ins Tor. Es herrschte Ausnahmezustand in der Arena, die 4.000 Zuschauer flippten aus. Doch nur 20 Sekunden später schaffte es Kapitän Sikora sogar noch, diesen Zustand zu erweitern, 30 Sekunden vor dem Ende traf er zum 4:3 per Flachschuss am langen Pfosten und die Arena stand Kopf. Freiburg bekam nochmals ein Powerplay, doch die Eislöwen setzten noch eins drauf, abermals Sikora traf 1 Sekunde vor Schluss ins leere Tor.

Ein hochverdienter Sieg für die Eislöwen gegen effektive, brandgefährliche Freiburger in einem verrückten Spiel, geprägt von toller Stimmung und schnellem Spiel mit hochdramatischen Schlussminuten. Die Eislöwen halten ihre Heimserie aufrecht und beenden die Siegesserie der Freiburger.

Tore:

0:1 Petr Mares (Thomas Kucharcik, Christian Billich) Spielminute 30:46

0:2 Thomas Kucharcik (Thomas Herman) Spielminute 32:54

1:2 Michael Schmerda (Markus Guggemos, Pavel Vit) Spielminute 34:42

2:2 Kevin Gardner (Petr Sikora, David Musial) Spielminute 45:27

2:3 Thomas Herman (Petr Mares, Jeff White) Spielminute 58:22 (5:4-Überzahl)

3:3 Roman Weilert (Kevin Gardner, Jason Lundmark) Spielminute 59:10 (6:4-Überzahl)

4:3 Petr Sikora (Roman Weilert, David Musial) Spielminute 59:30

5:3 Petr Sikora (Michael Schmerda) Spielminute 59:59 (4:6-Unterzahl - ENG)

Strafen:

Dresden: 18 Minuten

Freiburg: 10 Minuten

Zuschauer: 4.002

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